20. September 2020

Umgestaltung der Welt Die Trinität der Transformation

Oder: Drei Hauptwege zum globalisierten Sozialismus

von Rüdiger Pötsch

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Bildquelle: Novikov Aleksey / Shutterstock.com UN-Migrationspakt: Weg frei nach Europa?

Der erste Weg: Der Klimanotstand

Das Wesen der Propaganda ist die Einfachheit und die ununterbrochene ewige Wiederholung. Auch wenn bis heute weltweit kein Beweis dafür erbracht ist, dass die Klimaerwärmung durch die anthropogene CO2-Emission bedingt ist, wird diese Behauptung Tag und Nacht, ununterbrochen, gebetsmühlenartig und weltweit wiederholt. Dabei hilft neben der „Klimanotstands-Uschi“ unsere fleißige Kanzlerin selbstredend kräftig mit.

Obwohl die globale Erwärmung seit Beginn der Industrialisierung weit unter den natürlichen Erwärmungsphasen der letzten zehntausend Jahre liegt und deshalb der darin enthaltene anthropogene Anteil gar nicht festgestellt werden kann, formuliert man im Pariser Klimaabkommen völlig irreale Ziele. Aufgrund nachweislich ungeeigneter Klimamodelle veranlasst die Physikerin aus der Uckermark milliardenschwere Maßnahmen einer bereits jetzt gescheiterten Energiewende.

Der Weltklimarat (IPCC) betont bei jeder Gelegenheit, er habe nicht das Mandat, die Ursachen von Klimazyklen mit Erwärmung zu untersuchen, sondern er habe den alleinigen Auftrag, den Beweis dafür zu liefern, dass die Erwärmung ausschließlich durch anthropogene CO2-Emission verursacht ist. Bei dieser Arbeit ist man bisher selbst vor Fälschungen nicht zurückgeschreckt (Hockeyschlägerdiagramm).

Dementsprechend wiederholt die Bundesphysikerin auch am 23. Januar 2020 auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos in unermüdlicher Weise, dass Europa bis 2050 „klimaneutral“ sein müsse: „Europa will der erste Kontinent sein, der CO2-frei, also emissionsfrei lebt. Aber, meine Damen und Herren, das sind natürlich Transformationen von gigantischem historischem Ausmaß. Diese Transformation bedeutet im Grunde, die gesamte Art des Wirtschaftens und des Lebens, wie wir es uns im Industriezeitalter angewöhnt haben, in den nächsten 30 Jahren zu verlassen.“

Hierzu muss man das Interview lesen, das Prof. Ottmar Edenhofer, Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), schon am 14. November 2010 der „NZZ am Sonntag“ gegeben hat:

„Grundsätzlich ist es ein großer Fehler, Klimapolitik abgetrennt von den großen Themen der Globalisierung zu diskutieren. Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch fast nichts mehr zu tun.“

All dies hindert Merkel nicht daran, am 31. Mai 2019 den Studenten und Wissenschaftlern der Harvard-University in Gegenwart der Medien zuzurufen: „Wir können die Erderwärmung stoppen.“

Im Bewusstsein der Tatsache, dass ein „CO2-freier“ Kontinent, den man mit der völlig verirrten Wortschöpfung  „klimaneutral“ umschreibt, einer verödeten, pflanzenarmen bis pflanzenfreien Landschaft gleicht, ist hiermit der erste Weg in die Welt des globalisierten Sozialismus in beängstigender Klarheit vorgezeichnet.

Der zweite Weg: Der UN-Migrationspakt

Laut Verhandlungsprotokollen der deutschen Delegation wurde die Anerkennung des Klimawandels als mögliche Migrationsursache von UN-Mitgliedsländern (mutmaßlich von Herkunftsländern) begrüßt. So war der Begriff „Klimaflüchtling“ kreiert. Es war ein Migrationstypus entstanden, der legal aus der sich kaum erwärmenden Südhalbkugel in die sich seit gut 150 Jahren um ca. 0,8 Grad erwärmende Nordhalbkugel „flüchtet“, das heißt migriert.

Der Migrationspakt formuliert die Vorteile so: „Migration war schon immer Teil der Menschheitsgeschichte und wir erkennen an, dass sie in unserer globalisierten Welt eine Quelle des Wohlstands, der Innovation und der nachhaltigen Entwicklung darstellt.“ Wer von diesen Segnungen profitiert, wird allerdings nicht näher ausgeführt. Auch der Begriff „Geburtenkontrolle“ wird an keiner Stelle des Migrationspakts erwähnt.

