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„Green New Deal“: Der grüne Faschismusvon Wolfgang Halder Anmerkungen zu Cem Özdemir und dem Wahlprogramm der Grünen In seinem Film „Isch kandidiere“ besucht Hape Kerkeling als fiktiver Kanzlerkandidat Horst Schlämmer den realen Parteivorsitzenden der Grünen, Cem Özdemir, und bietet ihm „Koalitionsverhandlungen“ mit der Horst-Schlämmer-Partei an. Özdemir, laut Internetseite der Partei „Träger der längsten Koteletten bei den Grünen“ (welche Quote dadurch wohl erfüllt wird?), konfrontiert Schlämmer sofort mit der dicksten Kröte, die bei einer Koalition zu schlucken wäre: Claudia Roth müsse Kanzlerin werden. Diese Antwort hätte Kerkeling nicht besser erfinden können, denn eine Kanzlerin Roth erscheint selbst Özdemir so grotesk, dass er die Vorstellung davon als Gag nutzt. Die Pointe sitzt - das Kinopublikum lacht. Und Özdemir zieht in einem Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“ zufrieden Bilanz über das Mitwirken der Grünen in Kerkelings Film: „Das Konzept zum Film fand ich spannend, und unsere Rolle war ja die des Koalitionspartners von Schlämmer. Wir Grüne kommen gut weg in dem Film“. Auf dem Heimweg vom Kino begegne ich einem anderen Cem Özdemir: Der „Green New Deal“ soll uns aus der Krise bringen, verspricht er auf einem Wahlplakat. Das ist kein Gag. Er meint das ernst und nutzt geschickt das kaum bis gar nicht vorhandene Wissen der Deutschen über Roosevelts New Deal, der von den meisten als etwas diffus Positives gesehen wird: Da war doch was, damals in Amerika, während der großen Wirtschaftskrise; der Roosevelt, der hat doch was getan; der hat Staudämme bauen lassen und das Elend der Menschen gelindert; und weil es in Deutschland keinen New Deal gab, kam es zu Hitler. Also war der New Deal gut. – So mäandert die übliche Meinung zum New Deal durch die meisten Großhirne im Land. Die amerikanische Propaganda der dreißiger und vierziger Jahre wirkt bis heute nach. Dieses Nichtwissen, das sich felsenfest auf der richtigen Seite wähnt, kann man durch eine harmlose kleine Frage heftig erschüttern: Wem wurde im März 1933 durch ein „Ermächtigungsgesetz“ des Parlaments seines Landes eine bis dahin nicht dagewesene Regierungsgewalt gegeben? Nahezu jeder wird die Frage mit „Adolf Hitler“ beantworten. Wenn man dann sagt, dass Hitler zwar nicht falsch sei, aber nur die halbe Wahrheit, und Franklin D. Roosevelt gemeint ist, ist das Erstaunen groß. Man kann das Spielchen noch ein Stück weiter treiben, indem man fragt, wer folgender Aussage zustimmt: „Der Staat darf die Wirtschaft nicht mehr sich selbst überlassen, weil ihr Wohlergehen mit dem des Volkes identisch ist.“ Jeder Grüne wird das für richtig halten und dann, wenn man ihm sagt, dass diese Forderung von Mussolini stammt und der Kern der faschistischen Wirtschaftsideologie ist, wird er empört beteuern, dass er es aber ganz anders meint. Wie er es meint, kann man im Bundestagswahlprogramm 2009 der Grünen nachlesen. Dort wird Roosevelts gescheitertes Programm als Erfolg verkauft: „Dem amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt gelang es durch ein großes Investitionsprogramm mithilfe von Finanz-, Wirtschafts- und Sozialreformen in den USA einen Wendepunkt einzuleiten. Durch den sogenannten 'New Deal' sollten die 'Karten neu verteilt werden', die krisengeschüttelten Menschen eine neue Chance bekommen und die Wirtschaft ein neues Fundament.