07. August 2020

Mittel zur Behandlung von Covid-19 Das Süppchen

Über die angeblich bewiesene Wirkungslosigkeit von Hydroxychloroquin

von Kurt Kowalsky

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Bildquelle: Amlan Mathur / Shutterstock.com Hydroxychloroquin: Das verwirrende Hickhack um das Malariamittel

Nachdem US-Präsident Trump auf einer Pressekonferenz gemeint hat, man lehne das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin zur Bekämpfung der Covid-19 Erkrankung wohl auch deshalb ab, weil er es empfohlen hätte, google ich das Stichwort „Hydroxychloroquin“.

Ich finde erstrangig etwa zehn Beiträge der bundesdeutschen Schmierenpresse, in denen mir erklärt wird, dass „Hydroxychloroquin“ gefährlich sei, dass die WHO davor warne und Trump einen an der Waffel habe (oder so ähnlich). Auch ein FDA-Vertreter widersprach Trump bereits am 19. März, es gebe kein „magisches Mittel“.

Nun, ich mag den Polit-Gauner Trump nicht, wie ich auch das übrige politische Gesindel verabscheue. Und es ist mir zu aufwendig, entsprechende Studien im Original zu lesen, da ich höchstens zu den statistischen Methoden etwas sagen könnte, nicht jedoch zu der Krankheit selbst, geschweige zur pharmakologischen Wirkung von Arzneimitteln.

Dann fand ich den Wikipedia-Eintrag zu Hydroxychloroquin.

Ich zitiere:

„Laut einer Studie aus Detroit aus dem Juli 2020 konnte durch die Verwendung von Hydroxychloroquin die Sterblichkeit bei Covid-19 Patienten massiv gesenkt werden.[67] Dieses Ergebnis wurde von einer weiteren Studie bestätigt.[68]

Dr. Harvey Risch von der Yale Universität geht davon aus, dass bei einer frühzeitigen Behandlung mit dem Medikament tausende Opfer in den USA hätten gerettet werden können.[69] Der Verband der amerikanischen Ärzte forderte in der Folge die Aufhebung der Verschreibungspflicht von Hydroxychloroquin, so dass das Mittel präventiv von vielen Bürgern eingenommen werden könne.[70] Eine weitere Studie aus Spanien unterstützte die These, dass Hydroxychloroquin wirksam in der Frühphase einer Covid-19 Erkrankung ist.“ (Ende Zitat)

Wir haben in der gesamten EU mit 456 Millionen eine Übersterblichkeit im Verhältnis zu einer Influenza-Epidemie von etwa 30.000 Toten. Hätte die Schmierenpresse nicht Hand in Hand mit den derzeit amtierenden Sozialfaschisten versucht, ihr tendenziöses politisches Süppchen zu kochen, sondern darauf gedrängt, dass wissenschaftliche Ansätze empirisch verfolgt anstatt vorschnell verurteilt werden, so könnten wohl weltweit noch einige Zehntausend Menschen leben.

Aber ich möchte der wissenschaftlichen Expertise eines journalistischen Schmierfinken und seinem Faktencheck nicht vorgreifen.


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