30. November 2007

Aufstand der Araber Terror in Paris

Die Täuschung durch deutsche Medien und wirkliche Hintergründe

Nun haben zwei Jahre nach den schweren Ausschreitungen in Frankreichs multikulturellen Vorstädten erneut die Horden gewütet. Arabische Jugendliche zündeten wieder unzählige Autos, Geschäfte, Bibliotheken und Schulen an. Sie brandschatzten, plünderten und mehr als einmal schossen sie auch aus der Menge heraus mit Schrotflinten auf Menschen. Vor zwei Jahren hatte ihr Wüten Erfolg – es gab einige Millionen Staatsgelder extra, die in ihre Viertel gesteckt wurden. Wieviel es diesmal bringt, wird man sehen.

Vor zwei Jahren berichteten die deutschen Medien noch von den ethnischen Hintergründen des Konflikts, man erwähnte wenigstens, dass es sich um arabische Banden handelte. Seither hat die politisch korrekte Sowjetisierung der deutschen Presse Fortschritte gemacht. Anschläge und Morde von Migranten an Deutschen werden heute systematisch totgeschwiegen. Kinder in „Problemvierteln“ werden von arabischen oder türkischen Banden vielerorts bedroht oder gar misshandelt – und die Presse schweigt, „Ehrensache“. Umgekehrt wird jedes vermeintlich „rassistische“ Wort eines Autochthonen gegen einen Zugewanderten zur nationalen Großschande erklärt und rituell „bewältigt“. Und nun werden eben die Verwüstungen in den französischen Vorstädten zu einem „Aufstand von Jugendlichen“ umdefiniert, fast schon ein neues Achtundsechzig (oder weniger wohlwollend: Dreiunddreißig) wird uns verkauft, leuchtende Fackeln der Jugend gegen den Muff von Tausend Jahren.

Doch was treibt die Migranten-Horden zu solcher Gewalt? ef-Autor Gérard Bökenkamp findet eine wichtige Antwort im Mindestlohn:

„Ein Einwanderer ist selbstverständlich gegenüber einem Einheimischen auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. Das ist nicht verwerflich, sondern logisch. Ein Kind muslimischer Einwanderer hat nicht dieselben Chancen wie das Kind eines Professors. Wer behauptet, diese Situation könne von Staatswegen durch Bildungspolitik oder soziale Umverteilung geändert werden, lebt im Wolkenkuckuksheim. Die einzige Chance, die ein junger Einwanderer hat, um aus seinem kargen Dasein und den schlechten Vierteln, die in allen Gesellschaften für die Neuankömmlinge reserviert werden, herauszukommen, ist, für weniger Geld härter zu arbeiten. Der ökonomische Aufstieg der USA ist ohne die ungebremste Energie junger Männer, die nur ein Ziel verfolgten, sich aus den ethnischen Slums herauszuarbeiten, gar nicht denkbar. Nun passierte im Zuge der Schaffung des westlichen Sozialstaates folgendes: Es wurden auf die ein oder andere Weise Mindestlöhne und soziale Mindeststandards festgeschrieben. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass die jungen Migranten keine Chance haben, durch härtere Arbeit für geringeres Einkommen mit den Einheimischen gleichzuziehen. Die französische Gesellschaft ist mit ihren staatlichen Eliteschulen, Standarttests und sozialem Kooperatismus ein Paradebeispiel für die Entwicklung einer geschlossenen Gesellschaft, in der die Gleichheit nur ein abgedroschener Slogan ist. Was machen nun die jungen Einwanderersöhne mit ihrer aufgestauten Energie? Sie werden destruktiv, sie zerstören ihre Mitmenschen, ihre Viertel, sich selbst. Wenn bestimmten Gruppen die Motivantion zur aktiven Verbesserung ihrer ökonomischen Situation durch die Droge staatlicher Zuschüsse genommen wird, werden sie Alkoholiker, Desintegrierte, Akulturelle und Tugendlose. Ähnliches beobachtet man in Teilen Ostdeutschlands. Wenn diese Leute sich, nachdem man die Grundlagen ihrer Arbeitsmoral für die Investition in ökonomische Ziele genommen hat, sich doch für die Tugend entscheiden, wird es erst richtig gefährlich, dann werden sie nämlich politische Extremisten. Die beste Vorsorge gegen Extremismus ist die Schaffung sozialer Mobilität durch den Markt.“

Mit anderen Worten: Das Problem der Migranten-Gewalt ließe sich heute noch durch die Abschaffung des Sozialstaats überwinden. Wer Aufstiegschancen hat und Eigenverantwortung lebt, hat als Produktiver weder Zeit noch Lust für asoziale Zerstörungen. Morgen könnte das Problem tiefer liegen.

Auch die Integration wird durch den Markt erleichtert oder gar erst ermöglicht. Bökenkamp erläutert treffend: „Zwischen dem Zustand, am untersten Rand der sozialen Skala zu sein, und einem Einkommen von sagen wir 3.000 Euro netto, liegen Jahrzehnte harter Arbeit. Oder sogar Generationen. Auf dem Weg dorthin sind Einwanderer gezwungen, sich der Leitkultur des jeweiligen Landes anzupassen, sich die Sprachkompetenz zu erarbeiten, sich das kulturelle Kapital anzueignen, da über die Vergabe von Arbeitplätzen und sozialem Status unter freien Bedingungen die Einheimischen verfügen. Der Wunsch nach sozialer und ökonomischer Besserstellung ist eine viel stärkere Triebfeder für Integration als jede Islam-Konferenz.“


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