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![]() Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag). ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Der „Spiegel“ und seine Waffen: An den Fakten vorbeiEin Trauerspiel aus Hamburg Immer wieder montags grüßt das Leitorgan der Republik. In dieser Woche titelt der „Spiegel“ vom „lebensgefährlichen Unsinn privater Schusswaffen“. Lebensgefährlicher Unsinn – voll von solchen emotionalen Kraftausdrücken ist auch der entsprechende zehnseitige Leitartikel. Dafür frei von Fakten. Nicht weniger als 15 Redakteure haben an diesem Aufsatz geschrieben, eine ganze „Spiegel“-Mannschaft inklusive Auswechselspieler, als ob einer alleine soviel Kampagne nicht verantworten wollte. Mit dabei einmal mehr der Redakteur Michael Sontheimer, der zuletzt ernsthaft „schwarz-braune Allianzen“ zwischen traditionsbewussten Katholiken und Nazis ins Heft zeichnete. Sein Beweis: Ein unbekannter Sänger und dessen höchst faschismusverdächtige Textzeile: „Zeit, Mode, Mehrheit, Meinung, Masse, lauter Varianten und Ausdrucksformen des Nichts!“ Nun also zehn – man kann es nicht anders lesen: gehässige – Seiten über böse Schützenbrüder, gemeingefährliche Weidmänner und finstere Sportschützen. Der „Spiegel“, unter Stefan Aust von 1994 bis 2008 mit neoliberalen und oft realitätsnahen Anwandlungen, macht unter Mathias Müller von Blumencron (ef berichtete mehrfach) wieder offen linke Politik. Die Wortwahl von Sontheimer und den 14 Cos spricht für sich: „Schießprügel“, „Mordwerkzeug“ und „Wumme“ seien Waffen, als „grauenhafte“, „waffenstarrende“, „schneidige Worte“, „scharfer Wind“ und „Gift und Galle“ werden Gegenargumente bezeichnet, Jäger werden zur „Privatarmee“ und Waffenbesitzer zu „Fetischisten“ und „Waffenfreaks“. Nach derlei trockener „Argumentation“ und vielen Winnender Emotionen kommen die 15 Autoren am Ende ihres Artikels dialektisch doch auf einen kleinen Einwand: „Natürlich streiten Experten weltweit, wozu scharfe Waffengesetze führen. Kriminelle würden sich ihre Waffen sowieso illegal verschaffen, von den legalen gehe kaum Gefahr aus, sagen manche. Im Gegenteil: Waffen in den Händen der Guten würden die Bösen sogar abschrecken.“ Des „Spiegels“ geballte Gegenargumente aber lauten: „Doch internationale Waffenvergleiche zeigen: Wo weniger Waffen zugelassen sind, werden auch weniger Menschen erschossen.“ Statt der sonst in Nachrichtenmagazinen heute üblichen Graphik zum Beweis folgt nach diesen Sätzen kleinlaut: „Meistens zumindest.“ Danach: Themenwechsel. Tatsächlich spricht alleine der Vergleich zwischen den USA und Deutschland, den der „Spiegel“ bemüht, für seine These. Nahezu alle anderen Daten aber – etwa die sehr gut belegten Studien über verschiedenen US-Staaten mit unterschiedlichem Waffenrecht oder zwischen der Schweiz (fast jeder Mann besitzt eine Schusswaffe) und Deutschland (restriktives Waffenrecht, weit höhere Gewaltkriminalität) belegen eher das Gegenteil. Doch die „Spiegel“-Fechter gehen noch weiter, wenn sie schreiben: „Die Briten haben heute eines der schärfsten Waffengesetze der Welt.“ Soweit die Tatsache. Und dann: „Weniger Waffen, weniger Waffenmissbrauch. Die Gleichung funktioniert ganz einfach, nicht nur in England.“ Soweit die Unwahrheit. Auch hier fehlt die sonst obligatorische Graphik aus gutem Grunde. Denn diese Gleichung funktionierte in Großbritannien gerade nicht. 1997 wurde auf der Insel nach einem Amoklauf eines geistig gestörten Sportschützens der private Schusswaffenbesitz tatsächlich beinahe flächendeckend verboten. Das traurige Ergebnis: eine Explosion der Anzahl von Gewaltverbrechen. Nach der Kriminal-Statistik des British Home Office zählte man 1995, zwei Jahre vor der Gesetzesverschärfung noch 36 Fälle von Gewaltkriminalität pro 100.000 Einwohner in England und Wales. 1999, zwei Jahre nach dem Bewaffnungsverbot für die potentiellen Opfer, wurden 51 Fälle pro 100.000 Einwohner gezählt. Ein Anstieg um 42 Prozent. Weniger Waffen, mehr Waffenmissbrauch! Es ist schlicht die Gewaltprävention durch Abschreckung – jedes Kind weiß, dass diese Methode funktioniert. Sie sorgte nicht zuletzt dafür, dass wir in Europa in den langen Jahren des Systemkampfes zwischen Ost und West von einem heißen Krieg verschont wurden. Nur am Rande der Hemisphären, dort wo atomare Bewaffnung nicht abschreckte, da knallte es. Dabei müsste, wie der US-amerikanische Waffenrechtler John Lott erklärt, nicht einmal jeder bewaffnet sein, um vom Abschreckungseffekt durch privaten Waffenbesitz profitieren zu können. Solange eine begründete Unsicherheit über eine Bewaffnung der Opfer herrsche, wie das etwa in US-Gegenden mit liberalem Waffenrecht der Fall sei, hielten sich Kriminelle grundsätzlich eher zurück als dort, wo sie sich über die zivile Entwaffnung sicher sein könnten (etwa in den unbewaffneten Schulen). Christian Spernbauer widmete sich auf ef-online zuletzt ausführlicher der Waffenfrage: „Während es in Deutschland schwierig ist, an Schusswaffen zu kommen, darf etwa in der Schweiz jeder Milizionär sein Sturmgewehr mit nach Hause nehmen. Dennoch hört man wenig bis nichts über Amokläufe oder ausufernde Gewalt mit Schusswaffen in der Schweiz.