01. November 2017

Politische Kohlendioxid-Reduktion Deutschland verfehlt eigene Klimaziele deutlich

Und das ist auch gut so!

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Bildquelle: shutterstock Der beste Weg zur Kohlendioxidreduktion: Industrieller Zusammenbruch

Trotz gewaltiger Kosten auf allen Feldern der sogenannten Erneuerbaren, finanziert per Zwangsabgabe von den Stromverbrauchern im Lande, trotz gewaltiger Reklame der Nutznießer dieser Emissionsreduktionsziele, wie sie damit das Weltklima retten würden, bleibt Deutschland deutlich unter seinen CO2-Emissionszielen von minus 40 Prozent bis 2020 zurück. Eine kurze Betrachtung der Sinnhaftigkeit dieser Politik.

Einmal mehr musste ein Noch-Mitglied der Bundesregierung, die SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks, eingestehen, dass Deutschland seine völlig unsinnigen, wissenschaftlich durch nichts gestützten CO2-Emissionsziele bis 2020 deutlich verfehlen wird. Statt geplanter und als Staatsziel aufgerufener Senkung der Emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 werden es wohl nur marginale 28 bis 32 Prozent werden, wie Hendricks klagend – anklagend, denn schuld sind immer die anderen – auf ihrer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 11. Oktober 2017 bekanntgeben musste. Außerdem ist bekannt, dass die stärksten Absenkungen in den frühen 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts erreicht wurden, was fast allein dem Zusammenbruch der Industrie der ehemaligen DDR geschuldet ist. Damit hatte Hendricks, wenn auch wohl unfreiwillig, den einzig wirksamen Pfad zur Erreichung ambitionierter Emissionssenkungsziele vorgegeben: die geplante Herbeiführung des Zusammenbruchs weiter Teile der deutschen Industrie und auch des Verkehrs, denn die sind nach wie vor die Hauptemittenten. Doch statt sich ehrlich zu diesem seit Jahren unerbittlich vorangetriebenen Vorgehen mit seinen unausweichlichen Konsequenzen zu bekennen, forderte Hendricks mehr vom selben und beklagte die Verzögerungstaktik aus den betroffenen Industrie- und Gewerkschaftskreisen, die, zu Recht einen weiteren Abbau ihrer Jobs befürchtend, sich relativ erfolgreich dagegen zur Wehr gesetzt hätten. Soweit, so gut.

Deutschlands Rolle bei der Senkung der CO2-Emisssionen wird zwar oft als extrem wichtig von den Grünen aller Parteien und deren Medien hervorgehoben, hält aber einer realistischen Betrachtung in keiner Weise stand. Mit nur 2,2 Prozent der weltweiten durch den Menschen verursachten CO2-Emissionen ist Deutschland fast Schlusslicht unter allen wichtigen Industrienationen. Nimmt man die gewaltigen natürlichen CO2-Emissionen hinzu, beträgt der menschliche Anteil daran insgesamt nur marginale zwei bis vier Prozent. Bezogen darauf schrumpft der deutsche Anteil daran auf winzige circa 0,08 Prozent. Da aber nur maximal die Hälfte des emittierten CO2 in der Luft verbleibt, beträgt also der gesamte deutsche Beitrag ganze 0,04 Prozent an den globalen eventuell klimawirksamen CO2-Emissionen. Das sind in absoluten Werten 450 Millionen Tonnen. Bekanntlich beträgt die gegenwärtige Konzentration des Spurengases CO2 in der Luft – und nur die hat eventuell einen Einfluss auf die Temperatur – etwa 0,04 Volumenprozent oder 400 ppm (parts per million). In absoluten Werten sind das aktuell rund 3.000 Gigatonnen oder 3.000.000 Millionen Tonnen CO2. Diese Konzentration steigt jährlich um zwei ppm oder 15 Gigatonnen an. Davon sind maximal 450 Millionen Tonnen oder 0,45 Gigatonnen deutschen Ursprungs. Das sind nur 0,015 Prozent oder 0,06 ppm von der Gesamtmenge CO2 in der Atmosphäre. Ob dieser deutsche Anteil nun um zehn, 20 oder 40 oder gar 100 Prozent abgesenkt werden würde, ist für das Weltklima völlig und in jeder denkbaren Variante, so oder so, völlig irrelevant, für Deutschland als Industriestandort aber tödlich. Andersherum gilt auch: Wer da von einem wichtigen Beitrag Deutschlands zur Senkung der CO2-Emissionen redet, kann nicht nur nicht rechnen, sondern redet Unsinn oder bringt – neudeutsch – mit voller Absicht Fake News unter die Leute.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Seite des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE).


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