“ Dann stellen die Grünen dem „New Deal“ ein „Green“ voran – und fertig ist die neue Weltrettungsideologie der Grünen: „Mit unserem Green New Deal schaffen wir ein stabiles Fundament für wirtschaftlichen Aufschwung, von dem alle profitieren. Wir wollen nicht weniger als eine neue industrielle Revolution einleiten und eine Million neuer Arbeitsplätze in Deutschland schaffen“. Was hat das Bild der Grünen mit der Wirklichkeit des New Deals und F. D. Roosevelts zu tun? Nichts. „FDR“ wurde in seiner Zeit als das gesehen, was er war: ein Diktator, der die USA in einen Krieg getrieben hat, den das Volk nicht wollte (85 Prozent der Amerikaner waren 1941 gegen eine Kriegsbeteiligung). „Für FDR war der Krieg die Fortsetzung des New Deals mit anderen Mitteln“, urteilt der Wissenschaftstheoretiker und Philosoph Gerard Radnitzky in seiner Autobiographie „Das verdammte 20. Jahrhundert“. In der zeitgenössischen „englischen und französischen Kommentierung wurde Roosevelt gewöhnlich als Notstandsdiktator im römischen Sinn oder als plebiszitärer Diktator vom Typ Mussolini bezeichnet“, schreibt Wolfgang Schivelbusch in seiner Studie „Entfernte Verwandtschaft: Faschismus, Nationalsozialismus, New Deal 1933-1939“, die prägnant darstellt, worin Mussolini, Hitler und Roosevelt in ihren Ideologien übereinstimmten. Die gesamte italienische Diskussion sei sich darin einig gewesen, „dass der New Deal in seiner Wirtschafts- und Sozialpolitik ähnlich antiliberal war wie der Faschismus“. Mussolini selbst pries in seiner Rezension von Roosevelts Buch „Looking Forward“ dessen Nähe zum Faschismus: „Der Appell an die Jugend und die Entschlossenheit und männliche Nüchternheit, mit der hier der Kampf aufgenommen wird, erinnern an die Art und Weise, in der der Faschismus das italienische Volk erweckt hat“. Es habe kaum einen Kommentator gegeben, der Roosevelts Wirtschaftslenkung nicht mit dem italienischen Korporativismus, also dem Wirtschaftsmodell des Faschismus, verglichen habe. Hier einige weitere Bewertungen des New Deals von zeitgenössischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern (zitiert nach Schivelbusch): - „Während der New Deal in seiner politischen Philosophie der englischen Labour Party vergleichbar ist, folgt er in seiner Praxis eher dem Modell des italienischen Faschismus.“ (Roger Shaw) - „Franklin D. Roosevelt verfolgt mit weniger drastischen Mitteln das gleiche Ziel wie der europäische Faschismus.“ (V. F. Calverton) - „Die National Recovery Administration [die von Roosevelt geschaffene Aufbaubehörde] war im Grunde, wenn auch unbewusst, faschistisch.“ (Gilbert H. Montague) - „Weder Roosevelt noch seinen Brain-Trust kann man als formel faschistisch bezeichnen. Aber alles, was sie tun, führt zum Faschismus.“ (George E. Sokolsky) Rexford Tugwell aus Roosevelts Team brachte nach einer Italienreise seine Bewunderung für den Faschismus auf den Punkt: „Dies ist die präziseste und wirkungsvolle Sozialmaschine, die ich je gesehen habe. Ich bin neidisch.