“ Und in Washington D. C. „war der private Besitz von Schusswaffen 30 Jahre lang verboten. Das Ergebnis war nicht der Rückgang der Mordrate, sondern ein Anstieg. In Kennesaw (Georgia) wurde sogar ein Gesetz verabschiedet, nach dem verpflichtend in jedem Haushalt eine Waffe vorhanden sein muss. Dies führte zu einer Verringerung der Kriminalität, besonders der Gewaltkriminalität.“ Der „Spiegel“ hatte sich unter Aust der Aufklärung verschrieben. Das ist vorbei. Jetzt wird gegen den Papst und traditionsverbundene Katholiken (keine Wählergruppe stand und steht den roten wie braunen Sozialisten ferner) sowie Jäger und Schützen (kaum eine Bevölkerungsgruppe verzeichnet weniger Gewaltverbrecher) an den Tatsachen vorbei gehetzt. Gezielt werden die Vorurteile der politisch korrekten rotrotgrünen Leser gegen Konservative bedient. Augsteins Erben? Eine traurige Entwicklung. Internet 24. März 2009 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. 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März 2009 um 12:02 ( Link ) herr lichtschlag hat recht: unbewaffnete schulen sind das problem! wären lehrer und schüler bewaffnet gewesen hätte es einen amoklauf diesen ausmaßes in winnenden wohl nicht gegeben. deshalb: nicht ausschließlich den links-grünen-weichgespülten pädagogen vertrauen, sondern eine bewaffnung aller schüler durchsetzen! unsere kinder müssen in der lage sein, sich vor kriminellen subjekten effektiv schützen zu können. meine forderung: eine beretta 9mm zu einschulung und unsere schulen werden sicherer! Waldmeister, am 24. März 2009 um 12:11 ( Link ) Na, na, so krass brauchen Sie die Angelegenheit doch nicht in das andere Extrem zerren, werter freischwimmer. Abschreckung durch verdecktes Tragen funktioniert praktischerweise probabilistisch. Um Verbrecher vom Begehen einer bösen Tat abzuhalten, müssen nicht alle (Kinder sowieso nicht) bewaffnet sein. Ausschlaggebend ist die permanente Unsicherheit, ob das intendierte Opfer im nächsten Augenblick nicht plötzlich zieht und schießt oder doch eher nicht. Dazu genügt es, wenn einige wenige (ältere Schüler, Lehrer) dann und wann eine Pistole dabeihaben. Merke: Amokläufer suchen sich keine fähigen Gegner auf Augenhöhe, sondern wehrlose Opfer. Darum werden von jenen Gestalten auch stets Schulen oder (wie im vergangenen Jahr in Belgien) Kindergärten, nicht etwa aber Kasernen und Polizeiwachen aufgesucht. Wehrhafte Grüße, Jörg Janssen, am 24. März 2009 um 12:50 ( Link ) "Die Wahrheit, welche die Menschen befreit ist meistens die Wahrheit, welche die Menschen lieber nicht hören" (Herbert Agar) freischwimmer schrieb folgenden Strohmann herbei: unbewaffnete schulen sind das problem! wären lehrer und schüler bewaffnet gewesen hätte es einen amoklauf diesen ausmaßes in winnenden wohl nicht gegeben. deshalb: nicht ausschließlich den links-grünen-weichgespülten pädagogen vertrauen, sondern eine bewaffnung aller schüler durchsetzen. in den 1970ern war Israel Schauplatz besonders unmenschlicher Angriffe palästinensischer Terroristen auf israelische Schulen. Das letzte dieser Massaker war das Ma'alot Massaker. Sie werden niemals erraten, was Lehrer und Eltern seit diesem Massaker tragen durften -- worauf der Spuk von einem Mal aufs andere aufhörte. Der unmittelbare Vergleich zwischen einer Gesellschaft, die zwangsweise friedliche Erwachsener entwaffnet und einer, in der Erwachsene als solche Waffen tragen können, zeigen zwei Vorfälle aus den USA und Israel, die sich Jahre später ereigneten: Im Juli 1984 richtete ein Amokläufer in einem Imbissrestaurant in San Ysidro, Kalifornien, ein Blutbad an, in dem 21 Menschen starben. Der Täter wartete anschließend am Tatort auf das Eintreffen der Polizei und starb im anschließenden Feuergefecht. In Kalifornien ist der private Waffenbesitz praktisch verboten, die Opfer waren dem Täter, wie dieser wusste, völlig wehrlos ausgeliefert. Warum verlief dieses Massaker ganz anders als ein andere Zwischenfall aus dem gleichen Jahr (zitiert aus Lott (1998)): "Mit Bezug auf das Massaker in einem McDonalds Restaurant in San Ysidro, Kalifornien im Juli 1984 beschrieb der israelische Kriminologe Abraham Tennenbaum