Unter dem Textbereich zur Pressefreiheit (!) findet sich die Forderung nach „Einstellung der öffentlichen Finanzierung oder materiellen Unterstützung von Medien, die systematisch Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und andere Formen der Diskriminierung gegenüber Migranten fördern“.

Handelt es sich bei Kritik an offenen Grenzen schon um „systemische Intoleranz“? Oder ist auch die Frage nach der Kompatibilität des UN-Migrationspakts mit unserem nach dem Sozialstaatsprinzip gestalteten und formulierten Grundgesetz bereits „systemische Intoleranz“?

Gegen den Pakt stimmten die USA, Österreich, Italien, Israel, Australien, Polen, Ungarn, Tschechien und die Slowakei.

Merkel am 23. Januar 2020 in Davos: „Wir haben erlebt, dass wir uns nicht von den Ereignissen der Welt abkoppeln können. Deutschland hat 2015 zusammen mit vielen anderen europäischen Ländern sehr viele Flüchtlinge aufgenommen. Ich habe immer wieder gesagt – ich glaube, auch an diesem Ort –: Wenn man nach dem Fehler fragt, dann war der Fehler mit Sicherheit nicht, Menschen aufzunehmen, die vor unseren Türen standen, sondern der Fehler war, im Vorhinein nicht darauf geachtet zu haben, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass Menschen in ihrer Heimat bleiben konnten. Wenn wir uns anschauen, was Syrien für uns in Europa bedeutet hat, bedeutet das, dass wir uns noch viel mehr präventiv einsetzen müssen, um Gutes zu tun, um Flucht- und Migrationsbewegungen zu verhindern oder eine geordnete Migration hinzubekommen.“

Unsere Staatsrechtler sehen das vollkommen anders: Rupert Scholz, Udo Di Fabio, Hans-Jürgen Papier und andere setzen sich noch immer für den verfassungskonformen Rechtsstaat ein. Rupert Scholz hat nach den Vorgängen vom 5. September 2015 im deutschen Fernsehen der Asylpolitik Merkels „mehrfachen Rechtsbruch“ bescheinigt. Auch Udo Di Fabio verweist darauf, dass das Grundgesetz nicht den Schutz aller Menschen weltweit durch faktische oder rechtliche Einreiseerlaubnis verlange. Udo Di Fabios Fazit in seinem Gutachten: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist Verfassungsbrecherin! Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags bestätigte im Mai 2018 Rupert Scholz und Udo Di Fabio mit einer Beweiskette zur fehlenden Rechtsgrundlage von Merkels Aktion im September 2015.

Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier schreibt in seinem Buch „Die Warnung“: „Am 5. September 2015 entschied die deutsche Bundeskanzlerin, diesen Flüchtlingen die Einreise ohne weitere Grenzkontrolle und per Zug zu ermöglichen. Den Syrern unter ihnen sicherte sie Bleiberecht in Deutschland zu. Was später von ihr als ‚humanitäre Ausnahmeentscheidung’ gerechtfertigt wurde, war, wie die ‚Zeit‘ schrieb, ‚ein angekündigter Kontrollverlust‘.“

Der zweite Weg in die Welt des globalisierten Sozialismus liegt mit der Migrationspolitik in aller Klarheit vor uns.

Der dritte Weg: Pandemie und Digitalisierung

Am 13. Juni 2019 vereinbaren Klaus Schwab, der Präsident des Weltwirtschaftsforums (WEF), und der dunkelgrün-sozialistische UN-Generalsekretär António Guterres ein Abkommen, das unter anderem die Schwerpunkthemen Klimawandel, Gesundheit und Digitalisierung enthält,

während in den Gehirnen der beiden Klimadompteusen Merkel und von der Leyen der „Klimanotstand“ tobt.

Im Oktober 2019 wird eine Pandemie-Generalprobe („Event 201“) durchgeführt. Beteiligte: WEF, Bill & Melinda Gates Foundation und John Hopkins University. „Event 201“ simuliert den pandemischen Ausbruch einer Coronavirus Erkrankung, die im Wesentlichen identisch mit Covid-19 ist.

Chinas erster bestätigter Covid-19-Fall kann auf den 17. November 2019 zurückverfolgt werden, wie die „China Morning Post Hongkong“ im März unter Berufung auf chinesische Regierungsdokumente berichtete.