“ Und auch Roosevelt lobte 1933 den Duce: „Ich bin von seiner ehrlichen Absicht, Italien wiederherzustellen, ebenso tief beeindruckt wie von seinen bisherigen Leistungen“. Nicholson Baker berichtet in seinem Buch „Menschenrauch“, wie dem jungen Anwalt F.D. Roosevelt 1922 unangenehm auffiel, dass ein Drittel der Erstsemester in Harvard Juden waren. Auf seine Initiative hin wurde von der Universität beschlossenen, „dass über einen Zeitraum von mehreren Jahren die Anzahl der Juden um ein bis zwei Prozent jährlich verringert werden soll, bis sie bei 15 Prozent liegt“ (Zitat Roosevelt). Und ein paar Seiten weiter heißt es lakonisch zum 28. Juli 1934: „Präsident Roosevelt verwendete Mittel aus dem National Recovery Act – Teil des New Deal – für den Bau von 32 Kriegsschiffen“. In diese Linie stellen die Grünen sich, wenn sie ihren „Green New Deal“ propagieren. Wissen Sie nicht, was sie tun und worauf sie sich da berufen? Treibt sie zynisches Kalkül? Oder glauben sie womöglich selbst, was sie sagen? Ich plädiere für zynisches Kalkül – wegen der Dreistigkeit, mit der die Grünen uns ihr nach faschistischem Vorbild staatlich gesteuertes Wirtschaftssystem als „Marktwirtschaft“ verkaufen wollen. In ihrem Bundestagswahlprogramm heißt es: „Leitbild für den Green New Deal ist eine Grüne Marktwirtschaft mit starken sozialen und ökologischen Leitplanken.“ Was könnte mit den „Leitplanken“ gemeint sein? Eine Erklärung findet sich einige Seiten weiter: „Es geht darum, den Finanzmärkten neue Spielregeln aufzuzwingen“. Also Zwangswirtschaft statt Marktwirtschaft. Mussolini grüßt lächelnd herüber ... Wohin die Leitplanken einer Interventionswirtschaft führen, zeigt Schivelbuschs Fazit über den New Deal: „Nimmt man die heute unbestrittene Tatsache, dass die USA erst durch den Zweiten Weltkrieg die Wirtschaftskrise überwanden, so ergibt sich ein weiterer wundersamer Parallelismus zwischen Faschismus, Nationalsozialismus und New Deal. Alle drei bedurften zur Überwindung ihrer Wirtschaftskrise einer Rüstungskonjunktur und letztlich des Krieges.“ „Weißte Bescheid, Cem!“ würde Horst Schlämmer sagen. Wolfgang Halder Jahrgang 1962, Journalist, München. Internet Bundestagswahlprogramm 2009 der Grünen Interview mit Cem Özdemir im Hamburger Abendblatt vom 09.09.2009 Literatur Entfernte Verwandtschaft: Faschismus, Nationalsozialismus, New Deal. 1933-1939 Menschenrauch: Wie der Zweite Weltkrieg begann und die Zivilisation endete Das verdammte 20. Jahrhundert: Erinnerungen und Reflexionen eines politisch Unkorrekten 13. September 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. 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Ich habe es nach dem Aufruf der Seite einfach nicht übers Herz gebracht, mir diesen PC-Dreck anzutun (nachdem ich anderweitig schon davon gehört hatte ;-) Sphairon, am 13. September 2009 um 21:32 ( Link ) Nimmt man die heute unbestrittene Tatsache, dass die USA erst durch den Zweiten Weltkrieg die Wirtschaftskrise überwanden, so ergibt sich ein weiterer wundersamer Parallelismus zwischen Faschismus, Nationalsozialismus und New Deal. Alle drei bedurften zur Überwindung ihrer Wirtschaftskrise einer Rüstungskonjunktur und letztlich des Krieges. Das ist mir unverständlich. Nicht der Krieg, sondern die fehlende Legitimation massiver Staatsausgaben nach dem Krieg und ein glücklicherweise entsprechend sinkendes Staatsbudget halfen den früheren Kommandowirtschaften zu einem erneuten, nachhaltigen Aufschwung. Das Wegfallen von Lohn- und Preiskontrollen sollte man ebenfalls nicht unerwähnt