11. Februar 2009

Der Große Bruder Fat in Japan

Aus Winston Smith wurde Haruto Tanaka

Ist Ihnen das Schicksal Winston Smiths noch geläufig, jenes tragischen Hauptprotagonisten aus George Orwells düsterem Literaturklassiker „1984“? In den Lücken eines einengenden Systems öffentlicher Kontrolle gelingt es ihm für kurze Zeit, in kleine individuelle Freiräume auszubrechen, bevor die öffentlich-rechtlich praktizierte Methodik subversiven Gewaltvollzugs ihn wieder in die totalitäre Konformität pressen kann. Ein Bestandteil besagter Kontrollinstanz und Konformitätssicherung sind so genannte Televisoren, gewissermaßen klobige Vorläufer heutiger Webcams. Freilich mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass die Aufstellung dieser Geräte im Haushalt nicht nur zwangsweise geschieht, sondern diese darüber hinaus herstellerseitig mit nur einen Modus, nämlich Dauerbetrieb, ausgestattet sind. Im Gegensatz zu aktuellen TV-Sendungsformaten dient dieses Beobachtungsmedium auch weniger der Belustigung eines Massenpublikums mittels sich freiwillig einweisender Laiendarsteller als vielmehr der praktisch angeleiteten Lebenshilfe. Letzteres jedenfalls ist in der Romanvorlage die offizielle Doktrin des Ministeriums für Wahrheit. Einen ganz wesentlichen Bestandteil dieser Lebenshilfe stellte in Sorge um das physische Wohl des Volkskörpers konsequenterweise die sportliche Ertüchtigung der Körperglieder dar. Gemeinsame Leibesübungen vor dem Televisor unter den strengen Augen und der stetigen Parameterkontrolle durch qualifiziertes Fachpersonal gehören daher zur täglichen Routine des orwellschen Szenarios.

Pünktlich zum 25jährigen Jubiläum des dem Romantitel zugrunde liegenden Handlungsjahres findet Winston Smith in Haruto Tanaka sein gesundheitsökonomisches Pendant. Denn hierzu liefert Japan tatsächlich eine reale Umsetzung des literarischen Stoffes, die es durchweg mit der Vorlage aufzunehmen vermag. Ausgangspunkt im Land der aufgehenden Sonne ist ebenso eine amtliche Feststellung: Der durchschnittliche japanische Körper tendiert mehr und mehr zum Ausbruch aus der gemäß behördlichem Ermessen tolerierbaren Norm. Kurz: Die Töchter und Söhne Nippons sind zu fett. Zur Eliminierung der Zerrbilder sportlichen Elends hat sich die japanische Regierung daher im letzten Jahr eine besondere Form des Lean Managements adaptiert: In allen Kommunen und Großbetrieben sind seit April 2008 jährliche Gesundheitstests für alle Menschen zwischen 40 und 74 Jahren zwingend vorgeschrieben. Medizinerteams messen und vergleichen dort alle für relevant erachteten Körperparameter: Blutwerte, Gewicht, Gewebezusammensetzung und Bauchumfang. Der besondere Clou: Der einzelne braucht keine unmittelbaren Sanktionen zu fürchten, diese treffen ausschließlich die betrachteten kommunalen beziehungsweise unternehmerischen Einheiten. Können diese ihre Planvorgaben im Durchschnitt nicht halten, drohen in Abhängigkeit der Abweichung vom Sollwert Nachzahlungen in die gesetzliche Krankenversicherung. Dadurch soll dann die Finanzierung etwaiger Folgekosten durch vermehrte Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Krebs und Schlaganfälle sichergestellt werden. Wie mit dem japanischen Verband der Sumo-Ringer aufgrund seiner schwerwiegenden nationalsportlichen Bedeutung verfahren wird, konnte leider nicht in Erfahrung gebracht werden.

