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![]() Robert Grözinger, Jahrgang 1965, Diplom-Ökonom, ist freier Journalist und Übersetzer. ef-Sucheef-EinkaufspartnerWenn Sie ef-online unterstützen möchten, starten Sie bitte Ihre Amazon-Einkäufe mit Klick auf diesen Button: |
Ron Paul: Dr. No will US-Präsident werdenvon Robert Grözinger Ein konservativ-libertärer Präsidentschaftskandidat tritt an Ron Paul, Abgeordneter der Republikaner im Repräsentantenhaus und bekennender Libertärer, will offenbar eine ernsthafte Kandidatur für das Präsidentenamt unternehmen. Der texanische Arzt, der 1988 schon einmal, damals für die Libertarian Party, Präsidentschaftskandidat war, will es diesmal auf der Plattform der Republikaner versuchen. Trotz seiner Mitgliedschaft bei den Republikanern ist Paul für manche – nicht alle – US-Libertäre ein gefeierter Held. Immer wieder hat er sich im Kongress gegen Maßnahmen ausgesprochen und gestimmt, die seiner Vorstellung eines verfassungsmäßig eingeschränkten Minimalstaates widersprechen. „Seine regelmäßige Stimmabgabe gegen fast alle vorgeschlagenen Regierungsausgaben, Initiativen oder Steuern, und sein häufiger Widerspruch bei ansonsten herrschender Einstimmigkeit“, steht über ihn im Internet-Lexikon Wikipedia, „haben einige seiner republikanischen Kollegen irritiert und ihm den Spitznamen ‚Dr. No‘ eingebracht.“ So hat Paul, der für eine strikt nichtinterventionistische Außenpolitik der USA ist, gegen die Irakkriegsresolution gestimmt und auch beide Male gegen den „Patriot Act“. Und er spricht sich für einen Austritt der USA aus der UNO und der Welthandelsorganisation WTO aus. Er unterstützt die Abschaffung der Einkommenssteuer, der meisten Ministerien und der Federal Reserve, der US-Zentralbank. Und er tritt für die Wiedereinführung des Gold-Standards ein. Er ist gegen Abtreibung, aber auch gegen Bundesgesetze für oder gegen Abtreibung, da dies seiner Ansicht nach eine Angelegenheit der Einzelstaaten ist. Ungewöhnlich für einen Republikaner (insbesondere aus Texas), aber sehr konsequent in seiner pro-Leben-Einstellung ist er für die Abschaffung der Todesstrafe. Er ist gegen die staatliche Anerkennung homosexueller Ehen, aber auch gegen deren Verbot. Er will die Institution Ehe gänzlich der staatlichen Regulierung entzogen sehen. Die Chancen, dass er tatsächlich der von den Republikanern aufgestellte Kandidat oder gar Präsident wird, sind natürlich sehr gering. Zu stark ist die finanzielle Kraft derjenigen Interessengruppen, die durch eine Präsidentschaft Pauls Nachteile zu erwarten hätten. Zuerst, spekuliert Butler Shaffer auf dem LewRockwell-Blog, werden die Mächtigen in der Partei und die Mainstream-Medien Paul schlicht ignorieren. Sollte er doch eine ernsthafte Herausforderung darstellen, werden sie ihn durch den Dreck ziehen. Dabei, so Ryan W. McMacken auf dem selben Blog, ist Paul angesichts der unter Amerikanern zunehmenden Ablehnung des Irakkrieges vielleicht der einzige Republikaner, der aufgrund seiner immer wieder geäußerten Gegnerschaft zum Krieg im Jahr 2008 tatsächlich gegen einen Kandidaten der Demokraten gewinnen könnte. Insbesondere, ergänzt James Ostrowski, wenn deren Kandidat die Kriegsbefürworterin Hillary Clinton sein sollte, wie sich derzeit abzeichnet. Internet: Meldung über Ron Pauls Kandidaturpläne: Kritischer libertärer Kommentar über Ron Paul: 15. Januar 2007 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Roland Baader, Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Arne Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Klaus Rainer Röhl schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Social BookmarksAnzeigenKommentarec. reiser , am 20. Januar 2007 um 9:21 ( Link ) Ich kenne Ron Paul seit Jahren und begleite sein politisches Wirken "internetmäßig". Seine Wahl zum Präsidenten könnte die zunehmende Totalisierung der Welt für vier Jahre stoppen. (Hoffnung habe ich keine) eSchuerzen.com , am 25. Januar 2007 um 14:56 ( Link ) No chance in hell! Weder Kriegsbefürworterin Hillary Clinton noch eine andere Frau wird jemals zum "mächstigsten Mann der Welt" gewählt werden. Frauen wählen keine Frauen und haben im Der aktuelle Blogger , am 04. Mai 2007 um 18:04 ( Link ) Ron Paul bewirbt sich um das Amt des Präsidenten... Der Rapublikaner Ron Paul bewirbt sich um das Amt des Präsidenten der USA. Damit haben die Republikaner einen Bewerber dessen Politik stärker im Kontrast zur Regierung Bush steht als die der beiden Hauptkandidaten der Demokraten (Hillary Clin... Tobias , am 06. Juni 2007 um 13:22 ( Link ) Auch wenn ich die Bedenken meiner Vorredner über einen Erfolg der Kandidatur teile, so freue ich mich sehr, dass die guten alten liberalen/libertären Argumente sich zunehmender Beliebtheit auf YouTube erfreuen und somit eine große Zielgruppe erreichen. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Ideen verbreiten und wie sich die Populatität von Ron Paul entwickelt. Sitting-Bull , am 11. Juni 2007 um 19:27 ( Link ) Hehe, die Republikaner haben einen Kandidaten, der zwar die Wahl gewinnen könnte, den die eigene Partei aber nicht lieb hat. Was wird wohl passieren? Reisen Sie weiter erster Klasse, Mr. Paul, und meiden sie Privatjets, kann man da wohl nur sagen. mihm , am 28. Juli 2007 um 4:26 ( Link ) Seine für einen Politiker ungewöhlichen Aussagen treffen zwar den US-Mainstream, aber er kommt zu bürgerlich-intellektuell rüber. Ihm fehlen zur allseitigen Akzeptanz die Drecksack-Qualitäten. Aber vielleicht zeigt er die ja noch, wenn sie über ihn herfallen. Good luck ! Der freie Markt » Blog Archive » 8 Gründe gegen den Ron-Paul-Mythos , am 28. Juli 2007 um 14:43 ( Link ) [...] Gewiss, der US-Präsidentschaftskandidat Ron Paul gehört zu den harmlosesten Figuren auf dem Parkett des aktuellen Polittheaters in den USA: Als republikanisches enfant terrible hat er im US-Repräsentantenhaus seit 2003 stets gegen den jüngsten verbrecherischen Irakkrieg gestimmt und sich auch als einer der ersten US-Politiker gegen den orwellschen Patriot Act gewehrt. Dies und seine generelle Skepsis gegenüber Programmen zur weiteren Ausdehnung des US-amerikanischen Staats hat Paul die Bezeichnung “Dr. No” eingeheimst — gewiss kein so schlechter Übername für eine Person der Politiker-Gattung, deren Mitglieder überlicherweise mit “Dr. hell yeah!” am treffendsten beschrieben werden können. Darüber hinaus war es auch sehr erfrischend, wie Paul bei den republikanischen Präsidentschaftsdebatten in South Carolina bei der Frage nach der Natur und den Folgen der US-Aussenpolitik dem autoritären Rudy Giuliani eins reingewürgt hat und damit die Debatte in der US-amerikanischen Öffentlichkeit um den Irakkrieg positiv beeinflusst hat. Und mit der Zitierung von Lysander Spooner auf Fox News hat Paul auch bei mir ganz persönlich gepunktet. So scheint es eigentlich auch nicht überraschend zu sein, dass Paul auf beiden Seiten des Atlantik die Herzen der Libertären gewonnen hat. Auch in der deutschsprachigen libertären Blogosphäre trifft Pauls Kandidatur auf ein überwiegend positives Echo. [...] paxx:blog » Blog Archive » 8 Gründe gegen den Ron-Paul-Mythos , am 28. Juli 2007 um 14:43 ( Link ) [...] Gewiss, der US-Präsidentschaftskandidat Ron Paul gehört zu den harmlosesten Figuren auf dem Parkett des aktuellen Polittheaters in den USA: Als republikanisches enfant terrible hat er im US-Repräsentantenhaus seit 2003 stets gegen den jüngsten verbrecherischen Irakkrieg gestimmt und sich auch als einer der ersten US-Politiker gegen den orwellschen Patriot Act gewehrt. Dies und seine generelle Skepsis gegenüber Programmen zur weiteren Ausdehnung des US-amerikanischen Staats hat Paul die Bezeichnung “Dr. No” eingeheimst — gewiss kein so schlechter Übername für eine Person der Politiker-Gattung, deren Mitglieder überlicherweise mit “Dr. hell yeah!” am treffendsten beschrieben werden können. Darüber hinaus war es auch sehr erfrischend, wie Paul bei den republikanischen Präsidentschaftsdebatten in South Carolina bei der Frage nach der Natur und den Folgen der US-Aussenpolitik dem autoritären Rudy Giuliani eins reingewürgt hat und damit die Debatte in der US-amerikanischen Öffentlichkeit um den Irakkrieg positiv beeinflusst hat. Und mit der Zitierung von Lysander Spooner auf Fox News hat Paul auch bei mir ganz persönlich gepunktet. So scheint es eigentlich auch nicht überraschend zu sein, dass Paul auf beiden Seiten des Atlantik die Herzen der Libertären gewonnen hat. Auch in der deutschsprachigen libertären Blogosphäre trifft Pauls Kandidatur auf ein überwiegend positives Echo. [...] » Blog Archiv » Ron Paul - Hoffnung für Amerika? , am 19. Oktober 2007 um 6:27 ( Link ) [...] Eine weitere deutschsprachige Quelle für Informationen ist das Blog “eigentümlich freie - Kommentare zum Zeitgeschehen“. Über 40 Autoren hat dieses wundersame Blog - aber die Visite folgt in einem späteren Zeitpunkt. Hier steht der Artikel über Ron Paul im Mittelpunkt, siehe eben da: Dr. No will US-Präsident werden -> [...] Anmelden oder Registrieren, um Kommentare schreiben zu können |
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ef-online » Irak- und Iran-Konflikt: Eskalation ist keine Lösung , am 17. Januar 2007 um 15:53 ( Link )
[...] Der libertäre Präsidenschaftskandidat der Republikanischen Partei Ron Paul hat sich in einer Rede vor dem Repräsentantenhaus am 11. Januar 2007 dezidiert gegen ein weiteres US-Engagement im Irak ausgesprochen und fürchtet, dass Präsident Bush und dessen Entourage kurz vor Ablauf der Präsidentschaft einen neuen Tonking-Zwischenfall initiieren, um gegen den Iran vorgehen zu können. [...]