lassen. Kriegskeynesianismus ist ähnlich unerfolgreich wie sein friedlicherer Bruder, jedoch zerstört er neben Kapital oft noch die Leben vieler Kriegsteilnehmer. Neutrino, am 14. September 2009 um 0:16 ( Link ) Die Methode, Menschen mittels von Zitaten eine Geisteshaltung zu unterstellen, finde ich nicht richtig. Wenn man nur lange genug sucht, dann wird man von jedem Diktator der Welt mal einen vernünftigen Satz finden können. Im Prinizp hat man im New Deal nur wirtschaftlich schwächelnden Regionen mittels Staatshilfen unter die Arme gegriffen. Ob sich dadurch ein Aufschwung eingestellt hat, oder ob dieser nicht eher Kriegsbedingt war, kann man diskutieren. Sicher ist aber, dass jene strukturschwachen Regionen aufgrund der vom New Deal geschaffenen Institutionen bis heute stärker auf Steuergelder angewiesen sind als die übrigen Regionen. Der New Deal ist kein Faschismus und Roosevelt ist nicht Hitler. Diese ständige NS Vergleicherei sollte man sich für jene Gelegenheiten aufheben, bei der sie wirklich angebracht sind. Sonst führt der inflationäre Gebrauch von NS Vergleichen nur zur Entwertung ihrer Aussagekraft. Auch diese Taktik ist hinlänglich aus dem Mainstream bekannt. Wenn man schon Faschismus Vergleiche bei Roosevelt anstellen will, dann kann man dies allenfalls Betreff der „Detention Camps“ tun. Dort wurden aus blanker Hysterie alle Japaner und japanisch stämmigen US Bürger für die Dauer des Weltkrieges zwangsweise interniert. Derweil wurden ihre Vermögen zwangsversteigert und der Erlös fiel an den Staat. Roosevelt selbst bezeichnete die Lager mit zig Tausenden „Häftlingen“ als „Concentration Camp“. Bitte künftig mit NS Vergleichen etwas sparsamer umgehen und für die richtigen Gelegenheiten aufheben! vonclausewitz, am 14. September 2009 um 0:49 ( Link ) Der feine Herr Roosevelt hat dann noch alles Gold konfiszieren lassen (EO 6102, 5. Apirl 1933), da "Hamsterer" ja bekanntlich Wirtschaftsschädlinge sind. Andere Schädlinge, diesmal Amerikaner japanischer Abstammung, kamen 1942 in Lagerhaft und wurden enteignet. Zur Ehrenrettung Roosevelts kann gesagt werden, dass ein Teil der zeitgenössischen Ökonomen, Politiker und Intelektuellen ihr grosses Vorbild in der Wirtschaftsorganisation der Sovietunion fanden. Der schnauzbärtige Pfeifenraucher aus Georgien kam ja auch mehrmals auf die Titelseite von Times und People Magazine. Der Aufschwung kam statistisch erst nach dem Krieg zustande, als die USA mit immenser Industriekapazität und der technologischen Führungsrolle (vormals Germany)in Verbindung mit dem sehr vorteilhaften Bretton Woods Arrangement den Welthandel (wieder)aufrollen konnte. Herr Özdemir sollte bei der Bemessung der Leitplanken noch genügend Platz für die Radspur der lesbisch-alleinerziehenden Fahrgemeinschaften berücksichtigen. Exklusiv für Tandemvelos auf dem Arbeitsweg ins Solarkraftwerk, versteht sich. Bis zur Gründung einer offenen "Sabotagepartei" ist mir das hier alles zu konservativ, bzw. zu "rechts". vonclausewitz, am 14. September 2009 um 1:32 ( Link ) @ Ernst-Gottlieb von Emhofen Danke für ihren Link. Ihre eher ablehnende Haltung greift vielleicht zu kurz. Denken Sie doch einmal an all die möglichen Planstellen für Germanisten, sollte einmal die gesamte deutschsprachige Literatur "gegendert" werden müssen. So ist etwa der "Homo Faber" eine sexistische