was sich an einem geschäftigen Platz in Jerusalem einige Wochen vor dem Kalifornischen McDonalds-Massaker zugetragen hatte: 'Drei Terroristen, die versuchten, in die Menge mit Maschinengewehren zu feuern konnten nur ein Opfer töten bevor sie von Israelis niedergeschossen wurden, die Waffen tragen dürfen. Als er der Presse am nächsten Tag vorgestellt wurde beklagte sich der überlebende Terrorist, dass seine Gruppe sich nicht dessen bewusst war, dass Israelische Bürger bewaffnet sind. Die Terroristen hatten geplant, eine Folge von stark besuchten Plätzen mit Maschinengewehren zu beschießen, da sie dachten, sie könnten entkommen bevor Polizei oder Armee eintreffen könne, um sie sich vorzunehmen.'" Erfolgen Massaker wie dasjenige von Winnenden auf Polizeirevieren, Schießständen oder Jagden? Amokläufer suchen sich einfache Ziele aus. Die Erwartung, ein lebensmüder Gewalttäter würde sich stattdessen an Gesetze halten ist noch nicht einmal naiv. Amokläufe finden in den USA überall dort statt, wo die Täter nicht mit effektiver Gegenwehr durch bewaffnete Bürger rechnen müssen. Waffenverbote verhindern nirgends die Bluttaten der Amokläufer, sondern die Notwehr der Opfer (Zimrig 1968, 1981). Der US Kriminologe William Landes stellte fest, dass die Zahl der Opfer öffentlicher Amokläufe. Mit Einführung liberaler Gesetze, die jedem Bürger ermöglichen die Waffe zu tragen, sank diese um durchschnittlich 69% (Lott und Landes 1997). Wo der Besitz von Waffen gesetzestreuen Bürgern verboten wird, werden nur noch Kriminelle bewaffnet sein. Diese Erkenntnis unterscheidet den aufgeklärten Menschen vom Untertanen: "Der gute Mensch [hat] sowohl das Recht als auch das Bedürfnis auf Waffen (...). Kein Gesetz kann den Eindringling und Plünderer davon abhalten, sich Waffen zu verschaffen. [Deswegen könne es] nur unglücklich enden, wo der [rechtschaffene Bürger] derer beraubt werde: der Schwache würde zur Beute des Starken" (Thomas Paine) Schon die Entschuldiger des Absolutismus dagegen betrachteten ihre Mitmenschen als unvernünftige Kinder -- ohne zu ahnen, wozu ihre Worte sie selber machten: "Die Ursache einer endlosen Zahl von Verbrechen [ist] jener, welcher ein Schwert, einen Dolch oder eine Pistole trägt" (Jean Bodin) Und Sie, lieber Leser? Wozu zählen Sie sich? Lott, John R.; Landes, W.M. (1997): Multiple Victim Public Shootings, Bombings, and Right-to-Carry Concealed Handgun Laws. Univ. of Chicago Law School, 1997 Lott, John R. (1998): More Guns, Less Crime: Understanding Crime and Gun Control Laws. Chicago: University Of Chicago Press, 1998 - ISBN 0226493636 Zimring (1968): Is Gun Control Likely to Reduce Violent Killings. 35 Univ. Chi. Law Rev. 721 (1968) Zimring (1981): Controlling Guns. Nat. Law J., 13. Apr. 1981, 14 ("no amount of control will stop a determined assassin or a determined street robber from getting a gun.") freischwimmer, am 24. März 2009 um 12:55 ( Link ) verehrter waldmeister, mit korrelationen und kausalitäten ist das so eine sache. [so gibt es in den von ihnen angeführten einrichtungen wie kasernen oder polizeitstationen sicherlich auch einen wesentlich geringeren frauenanteil als an einer durchschnitts-schule. folgerung: vielleicht wirkt sich auch die anwesenheit des weiblichen geschlechts amoklauf-motivierend aus?! dass der täter in winnenden fast ausschließlich mädels durch kopfschuß getötet hat, würde ja durchaus dafür sprechen! ;-)] nein, dass amokläufe häufig an schulen stattfinden, könnte auch damit zusammenhängen, dass ein jugendlicher während seiner "problematischen phase" (nämlich der pubertät) gerade dort ein großteil seiner zeit verbringt. soziale ablehnung (oder was-auch-immer), die in diesem alter wohl besonders häufig vorkommt, eben auch an diesen orten geschieht. aber eine frage hätte ich noch: ab welchem alter sollten kinder/jugendliche handfeuerwaffen tragen dürfen? und wer sollte das entscheiden dürfen? und mit welchem recht darf man einem menschen überhaupt verbieten, sich zur eigenen selbstverteidigung, mit einer beretta auszustatten? Andreas Tögel, am 24. März 2009 um 14:03 ( Link ) Werter Freischwimmer, es ist zwar nicht nur eine Frage, sondern es sind deren gleich mehrerer, die Sie da launig formulieren, aber sei´s drum: Zu Frage drei: ganz einfach: mit gar keinem (wobei mir spontan gleich ein paar Dutzend Alternativen zur von Ihnen präferierten Beretta einfallen...:-))! Jörg Janssen, am 24. März 2009 um 14:53 ( Link ) Hallo Freischwimmer, Sie fragten: aber eine frage hätte ich noch: ab welchem alter sollten kinder/jugendliche handfeuerwaffen tragen dürfen? Konsequenterweise sollte dies jetzt schon dasjenige Alter sein, ab dem sie mit Einwilligung der