Nun hat jegliches gesetzliches Vorgehen gegen tatsächlich oder vermeintlich die individuelle Gesundheit schädigendes Verhalten, sei es durch Rauchen, Trinken oder Essen, neben einem gewünschten Haupteffekt auch immer eine ganze Reihe von Risiken und Nebenwirkungen. Eines jedoch, nämlich das meist propagierte politische Ziel der Kostenreduktion im Gesundheitswesen, lässt sich mit ziemlicher Sicherheit niemals erreichen. Da selbst ein Optimum gesundheitsfördernder Maßnahmen allein einen krankheitsbedingten Tod nicht verhindern kann, beeinflussen entsprechende Verhaltensweisen folglich auch nicht die diesbezüglichen Kosten respektive Umsätze des medizinischen Sektors. Sofern ein plötzlicher Todeseintritt als Folge von Krieg, Verbrechen, Unfall oder Suizid erfolgreich umgangen werden kann, muss auch der Gesündeste den krankheitsbedingten Verfalls- und Verschleißerscheinungen mit tödlichem Ende Tribut zollen. Die Kosten der medizinischen Lebenserhaltung folgen in diesen Fällen statistisch gesehen typischerweise einer so genannten Paretoverteilung, das heißt, in den letzten Monaten im Leben eines Menschen fallen mehr krankheitsbedingte Kosten der Gesunderhaltung an als in der gesamten Lebensspanne davor. Dass heißt auch, dass nicht das Alter an sich die medizinischen Kosten in die Höhe treibt, sondern der durch Hochtechnologie begleitete Lebenserhalt in kritischen Phasen, der typischerweise eher und erfreulicherweise in einem höheren denn niedrigeren Lebensalter akut wird.

Statistisch gesehen spielt das individuelle Verhalten hierfür keine Rolle: Die Summe der Krankheitssymptome und Kosten der Aufrechterhaltung der Gesundheit sind weitgehend unabhängig von den Lebensgewohnheiten. Wer eine „ungesunde“ Lebensweise pflegt, bei dem fällt diese Summe über einen relativ kurzen Zeitraum an, wer ein „gesundes“ Verhalten an den Tag legt, bei dem verteilt sich diese über einen relativ langen Zeitraum. Dieser relativ lange Zeitraum macht dann aber in der sozialstaatlichen Gesamtbilanz gesunde Lebensweisen eher zur finanziellen Bürde. Denn typischerweise sind die Ein- und Auszahlungen aus Sicht der Systeme sozialer Sicherung über einen menschlichen Lebenszyklus höchst ungleich verteilt. Während Einzahlungen nur aus Beiträgen gewonnen werden können, die sich ausschließlich in der mittleren, produktiven Phase der individuellen Lebensbestreitung erheben lassen, dominieren zu Anfang und Ende des Zyklus die Auszahlungen. Und an letzteren haben Zahlungen der gesetzlichen Rentensysteme einen maßgeblichen Anteil. Diese reduzieren sich natürlich bei relativ kurzen und erhöhen sich bei relativ langen Lebensdauern, völlig unabhängig vom genauen Renteneintrittsalter. Neben dem Wegfall der zusätzlichen Steuern auf die sanktionierten Verbrauchsgüter wäre ein gesundheitspolitisch vorbildlicher, zwar Langlebigkeit aber eben nicht Unsterblichkeit und Krankheitsfreiheit sichernder Lebenswandel als Massenphänomen fiskalisch also in höchstem Maße problematisch. Um etwa 15 Prozent entlastet der im Durchschnitt fünf Jahre kürzer lebende, rauchende Sozialversicherungspflichtige die ohnehin chronisch klamme gesetzliche Rentenversicherung. Darüber hinaus haftet den konsumtiven Sündenböcken Tabak, Alkohol, Fett und Zucker natürlich auch ein Hauch von politischer Beliebigkeit an, schließlich bemisst sich der Gesundheitsstatus einer Person nach einer Vielzahl von Faktoren, jenseits des in Japan tatsächlich zu einem Entscheidungskriterium herangezogenen Bauchumfangs – als dick gilt bei Männern mehr als 85, bei Frauen mehr als 90 Zentimeter. Die Bandbreite zwischen „gesund“ und „ungesund“ ist nicht nur beträchtlich, sondern durch nichtquantifizierbare Kombinationsmöglichkeiten jenseits theoretischer Ideale hochproblematisch. Wie soll ein lebensfroher Übergewichtiger mit einem depressiven Extremsportler verglichen werden? Genau diese Frage führt unmittelbar zum eigentlichen Kern, dem rein ideologischen Aspekt der volksgesundheitlichen Debatte.