Kloake, die Werke von Goethe, Schiller und Mann mehr als bedenklich. Dann wirds auch wieder was mit der "Wirtschaft". So, muss mir nun den pixi-Band "Politik und Demokratie" besorgen, vielleicht vermittelt es ja wertvolle Einsichten in die (mir) schleierhaften Vorgänge in der BRD. gjn, am 14. September 2009 um 10:31 ( Link ) Empfehlung: Jonah Goldberg, Liberal Fascism. Hier wird ziemlich klar und deutlich dargelegt, wie Roosevelts 'New Deal' (und auch dessen Nachfolger, die heutigen Demokraten, bis über die 68er hinaus) ihre Wurzeln im Faschismus haben und totalitär die Menschen erziehen will. Krieg(srethorik) spielte dabei immer eine entscheidende Rolle. Das ganze wird nich nur dargelegt durch Zitate (was hier mokiert wurde), sondern auch durch Offenlegung und Wurzeln der damaligen Strömungen in den USA...und ihre Verwandschaft zum Faschismus italienischer Art. Sehr empfehlendswertes Buch, um auch zu verstehen, was gerade im Öko Bereich heute aufläuft. Menschenplaner sind das. Reiner Vogels Wohin die Leitplanken einer Interventionswirtschaft führen, zeigt Schivelbuschs Fazit über den New Deal: „Nimmt man die heute unbestrittene Tatsache, dass die USA erst durch den Zweiten Weltkrieg die Wirtschaftskrise überwanden, so ergibt sich ein weiterer wundersamer Parallelismus zwischen Faschismus, Nationalsozialismus und New Deal. Alle drei bedurften zur Überwindung ihrer Wirtschaftskrise einer Rüstungskonjunktur und letztlich des Krieges.“ Ich finde diesen Gedanken erschreckend und bedrohlich. Stimmt das wirklich? Diese These weist in meinen Augen verhängnisvolle Parallelen zu der Behauptung von Karl Marx auf, dass kapitalistische Überproduktionskrisen am Ende immer zu Krieg führen würden. Ich habe mir eigentlich angewöhnt, Karl Marx nicht viel Glauben zu schenken, aber ich frage, ob diese These Marx nicht am Ende recht gibt. Ich hoffe also, dass die These falsch ist und dass es andere und bessere Wege als Krieg gibt, die aus globalen Wirtschaftskrisen führen. Die Frage für mich als volkswirtschaftlichen Laien ist nur: Welche? FritzLiberal, am 14. September 2009 um 11:04 ( Link ) @Reiner Vogels: prinzipiell einfach. Man muss nur die Kontraktion der Geldmenge auf ihr natürliches (= ein vom Markt, nicht vom Staat bestimmtes Niveau) zulassen. Das widerspricht aber der Logik der Politik. Somit fürchte ich ... freiheitistunteilbar, am 14. September 2009 um 11:55 ( Link ) Wenn man Unsinn wiedeholt, glaubt man vielleicht selbst daran. Wenn man Hitler's Reich als das wahrnimmt, was es war, nationaler SOZIALISMUS, dann wird man dieses nicht wieder mit der Bezeichnung Faschismus verharmlosen wollen. Muss ich wirklich annehmen, dass Stalins Propaganda, den Nationalsozialismus als Faschismus zu bezeichnen, damit aus ideologischer Nähe Ferne würde, man als die erfolgreichste aller Zeiten betrachten kann? Selbst wenn Faschismus und Nationalsozialismus keine Antipoden darstellten, so könnte sich das linke Establishment zumindest mit Schwerpunkt Faschismus, sich prächtig von der Ideologie Sozialismus distanzieren. Wie sonst sollte man erklären, dass man als Vertreter der gleiche Ideologie, nur in Rot, Grün, Gelb, etc., an der Macht ist? MarkMallokent, am 14. September 2009 um 12:22 ( Link ) Man mag vom New Deal ja nun halten, was man will, aber diese absurde Behauptung, Rooseveldt