Eltern vom Staat ein Gewehr in die Hand gedrückt bekommen. Das wären 17 Jahre. Welche Logik sollte dagegen sprechen? Im übrigen gingen in weniger untertänigen Gesellschaften Jugendliche nach der Schule auf Kleinwildjagd und verschlossen so lange ihre Flinten und KK-Büchsen im Schulschrank. Es klingt verwirrend, aber von Amokläufen hörte man aus solchen Schulen bislang nie. freischwimmer, am 24. März 2009 um 15:01 ( Link ) @Andreas Tögel Danke für Ihre Einschätzung. Allerdings halte ich die für inkonsistent. Wie kommen sie auf das "magische" Alter 18? Wieso nicht 14 und dem Beginn der Schuldfähigkeit? freischwimmer, am 24. März 2009 um 15:04 ( Link ) Jörg Janssen bietet 17 Jahre als angemessenes Alter für das Tragen von Schußwaffen! Wer bietet weniger? Ab wann wird ein Mensch zum freien Bürger, der selbst über die Qualität seines persönlichen Schutzes entscheiden darf? Andreas Tögel, am 24. März 2009 um 15:14 ( Link ) An Freischwimmer: Ihre Frage läuft ja, wie mir scheint, über den bloßen Bereich des Waffenbesitzes weit hinaus und ist wohl eher die nach der "vollen Rechtsfähigkeit" (oder wie das im Juristensprech auch immer heißen mag). Wer für seine Angelegenheiten voll verantwortlich selbst sorgt (sofern davon in unseren Nanny-State-Ochlokratien überhaupt noch die Rede sein kann), sollte auch die entsprechenden Rechte besitzen. Zu dieser Frage empfehle ich einen Blick in Rothbards "Ethik der Freiheit"... JohnGalt, am 24. März 2009 um 15:26 ( Link ) Wieso darf denn ein Achtzehnjähriger so einen gemeingefährlichen Gegenstand wie ein Auto selbständig führen? Jörg Janssen, am 24. März 2009 um 15:35 ( Link ) Hallo Freischwimmer, Sie behaupteten: Jörg Janssen bietet 17 Jahre als angemessenes Alter für das Tragen von Schußwaffen! Wer bietet weniger? Lesen Sie noch einmal durch was ich tatsächlich schrieb. 17 wird vom Staat als angemessenes Alter für das Tragen von Schußwaffen "geboten". Es ist dasjenige Alter, ab dem ein Jugendlicher -- mit Einverständnis seiner Eltern -- bei der Bundeswehr den Dienst antreten kann. Meinen Sie, der würde in seiner Grundausbildung nur eine Erbsenpistole ausgehändigt kriegen? Waldmeister, am 24. März 2009 um 16:20 ( Link ) (...auch noch mit 16 ginge der Dienstantritt mit Einverständniserklärung der Eltern in Ordnung, meine ich.) dickbrettbohrer, am 24. März 2009 um 17:03 ( Link ) Zuruf vom Rande: NM, am 24. März 2009 um 17:25 ( Link ) Ich stimme dem einen oder anderen Gedankengang durchaus zu, glaube jedoch, dass manche Dinge in Vergessenheit geraten. Wer der hier anwesenden hätte denn vor nicht allzu langer Zeit eine Bewaffnung der Berliner Rütli-Hauptschule gefordert? Man bedenke, dass sowohl migrante als auch extremistische Jugendliche stets vom "Überlebenskampf in ihrem Ghetto" sprechen, und sie sich natürlich alle NUR verteidigen. P.S.: Ich spiele Battlefield und plane keinen Amoklauf. Jörg Janssen, am 24. März 2009 um 17:46 ( Link ) "Wir Bürgermeister und Senat, Hallo NM, Sie schrieben: Wer der hier anwesenden hätte denn vor nicht allzu langer Zeit eine Bewaffnung der Berliner Rütli-Hauptschule gefordert? Niemand fordert eine "Bewaffnung". Auch in Israel wurde nach dem Ma'alot Massaker niemand gezwungen, eine Waffe zu tragen. Die bloße Möglichkeit, auf bewaffnete Lehrer oder Eltern zu stoßen genügte, um die Terroristen von künftigen Massakern abzuschrecken. Ich habe als Soldat einige Zeit in Afrika verbracht, wo ja nun jeder seine AK-47 unterm Bett liegen hat. Ich darf wohl annehmen, dass das Land, in dem Sie sich aufhielten, im Bürgerkrieg lag. Wie Ihnen Ihre Kameraden aus bestimmten europäischen Einsatzorten bestätigen werden, schafft derlei Nachfrage auch auf unserem Kontinent Gelegenheit für Angebote -- Gesetze hin oder her. Es ist jedoch nicht die Abwesenheit solcher Gesetze, die zu Bürgerkriegen führt. Für Deutschland hieße das, eine ständig steigende Zahl von Sozialversagern und Bildungsverweigerern, sprich eine wachsende Subkultur zu bewaffnen. Die Leute, die Sie beschreiben, würde ich als "Kriminelle" bezeichnen. In Deutschland mit seinen restriktiven Waffengesetzen bilden bereits jetzt eine solche bewaffnete Subkultur. In Großbritannien mit seinen noch restriktiveren Gesetzen finden wir das gleiche. Das Ergebnis wäre hier wohl die Entstehung von Clans und Warlords in den sozialen Brennpunkten, letztendlich afrikanische Verhältnisse. In der Schweiz -- die für vergleichbarer halte als etwa Somalia -- hat ebenfalls jeder ein Gewehr "unterm Bett liegen". Wie erklären Sie sich, dass dort kein Bürgerkrieg herrscht? NM, am 24. März 2009 um 20:09 ( Link ) Hallo Herr Janssen, Also ich sehe den legalen Waffenbesitz ebenfalls als notwendigen Gegenpol