Dem aufmerksamen Leser von „1984“ dürfte nicht entgangen sein, dass nicht die physische Überwachung das zentrale Thema des Romans ist, obwohl er in der Außendarstellung oftmals genau darauf reduziert wird. Tatsächlich wird ja notgedrungen nur ein geringer, der gleichsam bürgerliche Teil der Gesellschaft mit Hilfe des Televisorsystems überwacht. Genau deswegen gehen die Pläne der Großen Bruderschaft ja viel weiter und zielen im Kern darauf ab, genau dieses System, die noch notwendige Stützung ihrer Herrschaft durch eine, wie ja der Fall Smith beweist, nicht perfektionierbare Technik überflüssig zu machen. Gleiches gilt für die bereits etablierte, wechselseitige soziale Überwachung inklusive entsprechendem Melde- und Belohnungssystem bei beobachteten Verstößen. Herzstück der jegliche Kontrolle überflüssig machenden Sicherung von Konformität soll vielmehr jenes „Neusprech“ werden, eine neue Form der verbalen Kommunikation, die, einmal vollendet und verbreitet, verhindern soll, dass Begrifflichkeiten in einer anderen als der amtlich bestimmten inhaltlichen Entsprechung interpretiert und verwendet werden können. Die bereits frühkindliche öffentliche Erziehung soll dann durch entsprechende Prägung und Besetzung von Begriffen und ihrer Assoziation im neusprech’schen Kontext unerwünschtes Gedankengut mangels der Möglichkeit, sich dieses vorzustellen geschweige denn zu kommunizieren, eliminieren. „Sklaverei“ wird so zur eigentlichen „Freiheit“, „Krieg“ zum wahren „Frieden“ und umgekehrt.   

Ähnliche kommunikative Merkmale wiederum treten auch in den aktuellen Gesundheitsdebatten deutlich hervor. Das in Japan ohnehin im Vergleich zu Europa ausgeprägtere soziale Harmoniestreben bietet zudem einen idealen Nährboden für volkspädagogische Gesundheitsmaßnahmen. Allein an dem Thema Idealgewicht herumzukommen, scheint sich dort als annährend unmöglich zu gestalten. Plakate mit Angaben zu amtlich attestierten Idealmaßen mahnen den Bürger, seinen Beitrag zur Volksgesundheit zu leisten, den Weg dorthin künden entsprechende öffentliche und unternehmerische Werbemaßnahmen. Unterstützung erhalten Mitarbeiter und Bürger, die bei dem jährlichen Test durchfallen, durch persönliche Gespräche und Empfehlungen geschulter Coaches. Natürlich haben Großunternehmen in Sorge um finanzielle Sanktionen das Kantinenessen umgestellt, ergänzt um Hinweise zu sportlichen Aktivitäten und gesunder Ernährung, die auch in Firmenmailings regelmäßig thematisiert werden. Ein international aufgestellter Automobilhersteller bietet sogar einen ganz besonderen Service: Beim Bezahlen mit dem Betriebsausweis in den hauseigenen Kantinen werden mitarbeiterbezogenen die Daten zur Nahrungszusammensetzung fortlaufend gespeichert und ausgewertet. So können Soll-Ist-Abweichungen frühzeitig dokumentiert und entsprechend gegengesteuert werden. Der Pressechef des Unternehmens bekundete freimütig in einem Interview zum Thema: „Ich habe eingesehen, das ich mit rund 100 Kilogramm einfach zu fett war.“ Gekrönt wird die Bewegung vom nationalen „Tag der Gesundheit“. Wer sich ihr verweigert muss ein, metaphorisch gesprochen, dickes Fell haben. Widerstand gegen ein massenpsychologisches Phänomen mit theologisch untermauerten Ambitionen führt im besten Fall zu Außenseitertum. Wer mitmacht, tut dies natürlich aus Einsicht in die Notwendigkeit, wer sich verweigert, dem fehlt der Zugang zum jedermann Offensichtlichen, benötigt wie Winston Smith letzten Endes Erziehung zur Selbsterziehung. Das ist viel effizienter als jede Form offener Bestrafung. So schließt obiger Pressechef dann auch seine Ausführungen mit dem doch eigentlich überflüssigen Hinweis: „Es gab keinen Zwang.“ Natürlich nicht. Soziale Kontrolle und Repressionen im Land des Kyotoer Abkommens, in dem der Verlust des Gesichtes fast alles bedeutet, ist allemal billiger als energieintensiv rund um die Uhr laufende, klimaschädliche Televisoren. Einzig der erfolgreiche Sumoringer wird ob seiner sportlichen Erfolge bewundert, deren spiegelbildliche Bezahlung mittels der bewussten Inkaufnahme gesundheitlicher Risiken und einer erheblich verkürzten Lebensdauer erfolgt.