hätte die USA in den Krieg getrieben, ist einfach albern. Es war Japan, das die USA angegriffen hat, nicht umgekehrt, und es war Adolf, der daraufhin den USA den Krieg erklärt hat, ebenfalls nicht umgekehrt. freiheitistunteilbar, am 14. September 2009 um 13:10 ( Link ) @MarkMallokent: Was hat das Bild der Grünen mit der Wirklichkeit des New Deals und F. D. Roosevelts zu tun? Nichts. „FDR“ wurde in seiner Zeit als das gesehen, was er war: ein Diktator, der die USA in einen Krieg getrieben hat, den das Volk nicht wollte (85 Prozent der Amerikaner waren 1941 gegen eine Kriegsbeteiligung). „Für FDR war der Krieg die Fortsetzung des New Deals mit anderen Mitteln“, urteilt der Wissenschaftstheoretiker und Philosoph Gerard Radnitzky in seiner Autobiographie „Das verdammte 20. Jahrhundert“. Nur das Japan nicht Hitlerdeutschland war und man nicht um jeden Preis einen Krieg führen muss. Epistula_non_erubescit, am 14. September 2009 um 13:40 ( Link ) @MarkMallokent: Genau! Und Kinderschokolade ist total gesund wegen der Unmengen an Frischmilch in ihr. Es ist doch inzwischen ein offenes Geheimnis, daß Roosevelt von dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour wußte und es kaltblütig geschehen ließ, um endlich den Kriegseintritt zu legitimieren. Es so darzustellen, als hätte Amerika überhaupt keine Wahl gehabt, war nur Teil seiner berechnenden Masche. Aber wie schön, daß es noch Menschen gibt, die so wunderbar leichtgläubig sind. Reiner Vogels Betr: Angriff der Japaner auf die USA im 2. Weltkriegt. Täuscht mich meine Erinnerung an den schulischen Geschichtsunterricht oder hat es nicht zuvor einen von den USA organisierten Ölboykott gegen Japan (den ersten Ölboykott der Moderne) gegeben? Das ändert im übrigen nichts an der Tatsache, dass ich es nach wie vor für richtig halte, dass die USA geholfen haben, die Mörderbande der Nazis niederzukämpfen. MarkMallokent, am 14. September 2009 um 14:10 ( Link ) @Reiner Vogels bernardo, am 14. September 2009 um 14:55 ( Link ) @ MarkMallokent "Man mag vom New Deal ja nun halten, was man will, aber diese absurde Behauptung, Rooseveldt hätte die USA in den Krieg getrieben, ist einfach albern. Es war Japan, das die USA angegriffen hat, nicht umgekehrt, und es war Adolf, der daraufhin den USA den Krieg erklärt hat, ebenfalls nicht umgekehrt." Sie haben aber wirklich den Geschichtsmüll vollständig im Programm. Roosevelt hatte doch Monate vor Pearl Harbour nach zahllosen völkerrechtswidrigen Interventionen zugunsten Englands auch schon den Schießbefehl auf deutsche Schiffe gegeben. Er hat den Krieg begonnen. Wie immer man auch die Moral sieht, ist dies nun mal die Reihenfolge gewesen. Daß der Krieg nicht "erklärt" wurde, ist eine ziemlich durchsichtige Masche, die auch im Fall Vietnam oder Irak gegriffen hat. Die USA führen keinen Krieg, sie sichern den Frieden im Rahmen begrenzter Interventionen .... Rise, am 14. September 2009 um 14:58 ( Link ) @Reienr Vogels: "Im Juli 1937 brach der zweite Chinesisch-Japanische Krieg aus. Ein kleiner Zwischenfall wurde von der japanischen Armee, die ziemlich unabhängig von der etwas moderateren Regierung in Tokyo wirkte, bald in einen großen Krieg gemacht. Die Japaner eroberten fast die ganze chinesische Küste und begingen schwere Kriegsverbrechen an der chinesischen Bevölkerung, besonders beim