10. Januar 2021

Globale Gesundheitspolitik Ist die WHO in Wirklichkeit die „World Hysteria Organisation“?

Meinungsbeitrag eines streitbaren Arztes

von Rüdiger Pötsch

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Bildquelle: Dan74 / Shutterstock.com Weltgesundheitsorganisation: Propagiert zweifelhafte und gefährliche Impfung

Die im Titel angeführte Art der Übersetzung von WHO (World Health Organisation) beruht auf einem Vorschlag von Richard Schabas, dem ehemals Verantwortlichen für das Gesundheitswesen der kanadischen Provinz Ontario, und ist geeignet, den Leser in vielen Punkten nachdenklich zu stimmen.

Im März 2020 kam es im nigerianischen Parlament zu einem Eklat, als bekannt wurde, dass Bill Gates die Regierung des Landes mit zehn Millionen Dollar bestechen wollte (Michael Morris, 2020, „Lockdown“, Seite 356). Als Gegenleistung sollte ein Gesetz erlassen werden, das alle Nigerianer zwingen würde, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die Opposition sorgte jedoch vehement dafür, dass dieses Gesetz nicht verabschiedet wurde.

Bereits 2018 hatte Bill Gates – der Großfinanzier der WHO – eine Pandemie prophezeit, die im Oktober 2019 beim „Event 201“ zusammen mit dem Weltwirtschaftsforum (WEF) simuliert wurde.

In der naturwissenschaftlichen Zeitung „The Lancet“ vom 29. Januar 2020 (Link am Ende des Artikels) kann man unter dem Titel „Genomic characterisation and epidemiology of 2019 novel coronavirus: implifications for virus origin and receptor binding“ die wundersame Entdeckungsgeschichte von Covid-19 nachvollziehen. Diesem Artikel kann man entnehmen, dass Anfang 2020 in Wuhan von neun atemwegserkrankten Patienten Bronchialsekret entnommen und nach der jeweils gleichen Prozedur gereinigt worden war.  

In keiner der so gewonnenen Proben fand man ein komplettes vermehrungsfähiges Virus. Man entdeckte unterschiedliches Genmaterial, welches auf einige Bakterien und Viren negativ getestet wurde. Anschließend wurde das Abstrichmaterial mittels gentechnischer Verfahren durch Vergleiche mit Modellen und Gendatenbanken rekonstruiert, wobei fehlende Teile einfach ergänzt wurden (M. Müller, „Laufpass“, 3. Januar 2021). Es gelang auf diese Weise, aus sieben der neun Proben ein „vollständiges“ Genom zu rekonstruieren. Aus diesem Grund muss wissenschaftlich korrekt von einer Rekonstruktion, nicht jedoch von einem Nachweis gesprochen werden.

Im „The Lancet“ findet sich hierzu folgende Interpretation: „2019-nCov is sufficiently divergent from Sars-Cov to be considered a new human-infecting betacoronavirus.“ Das heißt, die Rekonstruktion unterscheidet sich ausreichend von ihrem bisher bekannten Verwandten SARS-CoV; deshalb könne man von einem neuen Betacoronavirus sprechen.

Nun gibt es einen „wissenschaftlichen Konsens“ darüber, ein gentechnisch rekonstruiertes Virus als „nachgewiesenes“ Virus anzuerkennen. Zweifelsfrei ist jedoch die Entdeckung eines kompletten, das heißt ganzen und vermehrungsfähigen Virus etwas anderes als die Rekonstruktion eines mutmaßlichen (fiktiven) Virus aus gefundenen oder fehlenden Einzelbausteinen.

Robert Koch (1843–1910) und Jakob Henle (1809–1885) stellten im 19. Jahrhundert Postulate auf, die den Zusammenhang zwischen einem Krankheitserreger (Mikroorganismus) und einer Infektionskrankheit beschreiben.

Postulat eins: Der Erreger muss in allen Fällen bei einer bestimmten Krankheit aus dem Erkrankten isoliert werden können.