Auch wenn Westeuropa von derartigen Zuständen noch weit entfernt ist, mehr gesetzliche Verbindlichkeit wird auch hierzulande von Krankenkassen, Ernährungsexperten, Pädagogen und Politikern gefordert. Indes, terminologisch gesehen haben Fernost und West schon längst zusammengefunden. Hier wie da wird Körperfülle fast ausschließlich wahlweise mit der Notwendigkeit zum Abnehmen oder den volkswirtschaftlichen Kosten assoziiert, Ungesundheit per se mit Fettsäuren und Kristallzucker, die Wahrnehmung von Körpern erfolgt unter ihrer Koppelung an den Body-Maß-Index, die Bewertung von Lebensmittel ausschließlich unter dem Aspekt ihrer Zusammensetzung und mutmaßlichen Natürlichkeit. Dicke sind politisch längst genauso stigmatisiert wie das terminologisch sehr aufschlussreiche „Geen-Food“. Die Stoßrichtung dieses neuen Purismus ist eindeutig: Der Mensch muss im wahrsten Sinne des Wortes dem (Gesundheits-) System angepasst werden. Das umgekehrte Vorgehen, die Berücksichtigung persönlicher Lebens- und Risikopräferenzen durch individuelle Vertragsbeziehungen wird, Sumo-Ringer ausgenommen, noch nicht einmal ansatzweise in Betracht gezogen. Es passt auch nicht ins Credo eines Kreuzzuges der neuzeitlichen Gesundheitsapostel, die neben ihrem Glaubensfundament eben auch Budgets, Mitarbeiter und Herrschaftskompetenzen zu verlieren haben.

Das zeigt sich ganz besonders immer dort, wo die unerwünschten Verhaltensweisen durch stringente Übernahme der Argumentation mit umgekehrten Vorzeichen auch zu Vorteilen führen können. So existiert in den Niederlanden eine private Rentenversicherung, die Rauchern dank ihrer im Durchschnitt niedrigeren durchschnittlichen Lebenserwartung eine 16 Prozent höhere monatliche Rente ausbezahlen kann als Nichtrauchern, was, da unternehmerisch kalkuliert, das oben erwähnte Einsparpotenzial der gesetzlichen Rentenversicherung zusätzlich untermauert. Die in dem Fall ja tatsächlich versicherungsmathematisch vollkommen korrekte Anwendung einer vorvertraglichen Logik stieß naturgemäß auf vehemente Kritik, die weniger in der rechentechnischen Umsetzung denn in der nach außen hin „falschen“ Signalsetzung fußte. So ändern sich die Zeiten. Während England im 19. Jahrhundert noch einen Krieg gegen China führte, um weiterhin lukrative Opiate im Reich der Mitte vertreiben zu können, war der Kampf gegen die „harten“ Drogen im 20. Jahrhundert das Einfallstor zur paternalistischen Rundumbetreuung, die in der Regulierung der Rauch-, Trink-, Ess- und Medienkonsumgewohnheiten seine Fortsetzung fand. Die Taktik der Schaffung von Akzeptanz oder zumindest Widerstandslosigkeit durch sukzessives Vorgehen gegen das jeweils als aktuell größtes Übel empfundene, erwies sich als hocheffizient. Denn bei soviel Fürsorge um das Wohlergehen des Volkskörpers sind schließlich der Volksgeist und die Volksseele nicht minder wichtige, wenn nicht sogar noch höher zu bewertende Volksgüter.