zu erwähnten Szenarien, möchte es nur diesem Personenkreis nicht auch noch ermöglichen Waffen LEGAL zu besitzen. Selbstverständlich möchte ich am Schluss aber auch noch ihre Frage beantworten, warum in der Schweiz kein Bürgerkrieg herrscht: Gruß NM Haiduk, am 25. März 2009 um 2:18 ( Link ) Unsere Presselandschaft ist mehr und mehr von halbseidenen Selbstunterhaltern durchsetzt. Hier ein Beispiel, bei dem ein "Politikwissenschaftler" Necla Kelek in der Frankfurter Rundschau allen ernstes die Schuld für ihre nichtintegrierten Landsleute gibt: Claus Leggewie: Kelek und Giordano sind schuld Wenn man sich vorstellt, daß das jemand liest und ernst nimmt, kann einem nur noch Angst und Bange werden ... Andreas Tögel, am 25. März 2009 um 7:20 ( Link ) Ad NM: einige Ihrer Überlegungen haben durchaus etwas für sich. Was ich allerdgins nicht begreife, ist Ihre Inkonsequenz bei der Frage legale oder illegale Waffe. freischwimmer, am 25. März 2009 um 11:23 ( Link ) @Haiduk Hier ein Beispiel, bei dem ein "Politikwissenschaftler" Necla Kelek in der Frankfurter Rundschau allen ernstes die Schuld für ihre nichtintegrierten Landsleute gibt wer lesen kann, ist klar im vorteil. verehrter haiduk, das, was sie schreiben, hat leggewie in diesem interview gar nicht gesagt! bitte lesen sie es nochmals sorgfältig durch. Haiduk, am 25. März 2009 um 12:08 ( Link ) @freischwimer Necla Kelek und Ralph Giordano behauptet, “der” Islam seit nicht integrierbar, treibt die Muslime geradezu in die Arme der Fundis und schreibt für liberale Muslime das Todesurteil. Steht diese Aussage in dem Interview, das Claus Leggewie der Frankfurter Rundschau gegeben hat oder habe ich mir das ausgedacht? Wenn Herr Legewie sich nicht bei Frau Kelek für diesen Rufmord entschuldigt, dann kann man ihn nicht mehr erst nehmen. Daß Frau Kelek gesagt haben soll "der Islam" sei nicht integrierbar, dürfte Herr Leggewie sich ohnehin aus den Fingern gesogen haben. Grund für seinen Rufmord an Frau Kelek ist, daß er durch sie sein Weltbild in Frage gestellt sieht. Anders lassen sich die Aussagen in dem Interview nämlich nicht deuten. Wirkliches Interesse an den eigentlichen Fragestellungen, die beim Integrationsthema zu behandeln wären, ist bei ihm nirgendwo zu erkennen. freischwimmer, am 25. März 2009 um 12:10 ( Link ) NOCHMALS: was spricht gegen die bewaffnung aller kinder/jugendlicher ab beispielsweise 14 oder 12? freischwimmer, am 25. März 2009 um 12:21 ( Link ) @ratloser danke "ratloser" (ich hoffe ihr name ist nicht programm!) für ihren beitrag. ich glaube, leggewie kritisiert gerade solche leute, die reden wie sie. Die islamische Ideologie basiert auf doktrinären Grundlagen, die u.a. eine Teilung in "religiöse" und weltlich-politische Sphäre ausschließen. ihre gedanken haben sie gut abgeschrieben von den islamisten! fein gemacht! sie fallen damit den muslimen in den rücken, die das verhältnis von religion und weltlicher sphäre anders definieren. jetzt, wo sie bekannt haben, wessen geistes kind sie sind, bekenne ich, dass ich den reformorientierten muslimen zuneige. und alles tun würde, um sie politisch zu stärken! im gegensatz zu ihnen lehne ich die deutungshoheit der islamisten ab! Waldmeister, am 25. März 2009 um 12:23 ( Link ) Solange ein Kind nicht in der Lage ist, für die Konsequenzen einer Handlung die Verantwortung zu übernehmen, ist ein Teil seiner Selbsteigentumsrechte an die Eltern verliehen - freiwillig, möchte man sagen, im Austausch gegen die Pflicht zur Verantwortungsübernahme durch die Eltern. Diese können also dem Nachwuchs in Wahrnehmung jenes an sie verliehenen Teils der kindlichen Selbsteigentumsrechte durchaus verbieten, sich zu bewaffnen, ohne dadurch jedoch seine Freiheit zu verletzen. freischwimmer, am 25. März 2009 um 12:24 ( Link ) @Haiduk wie ich in meinem kommentar zuvor schon angedeutet habe: die deutungshoheit der islamisten anzuerkennen und deren parolen nachzubeten stärkt die fundamentalistischen kräfte und schwächt gleichzeitig die gemäßigten und liberalen strömungen. das sagt herr leggewie und mit dieser feststellung hat er recht! freischwimmer, am 25. März 2009 um 12:27 ( Link ) @waldmeister sie meinen, die entscheidung, ob ein kind eine beretta 9mm tragen darf, ist eine rein intra-familiäre entscheidung? der staat sollte sich demnach aus solch einer entscheidung raushalten? freischwimmer, am 25. März 2009 um 12:35 ( Link ) @ratloser Sie wirken irgendwie gereizt?! hm...vielleicht einwenig! mich regen menschen auf, die sich angeblich "modernen" und "liberalen" werten verpflichtet fühlen, aber gleichzeitig fundamentalistischen islamisten nach dem munde reden! Anyway...sie haben den Koran gelesen? nein, aber