Postulat zwei: Der Erreger muss sich auf Nährböden oder in geeigneter Zellkultur züchten lassen (und zwar in Reinkultur).

Postulat drei: Gesunde müssen nach Inokulation mit dem Erreger stets die gleiche Krankheit entwickeln.

Postulat vier: Die Re-Isolierung des Erregers aus dem experimentell infizierten Erkrankten muss gelingen. 

Die Koch’schen Postulate lassen sich nicht nur auf Bakterien, sondern auch auf viele Viren anwenden, wobei einige Viren nicht alle Bedingungen erfüllen, wie zum Beispiel die Anzüchtung in Zellkultur. Wenn die Bedingungen erfüllt sind, gilt ein Erreger als nachgewiesen.

Im ersten Nachweisversuch von Wuhan betreffend SARS-CoV-2 wurde kein einziges der Koch’schen Postulate erfüllt. Es gibt weitere vier Studien, die allerdings einen Nachweis behaupten. Es handelt sich jedoch bei all diesen Studien um gentechnisch rekonstruierte Erreger. Das vollständig intakte, nicht rekonstruierte vermehrungsfähige Wildvirus wurde bis heute nicht isoliert.

Der bekannte Virologe Charles Calisher hat alle weltweit veröffentlichten Studien daraufhin untersucht, ob SARS-CoV-2 jemals in Reinform isoliert und als replikationsfähiges Wildvirus nachgewiesen wurde. Das Ergebnis lautet definitiv: „Nein“.

In keinem Fall wurde auch nur ein einziges Koch’sches Postulat eingehalten, sodass bis heute unter streng wissenschaftlichen Kriterien kein Kausalzusammenhang zwischen SARS-CoV-2 und der von diesem Erreger angeblich ausgelösten Covid-19-Erkrankung nachgewiesen ist. SARS-CoV-2 ist nach wie vor ein gentechnisch rekonstruiertes Modell eines fiktiven neuen Coronavirus.

Der Versuch, gegen dieses Virusmodell einen funktionierenden Impfstoff zu entwickeln, rief natürlich sofort einige der kapitalkräftigsten Player auf den Plan. Unterstützt wurden sie von dem heißumstrittenen Drosten-PCR-Test, der von einigen Experten als „gefährlichster Diagnostik-Test aller Zeiten“ beschrieben wird, da er ohne ärztlich-klinische Untersuchung keine Aussagekraft hat. Bei „richtiger“ Einstellung kann man mit diesem Test so viele Infektionen messen, wie man gerade benötigt.

Im Magazin eigentümlich frei habe ich in mehreren Artikeln auf die Probleme dieses völlig ungeeigneten Tests hingewiesen, unter anderem auf das Urteil des Berufungsgerichts Lissabon (Sie finden die Texte unter Autoren, Buchstabe „P“, Rüdiger Pötsch), und ich kann mir deshalb an dieser Stelle weitere Ausführungen zu diesem Test ersparen.

Die Erkrankung „Covid-19“ wird vom Robert Koch-Institut als „Respiratorische Symptome jeder Schwere“ definiert. Das ist eine medizinisch haarsträubende Nomenklatura, die von der leichten Befindlichkeitsstörung eines banalen Schnupfens bis zur lebensbedrohlichen Viruspneumonie reichen kann. Ist der PCR-Test positiv, wird in wissenschaftlich unzulässiger Weise von einer Infektion gesprochen, die der Test gar nicht nachweisen kann. Basierend auf derart gewonnenen Zahlen sind alle politischen Entscheidungen aufgebaut. Der Erfinder des PCR-Verfahrens von 1983, der Nobelpreisträger Kary Mullis, sagte selbst über die von ihm entwickelte Methode, dass ein quantitativer Virusnachweis mit diesem PCR-Test (einem Multiplikationsverfahren!) ein Widerspruch in sich selbst sei. Die Hersteller des PCR-Testkits weisen dementsprechend auf den Beipackzetteln auf die Ungeeignetheit der Methode zur Diagnostik hin!