Zu dieser fatalen Tendenz hat Ludwig von Mises bereits 1927 endgültiges und zeitloses geschrieben: „[Prohibition] darf nicht ausschließlich im Hinblick auf die von allen vernünftigen Leuten erkannten Übel Alkoholismus, Morphismus, Kokainismus u. dgl. behandelt werden. Denn wenn grundsätzlich der Mehrheit der Staatsangehörigen das Recht zugestanden wird, einer Minderheit die Art und Weise, wie sie leben soll, vorzuschreiben, dann ist es nicht möglich, bei dem Genusse von Alkohol, Morphium, Opium, Kokain und ähnlichen Giften Halt zu machen. Warum soll das, was für diese Gifte gilt, nicht auch von Nikotin, Coffein und ähnlichen Giften gelten? Warum soll nicht überhaupt der Staat vorschreiben, welche Speisen genossen werden dürfen und welche, weil schädlich, gemieden werden müssen? Auch beim Sport pflegen viele mehr zu tun als ihre Kraft ihnen erlaubt. Warum soll nicht auch hier der Staat eingreifen? […] Noch schädlicher als alle diese Genüsse aber, werden viele sagen, ist die Lektüre von schlechten Schriften. Soll man einer auf die niedrigsten Instinkte des Menschen spekulierenden Presse gestatten, die Seele zu verderben? […] Und ist nicht die Verbreitung falscher Lehren über das gesellschaftliche Zusammenleben der Menschen und Völker ebenso schädlich? […] Wir sehen, sobald wir den Grundsatz der Nichteinmischung des Staatsapparates in alle Fragen der Lebenshaltung des einzelnen aufgeben, gelangen wir dazu, das Leben bis ins Kleinste zu regeln und zu beschränken. Die persönliche Freiheit des einzelnen wird aufgehoben, er wird zum Sklaven des Gemeinwesens, zum Knecht der Mehrheit. […] Schon die vom besten Willen erfüllte Handhabung derartiger Befugnisse müsste die Welt in einen Friedhof des Geistes verwandeln. Aller Fortschritt der Menschheit vollzog sich stets in der Weise, dass eine kleine Minderheit von den Ideen und Gebräuchen der Mehrheit abzuweichen begann, bis schließlich ihr Beispiel die anderen zur Übernahme der Neuerungen bewog. Wenn man der Mehrheit das Recht gibt, der Minderheit vorzuschreiben, was sie denken, lesen und tun sollen, dann unterbindet man ein für alle mal allen Fortschritt.“

Dagegen waren Orwells Totalitaristen noch richtig gnädig. Winston Smith durfte seine letzten Lebensmonate wenigstens in einer vom Dunst der Victory-Zigaretten rauchgeschwängerten Bar verbringen und die Sinne seines aufgedunsenen Körpers ob der wieder gewonnene Liebe zum Großen Bruder mit reichlich Victory-Gin betäuben.

Quellen:

Die Wirtschaftswoche: Japan als Vorbild gegen Fettleibigkeit, Onlinebeitrag vom 09.01.2009

Krämer, Waler; Trenker, Götz: Das Beste aus dem Lexikon der populären Irrtümer; München 2002 – Stichwort: Raucher

Manager-Magazin: Rauchen für mehr Rente, Onlinebeitrag vom 09.07.2008

Mises, Ludwig von: Liberalismus; Sankt Augustin, 2000

Orwell, George: 1984; München, 2001


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