ich bin katholik. und immer wieder erstaunt, wie man ein westliches leben damit vereinbaren kann. bei den unzähligen widersprüchen! (und der tatsache, dass es auch bzgl. dieser frage fundamentalisten gibt, die das für unmöglich halten!) FritzLiberal, am 25. März 2009 um 12:51 ( Link ) @freischwimmer: ist zwar ein netter Versuch, hier immer wieder penetrant zu versuchen, zum Thema Waffenbesitz eine Äußerung von der Art "Kinder sollen Schusswaffen tragen dürfen" zu provozieren; es wird nur auf die Dauer eher ermüdend. Deutschland steuert gerade auf ein Waffenrecht analog dem für Juden im Dritten Reich zu ("Privater Schusswaffenbesitz ist grundsätzlich untersagt"), insofern ist das eher müßig. Sobald wir in Deutschland ein Waffenrecht wie etwa im US-Bundesstaat Vermont haben (der Besitz und das Tragen von Schusswaffen ist für unbescholtene Erwachsene grundsätzlich erlaubt), können wir die Diskussion aber gerne fortsetzen. Andreas Tögel, am 25. März 2009 um 12:56 ( Link ) ad Freischwimmer: Ihre Beretta-Obsession tritt immer deutlicher hervor... Jörg Janssen, am 25. März 2009 um 13:04 ( Link ) Hallo Freischwimmer, Hier wird gegen Gesetze des Staates argumentiert, mit denen gesetzestreuen Erwachsenen der privaten Besitz von Waffen verweigert werden soll. Das ist etwas grundsätzlich anderes als eine angebliche Forderung nach dem "Bewaffnen" der Bevölkerung oder gar Jugendlicher -- von der nur Sie hier reden. Kein anderer verlangt, irgendjemandem Waffen in die Hand zu drücken, womöglich durch den Staat. Sie schrieben: was spricht gegen die bewaffnung aller kinder/jugendlicher ab beispielsweise 14 oder 12? mit welchem recht darf ich einem 15-jährigen freien menschen das recht vorenthalten, sich mit handfeuerwaffem auszustatten... Eine staatlich durchgesetzte Militarisierung 15Jähriger wie z.B. in der DDR (Neubert 1997) ist IMHO nicht liberal. sie meinen, die entscheidung, ob ein kind eine beretta 9mm tragen darf, ist eine rein intra-familiäre entscheidung? der staat sollte sich demnach aus solch einer entscheidung raushalten? Den Sohn oder die Tochter zum Schießstand mitzunehmen, gar an KK-Wettbewerben teilnehmen zu lassen oder sogar -- wie einst Ernest Hemingway -- auf die Jagd mitzunehmen verstößt gegen niemandes Rechte. Bei Minderjährigen kann man sogar feststellen, dass rechtzeitige Schulung im Umgang mit Waffen, z.B. im Rahmen des Schiesssports und am besten durch die eigenen Eltern, die Wahrscheinlichkeit späterer Kriminalität signifikant reduziert (U.S. Department of Justice 1995). Warum also wollen Sie das verbieten lassen? Neubert, Ehrhard (1997): Geschichte der Opposition in der DDR 1949-1989. Links Verlag, Berlin 1997 U.S. Department of Justice, National Institute of Justice, Office of Juvenile Justice and Delinquency Prevention (1995), NCJ-143454, "Urban Delinquency and Substance Abuse," August 1995: "The socialization into gun ownership is also vastly different for legal and illegal gunowners. Those who own legal guns have fathers who own guns for sport and hunting. On the other hand, those who own illegal guns have friends who own illegal guns and are far more likely to be gang members. For legal gunowners, socialization appears to take place in the family; for illegal gunowners, it appears to take place 'on the street.'" Waldmeister, am 25. März 2009 um 13:17 ( Link ) sie meinen, die entscheidung, ob ein kind eine beretta 9mm tragen darf, ist eine rein intra-familiäre entscheidung? der staat sollte sich demnach aus solch einer entscheidung raushalten?Absolut. Haiduk, am 25. März 2009 um 13:44 ( Link ) die deutungshoheit der islamisten anzuerkennen und deren parolen nachzubeten stärkt die fundamentalistischen kräfte und schwächt gleichzeitig die gemäßigten und liberalen strömungen. das sagt herr leggewie und mit dieser feststellung hat er recht! @freischwimmer Deshalb muß Herr Leggewie sich (ungeachtet der Frage, welchen Wert seine restlichen Ausführungen haben) bei Frau Kelek entschuldigen. Tut er das nicht, hat Herr Leggewie seine Glaubwürdigkeit als Diskussionparner in diesem Bereich verspielt. freischwimmer, am 25. März 2009 um 14:30 ( Link ) @ratloser es fällt mir schwer mit ihnen zu diskutieren, wenn sie weiterhin die formeln und parolen der islamisten runterbeten und als unumstößliche wahrheit anerkennen und verbreiten. Haiduk, am 25. März 2009 um 14:44 ( Link ) @freischwimmer: freischwimmer, am 25. März 2009 um 14:53 ( Link ) @ Fritz ist zwar ein netter Versuch, hier immer wieder penetrant zu versuchen, zum Thema Waffenbesitz eine Äußerung von der Art "Kinder sollen Schusswaffen tragen dürfen" zu provozieren; es wird nur auf die Dauer eher ermüdend. ihr kommentar