Fall der Hauptstadt Nanking. Die chinesische Regierung kapitulierte jedoch bis zum Ende des 2.Weltkriegs nicht, und der Krieg setzte sich in kleinerem Maße bis 1945 fort. Der nächste Schritt Japans war die Expansion im Süden und die Errichtung der "Greater Asian Co-Prosperity Sphere", welche die Befreiung der südostasiatischen Länder von ihren europäischen Kolonialmächten vorsah. Im Jahr 1940 besetzte Japan das heutige Vietnam und verbündete sich mit den Achsenmächten Deutschland und Italien. Diese Taten verschlechterten Japans Beziehungen mit den USA und Großbritannien weiter, was in einem Ölboykott resultierte. Wegen des dadurch entstehenden Mangels an Öl, entschied sich die japanische Regierung dazu, das heutige Indonesien unter japanische Kontolle zu bringen, da dieses Gebiet viel Öl zu bieten hatte. Damit war ein Krieg mit den USA und Großbritannien nicht mehr zu vermeiden." MarkMallokent, am 14. September 2009 um 15:21 ( Link ) @Bernado bernardo, am 14. September 2009 um 17:02 ( Link ) @MarkMallokent Dieses Märchen, Rooseveldt hätte von Pearl Harbor nichts gewußt, wird durch häufige Wiederholung nicht richtiger. "Und was den Schießbefehl auf deutsche Schiffe betrifft, so galt der lediglich für die amerikanische Neutralitätszone." Genau, wir erklären den halben Atlantik bis nach Island zu "unserer" Sicherheitszone und da schießen wir dann, auf wen wir wollen. Was sind wir doch für zurückhaltend, wir Amerikaner... MarkMallokent, am 14. September 2009 um 17:10 ( Link ) @Bernardo bernd_lessing, am 14. September 2009 um 19:14 ( Link ) Zum Thema "Pearl Harbor" nur soviel: Angefangen von der Versenkung der Lusitania, über Pearl Harbor, die Pläne für "Operation Northwoods" bis hin zu 9/11 und den fingierten Beweisen für irakische WMDs gibt es ein Muster im Verhalten der US-Regierung. Bei einem Teil der Ereignisse reden wir noch von "Verschwörungstheorien", der andere Teil sind unumstrittenene Fakten. Wer noch immer felsenfest davon überzeugt ist, die Amerikaner hätten Pearl Harbor nicht zumindest sehenden Auges geschehen lassen, bewegt sich m.E. auf seeeehr dünnem Eis. vonclausewitz, am 15. September 2009 um 0:53 ( Link ) @ lessing Ist leider so. 9/11 sieht mit jedem Jubiläum verdächtiger aus. Und da die Wirkung dieses Lügengebildes langsam nachlässt können wir wohl bald mit der nächsten Katastrophe rechnen. bernd_lessing, am 15. September 2009 um 7:17 ( Link ) @vonclausewitz: "Und da die Wirkung dieses Lügengebildes langsam nachlässt können wir wohl bald mit der nächsten Katastrophe rechnen." Ich würde sogar sagen: SEHR bald ... TrebMelsa @ freiheitistunteilbar %%%%%%% Genau richtig! Ludwig von Mises stellte dies im Buch „Im Namen des Staates oder die Gefahren des Kollektivismus“ auch klar. Das Manuskript befand sich im Nachlass und wurde 1978 als Buch veröffentlicht. Geschrieben 1938/39 in Genf, während des 2. Weltkrieges ergänzt um einige Positionen, u. a.: dass der Terrorstaat Hitlers auch eine andere sozialistische Farbe hätte haben können, z. B. rot; denn nach der Analyse L. v. Mises ist der deutsche Nationalsozialismus nur eine Entlehnung aus dem sowjetischen Bolschewismus. Jeder, der dies anders sieht, blickt durch die Brille der erfolgreichen sprachverwirrenden Propaganda Stalins. MarkMallokent, am 15. September 2009 um 13:22 ( Link ) @Lessing Iceager , am 