Am 30. Dezember 2019 wird Prof. Christian Drosten, der erfolglose Manager des „Schweinegrippe-Flops“ von 2009/2010 aktiv: Er trat laut Dr. Stefan Lanka die Panik-Welle über die Weltgesundheitsorganisation (WHO) los; also bevor chinesische Wissenschaftler in Wuhan Belege über die Gefährlichkeit des Virus vorgelegt hätten (Dr. Lanka).

Am 11. März ruft die WHO Covid-19 als Pandemie aus.

Wer diese Chronologie der Ereignisse mit den „wwww“-Fragen (wer wusste wann was) durchleuchten möchte, wird sich rasch mit allen denkbaren verschwörungstheoretischen Vorwürfen konfrontiert sehen.

Nach einigen Wochen harter Lockdown-Maßnahmen ertönte die altbekannte „Globalisierungs-Leier“, als Klaus Schwab erklärte: „Die Covid-19-Krise hat uns gezeigt, dass unsere alten Systeme nicht für das 21. Jahrhundert geeignet sind. Sie hat einen grundlegenden Mangel an sozialem Zusammenhalt, Gerechtigkeit, Inklusion und Gleichheit offenbart.

Jetzt ist der historische Moment gekommen, nicht nur um das eigentliche Virus zu bekämpfen, sondern auch, um das System entsprechend den Bedürfnissen des Vermächtnisses von Corona umzugestalten. Wir haben die Wahl, passiv zu bleiben, was viele der Trends, die wir heute sehen, verstärken würde: Polarisierung, Nationalismus, Rassismus und schließlich zunehmende soziale Unruhen mit Konflikten.“

Also: Wir wollen Dekarbonisierung, Migrationschaos, pandemischen Lockdown und totale Digitalisierung. Hierzu wird eine „Global Governance“ benötigt. „Die Welt wird zu einem gefährlicheren und ärmeren Ort, wenn wir keine globalen Institutionen schaffen“, so Schwab. Das ist die doppelte Forderung einer Weltregierung und einer Auflösung der gewachsenen Nationen und Kulturen.

Während der ununterbrochenen Arbeit an der Weltregierung arbeitet im kleinen Merkel-Deutschland ein emsiger Jens Spahn an der Vollendung der digitalen Tyrannei: Er vernetzt alle deutschen Arztpraxen, um die Daten aller Krankenversicherten bundesweit zentral zu speichern. Diese Daten können dann Herstellern von Medizinprodukten, IT-Unternehmen oder Forschungseinrichtungen zur Verfügung gestellt werden. Die gesetzliche Grundlage hierzu gestaltet er unter Täuschung des Bundesdatenschutzbeauftragten und führt auf diese Weise 73 Millionen gesetzlich Krankenversicherte hinters Licht.

Doch genügt ihm dieser Angriff auf das informationelle Selbstbestimmungsrecht der Bürger in keiner Weise: Mit der – zur Zeit noch freiwilligen – „Corona-App“ wird auch noch ein lückenloses Bewegungsmuster dieser Bürger erstellt, welches auch nach der Pandemie jederzeit aufrechterhalten werden kann.

Im Januar 2020 herrschte in Davos darüber Konsens, dass die Welt eine „Revolution von oben“ brauche, und zwar so schnell, dass die meisten Menschen nicht in der Lage sind, die drastische Umgestaltung rechtzeitig zu erkennen und so keine Zeit für revolutionären Widerstand bleiben wird.

Fazit: Die Deutschlandvernichterin Merkel befindet sich mit ihren illustren Helfershelfern auf dem besten Weg zur Auslöschung unseres Kulturkreises. Die Trinität der Transformation schreitet unaufhaltsam fort, wenn sich der verbliebene Rest dieser Nation nicht unverzüglich wehrt.

Mit Weltenergiewende, weltweit ausstrahlender Willkommenskultur und Erschaffung des Homo Digitalis sind im Schatten des Lockdowns die Hauptwege zum globalisierten Öko-Sozialismus mit wertbefreiter Weltregierung nahezu vollständig zurückgelegt.

Bei all diesen Aktivitäten ist eine Forderung seltsamerweise nirgendwo zu hören: Sofortige, weltweite Schließung aller Biowaffen-Labore!


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Rüdiger Pötsch

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