ist lustig! sie greifen mich an, weil ich in einem liberalen forum versuche, ein plädoyer für uneingeschränkte freiheit aus den mitdiskutanten heraus zu kitzeln? mensch..., ganz schön frech von mir! ;-) Deutschland steuert gerade auf ein Waffenrecht analog dem für Juden im Dritten Reich zu ("Privater Schusswaffenbesitz ist grundsätzlich untersagt"), insofern ist das eher müßig. es sei ihnen versichert: für unsere diskussion brauchen wir weder "die juden" noch "das dritte reich"! @Andreas Tögel beretta-obsession??? den vorwurf kann ich wahrlich nicht auf mir sitzen lassen. obwohl ich eine gewisse liebe zu italien nicht verleugnen kann, gibt es natürlich noch weitere hervorragende und zuverlässige handfeuerwaffen anderer namhafter hersteller: SIG Sauer, Heckler & Koch oder Glock-Pistolen um nur einige wenige zu nennen. @waldmeister danke für ihre unmissverständliche positionierung! ich halte ihren standpunkt für konsistent, konsequent und nachvollziehbar. allerdings sieht meine meinung dazu, wie sie sich sicher vorstellen können, anders aus. bei einer uneingeschränkten erlaubnis, waffen tragen zu dürfen (auch durch kinder), wird es mir bange. ich würde bezweifeln, dass wir dadurch tatsächlich mehr sicherheit erreichen. vielmehr befürchte ich, würde die anwesenheit von nur wenigen bewaffneten jugendlichen die aufrüstung der anderen nach sich ziehen....für mich keine verlockende aussicht. freischwimmer, am 25. März 2009 um 14:58 ( Link ) @haiduk ein integrierter und liberaler mensch, der islamischen glaubens ist, ist kein muslim? sagt wer? die islamisten? ein integrierter und liberaler mensch mit christlichem glauben, ist kein z.b. katholik? freischwimmer, am 25. März 2009 um 15:13 ( Link ) @haiduk nachtrag: und wo habe ich menschen, die keiner glaubensgemeinschaft angehören zu muslimen gemacht??? Haiduk, am 25. März 2009 um 15:27 ( Link ) @freischwimmer freischwimmer, am 25. März 2009 um 16:13 ( Link ) @Haiduk nein, die grenze zwischen einem "säkularen und einem fundamentalistischen muslim" ist nicht sein glaube. das behaupten zwar Sie und die islamisten, ich jedoch nicht. wieso aber nun ausgerichtet ich, menschen ohne bekenntnis zum islamischen glauben in die arme von fundamentalisten treiben sollte, müssen sie mir nochmals erklären. Haiduk, am 25. März 2009 um 17:51 ( Link ) @freischwimmer: Haiduk, am 25. März 2009 um 23:56 ( Link ) @ freischwimmer Ich weiß nicht, ob Sie an etwas glauben und wenn ja, woran Sie glauben, aber machen Sie doch bitte mal die Augen auf: Weißt Du wieviel Sternlein stehen? freischwimmer, am 26. März 2009 um 12:05 ( Link ) @haiduk Weißt Du wieviel Sternlein stehen? sollten sie mir einen "augenöffner" schicken wollen, ist das nicht gelungen. sie haben vergessen einen link zu hinterlegen. Haiduk, am 26. März 2009 um 14:06 ( Link ) @freischwimmer Durban II: Breite Unterstützung für Aufruf der IHEU Sollten das nicht eigentlich Ihre Verbündeten sein? Sagen Sie, wie kommt es, daß Sie deren Positionen nicht vertreten? Ansonsten sind Sie übrigens mir noch eine Antwort auf die Frage schuldig, wie Sie die Grenze zwischen "säkularen und fundamentalistischen Muslimen" definieren würden. Wenn Sie sagen, daß es die gäbe, sollte es Ihnen möglich sein hierzu etwas zu sagen. freischwimmer, am 26. März 2009 um 15:08 ( Link ) @haiduk Sie sind doch derjenige, der islamistische Positionen nachbetet, wenn Sie säkulare türkische Zuwanderer zu "Muslimen" erklären. wo tue ich das denn? würde mir ja nicht im traum einfallen! zitieren sie doch mal bitte meine aussagen diesbezüglich... ich erkläre niemanden zu irgendetwas. wenn es menschen gibt, die nach "westlichen werten" leben, der islamischen religion zuneigen sind und sich dabei selbstbewusst als muslime bezeichnen, finde ich das ok. SIE haben doch damit ein problem! freischwimmer, am 26. März 2009 um 15:13 ( Link ) @ratloser danke für den link! aber inwiefern tangiert er meine argumentation? freischwimmer, am 26. März 2009 um 15:36 ( Link ) @haiduk Sollten das nicht eigentlich Ihre Verbündeten sein? wenn sie möchten, dass ich zu irgendetwas stellung beziehe, erklären sie mir bitte kurz die / ihre position. verweise auf private blogs, die anonym (!) betrieben werden, lese ich grundsätzlich nicht! Ansonsten sind Sie übrigens mir noch eine Antwort auf die Frage schuldig, wie Sie die Grenze zwischen "säkularen und fundamentalistischen Muslimen" definieren würden. dem wortsinn nach! ich verstehe beim besten willen nicht, wo das problem liegen soll. ein christ ist ein mensch, der anhänger einer christlichen religion ist. FritzLiberal, am 26. März 2009 um 16:31 ( Link ) Vielleicht wieder zurück zum Waffenthema: zwei Artikel aus