15. September 2009 um 15:18 ( Link ) Das Merkmal von Staatswirtschaften im früheren Ostblock war ein zentraler Plan. Diesem Plan wurde alles untergeordnet, musste sich jeder unterordnen, egal, ob der Plan Sinn machte oder nicht. Das erleben wir nun beim so genannten Green New Deal wieder. Er orientiert sich am Kyoto-Protokoll zur angeblichen Klimarettung durch Verminderung von CO2. Diesem zentralen Plan hat sich alles und jeder unter allen Umständen zu unterwerfen (sogar Glühbirnen, bald kommt die Spardusche, das Flug- und (Auto-)Fahrverbot und so weiter.) Nun ist aber der CO2-Ausstoß integraler Bestandteil jeder humanen Lebensäußerung, ja, des Lebens generell. Also müssen die Individuen kontrolliert, reglementiert, und gegängelt werden und zwar vollständig und total. Das Merkmal einer totalitären Gesellschaftsordnung. Darauf läuft Klimaschutz zwangsläufig hinaus. Klimaschutz ist also nichts anderes als die Ansage für einen totalitäären, inhumen Überwachungsstaat und somit die Vernichtung der Demokratie. Klimaschutz bedingt geradezu die Dikatur!!!(Folgerichtig diskutierten sogenannte Klimaexperten darunter Hajo Schellnhuber Anfang Juni 2009 bei einer Veranstaltung der Mercator-Stiftung in Essen, ob denn die Demokratie die geeignete Form zur Durchsetzung der Klimaziele sei.)Klimaschutz ist der direkte Weg in die Dikatur, oder wie die Ex-Grüne Jutta Ditfurth schreibt: Entspannt in die Barberei. Deshalb wählt keine Partei, die dieses Ziel Ihrem Programm hat!!! Ich mache meinen Wahlzettel am 27.09. ungültig mangels Alternative. Dr. Spiele, am 15. September 2009 um 16:57 ( Link ) "Und da die Wirkung dieses Lügengebildes langsam nachlässt können wir wohl bald mit der nächsten Katastrophe rechnen." Stalin hats vorgemacht: http://www.shaykhabdalqadir.com/content/articles/Art098_13092009.html vonclausewitz, am 15. September 2009 um 20:46 ( Link ) @ Iceager Ja, das ist der Wesensgehalt der Klimapolitik. Auf den Punk gebracht hat es Vaclav Klaus, der die programmatische Freiheitsfeindlichkeit der Klimapolitik mit der kommunistischen Herrschaft verglichen hat. Mit der konsequenten Umsetzung tritt der totalitäre Charakter in Erscheinung. Schellnhuber ist ein gefährlicher Irrer, leider auch ein Chefeinflüsterer der ach so moderaten Frau Merkel. Zum "Glück" hat die BRD nur noch formaljuristisch den Charakter einer Demokratie. Bemerkenswert und bezeichnend ist, das die mächtigsten Architekten und Förderer der Klimahysterie nicht etwa in der ökologisch besorgten günen Basis zu finden sind, sondern in den reaktionärsten Kreisen der Finanzoligarchie. Das eine aspirierende Volkspartei wie B90/Die Grünen in diesem Wahlkampf die "Klimapolitik" zum Flagschiff ihres Programms machen können weist auf den traurigen Zustand der Chose hin. Die Beiträgen des Edgar L. Gärtner im ef Magazin und Blog sind hier jedem Leser nahezulegen. Stefan Bosch, am 18. September 2009 um 2:57 ( Link ) Die Windmühlen sind die Autobahnen der Grünen. Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Ernst-Gottlieb von Emhofen, am 13. September 2009 um 20:23 ( Link )
Das ist zwar nicht ganz themenbezogen, dennoch empfehle ich jedem mit einem widerstandsfähigem Magen-Darmtrakt und einem leicht masochistischem Sinn für Humor, sich folgendes Video zu Gemüte zu führen:
http://www.spiegel.de/video/video-1020745.html