Bill und Melinda Gates, die mit ihrer Stiftung ein Fünftel der WHO-Kosten tragen, starteten schon vor langer Zeit eine riesige milliardenschwere weltweite Impfmaschinerie, mit der unter anderem in Indien eine Polioepidemie ausgelöst worden sei, im Zuge derer 500.000 Kinder Lähmungen entwickelten (Sara Cunial, 14. Mai 2020 im italienischen Parlament).

Das WEF (Weltwirtschaftsforum, von Paul Schreyer als „Politbüro des Kapitalismus“ bezeichnet) machte sich mit den Geldern der Rockefeller Foundation die Uno mit dem Ziel einer Weltregierung und der großen Transformation untertan, und Michael Bloomberg, der ehemalige Bürgermeister von New York, pumpte Milliarden Dollar in die private John Hopkins University, die kräftig in der „Corona-Politik“ mitmischt (John Hopkins Bloomberg School of Public Health).

Der inzwischen verimpfte mRNA-Impfstoff (Zitat BioNtech/Pfizer 22. Dezember 2020) „ist ein Prüfprodukt, das von BioNtech und seinen Partnern entwickelt wird und ist derzeit nicht von der FDA, der EMA oder einer anderen Aufsichtsbehörde zugelassen“.

Es handelt sich um eine „bedingte Zulassung“. Die Anzahl der Menschen, die inzwischen kurz nach der Impfung erkrankten oder verstarben, liegt derzeit bei 2,79 Prozent der Geimpften (CDC, Center of Desease Control, USA). Damit steht bereits jetzt fest, dass mehr Menschen an der Impfung erkranken als am Virus selbst.

Nach der ultrakurzen Erprobungsphase während der Impfstoffentwicklung handelt es sich hier um den wohl größten Menschenversuch in der Medizingeschichte. Eine Überprüfung der Verfassungskonformität ist somit dringend angezeigt und auch in Vorbereitung.

Der Hygiene-Experte Prof. Klaus-Dieter Zastrow war unter anderem acht Jahre lang Direktor am Bundesgesundheitsamt/Robert Koch-Institut und Leiter des Fachgebiets „übertragbare Krankheiten, Impfwesen und Krankenhaushygiene“. In einem Interview mit der „Bild“ äußerte Zastrow am 6. Januar 2021: „Die Inzidenzzahlen sind gewürfelt. Tut mir leid, da gibt es keine wissenschaftliche Basis – für gar nichts. Ich habe langsam Zweifel [und glaube], dass wir auf dem falschen Dampfer sind. Von den Intensivstationen hört man seit einigen Tagen eigentlich gar nichts mehr. Die Intensivstationen, die ich echt überblicke, weil die in meiner Zuständigkeit sind, die sind nicht überfüllt, die sind gut gefüllt, aber wir mussten noch nie jemanden verlegen.“

Schlussbemerkung: Seit Juli 2020 wurden 5.000 Intensivbetten nebst Personal abgebaut.

Und: Fast immer, wenn eine Pandemie aus der Taufe gehoben wurde, tauchte Herr Drosten auf und verkündete meist falsche Panikprognosen. Ein Paradebeispiel war der Flop mit der Schweinegrippe-Epidemie 2009/2010 (H1N1), die durch verfehlten Impfstoffeinkauf mit nachfolgender kostenpflichtiger Entsorgung Millionen Euro Verluste an Steuergeldern nach sich zog. Nach der Schweinegrippe-Impfung mit Pandemrix wurden als Spätfolge weltweit etwa 1.300 Fälle von Narkolepsie (unheilbare Schlafattacken) berichtet. Diesmal hatte Herr Drosten einen PCR-Test zum Nachweis eines neuartigen Coronavirus im Ärmel stecken, der für diagnostische Zwecke völlig ungeeignet ist. Dank seiner hochkompetenten Beratung steht die Wirtschaft still und befinden wir uns im Hausarrest.

„The Lancet“ – „Genomic characterisation and epidemiology of 2019 novel coronavirus: implifications for virus origin and receptor binding“


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