England, dem wohl am massivsten von der Hoplophobie betroffenen Länder: http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/crime/article2317307.ece "Despite a ban on handguns introduced in 1997 after 16 children and their teacher were shot dead in the Dunblane massacre the previous year, their use in crimes has almost doubled to reach 4,671 in 2005-06. Official figures show that although Britain has some of the toughest anti-gun laws in the world, firearm use in crime has risen steadily." Na so etwas! Total Verbot von Faustfeuerwaffen, und was passiert? Es bricht nicht etwa der totale Friede aus, die Verbrecher steigen noch nicht einmal auf andere Tatmittel um, nein: die Anzahl der mit Schusswaffen begangenen Verbrechen hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt! http://www.telegraph.co.uk/comment/personal-view/3613417/An-Englishmans-home-is-his-dungeon.html "One of the key measures of a society's health is how easily you can insulate yourself from its underclass. In America, unless one resides in a very small number of problematic inner-city quarters or wishes to make a career in the drug trade, one will live a life blessedly untouched by crime. In Britain, alas, it's the peculiar genius of Home Office policy to have turned the entire country into one big, rundown, inner-city, no-go slum estate, extending from prosperous suburbs to leafy villages, even unto Upper Cheyne Row." Aber geh! In den vielgescholtenen, waffenstarrenden USA lebt es sich sicherer als in England mit dem Schusswaffenverbot? Die Welt steht nicht mehr lange! "All this high-tech protection, urged on the householder by Pc Plod, may make your home more secure, but it makes you less so. From the burglar's point of view, the more advanced and impregnable the alarm systems become, the more it makes sense just to knock on the door and stab whoever answers." Interessante, aber vorhersehbare Reaktion. Wenn die Wohnungen mit passiven Sicherheitsmaßnahmen immer besser gesichert sind, attackieren die Täter direkt die Besitzer. Denen ist es schließlich verboten, sich mit dem einzigen wirksamen Gegenmittel - einer Schusswaffe - zur Wehr zu setzen. "But the trouble is that this kind of burglary - the kind most likely to go "wrong" - is now the norm in Britain. In America, it's called a "hot" burglary - a burglary that takes place when the homeowners are present - or a "home invasion", which is a much more accurate term. Just over 10 per cent of US burglaries are "hot" burglaries, and in my part of the world it's statistically insignificant: there is virtually zero chance of a New Hampshire home being broken into while the family are present. But in England and Wales it's more than 50 per cent and climbing. Which is hardly surprising given the police's petty, well-publicised pursuit of those citizens who have the impertinence to resist criminals." Tja, ebenso vorhersehbar. Wenn der Verbrecher mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen muss, sich bei einem "heißen" Einbruch eine Kugel einzufangen, wird er vorher seeeehr sorgfältig prüfen, ob wirklich niemand zu Hause ist. Im entwaffneten (gilt für die Bürger, nicht für die Verbrecher) England ist es ihm scheißegal. Im Gegenteil, die Anwesenheit des Hausbesitzers hat aus Sicht des Verbrechers noch einen Vorteil: man kann ihn schön foltern, um noch mehr aus ihm herauszupressen: "These days, even as he or she is being clobbered, the more thoughtful British subject is usually keeping an eye (the one that hasn't been poked out) on potential liability. Four years ago, Shirley Best, proprietor of the Rolander Fashion emporium, whose clients include Zara Phillips, was ironing some clothes when the proverbial two youths showed up. They pressed the hot iron into her flesh, burning her badly, and then stole her watch. "I was frightened to defend myself," said Miss Best. "I thought if I did anything I would be arrested." There speaks the modern British crime victim." Das gilt in England natürlich auch: Verbrechensopfer, die sich zur Wehr setzen, werden vom Staat bestraft. Ist auch logisch: Staat und Verbrecher leben in perfekter Symbiose: die Verbrecher bedrohen die Bürger, die akzeptieren dafür vom Staat immer mehr Überwachung und Einschränkung ihrer Freiheit. Wenn man das erst einmal durchschaut hat, sind die Folgerungen natürlich weitreichend ... Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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Goldelse, am 24. März 2009 um 9:31 ( Link )
Der Spiegel ist ein linksgrünes Hetzblatt geworden, regierungstreu und schmierig. Selber schuld, wer das Revolverblatt noch kauft, ich lese es nicht mal online.