24. Juli 2017

Das Mises-Institut trifft sich in Auburn Urlaub vom Etatismus

Gönnen Sie sich eine Pause vom bundesdeutschen Wahlwahnsinn

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Bildquelle: Mises Institute (CC BY-SA 3.0)/Wikimedia Commons Gastgeber der Mises-Universität: Mises Institute in Auburn

Seit gestern findet in Auburn, Alabama, die diesjährige Mises-Universität statt. Bis zum kommenden Samstag stehen dort 49 Vorträge an, die hauptsächlich die Österreichische Schule betreffen und allesamt in Echtzeit über Youtube übertragen werden.

Die heutige Einführung lieferte Joseph Salerno mit seinem Vortrag zu den Anfängen der Österreichischen Schule um 16:00 Uhr deutscher Zeit. Im Laufe des Tages folgen ihm sechs weitere Vorträge, bis zu recht später Stunde der Abend mit Andrew Napolitano ausklingen wird.

Den morgigen Tag wird Timothy Terrell einleiten, indem er auf die häufigsten Argumente der Antikapitalisten eingeht. Es folgen Vorträge zur Ökonomie des Klimawandels (Robert Murphy), des Teilreservesystems (Jeffrey Herbener) und des Krieges (Matthew McCaffrey), bevor Thomas DiLorenzo den letzten Vortrag des Abends zu den Mythen des Marktversagens geben wird.

Da pro Tag bis zu neun Vorträge stattfinden werden, kann ich Ihnen an dieser Stelle unmöglich alle Redner und ihre Themen nennen. Daher finden Sie unter diesem Beitrag den Link zur Youtube-Seite des Mises-Instituts, auf der all dies per Stream verfügbar gemacht wird.

Folgende Ausführungen seien aber noch genannt: Am Abend des Mittwoch (18:00 Uhr) wird Mark Thornton einen Vortrag über die Opium-Epidemie halten, die in den letzten Jahren insbesondere den Nordosten der USA überwältigt hat und dort in idyllischen Staaten wie Vermont oder Maine unzählige Menschenleben zerstört. Am selben Abend (22:00 Uhr) wird Thomas DiLorenzo auf die korrupten Ursprünge des Zentralbanksystems in Amerika eingehen und das fortführen, was Hans-Hermann Hoppe in einer Buchrezension einmal die „glorreiche intellektuelle Tradition libertärer Klassenanalyse“ nannte. Des weiteren darf man sich auf Vorträge zu den Themen Bitcoin, Nationalismus sowie zu dem Duell zwischen Hayek und Keynes freuen.

Ausklingen wird all dies am Samstagnachmittag, wenn Tom Woods und Robert Murphy eine Live-Version ihres Podcasts „Contra Krugman“ aufnehmen und zwei Ökonomen aus Venezuela von dem Desaster berichten werden, das der Sozialismus in ihrer Heimat angerichtet hat.

Mögen wir uns in Deutschland auch aktuell noch in einer Phase der leviathanischen Expansion befinden, so sollten wir dennoch Konferenzen wie diese in Auburn nutzen, um inmitten des interventionistischen Nebels die Orientierung nicht zu verlieren und um uns Inspiration bei jenen zu holen, die bis heute so unermüdlich für die Verbreitung der besseren Ideen gekämpft haben und noch immer kämpfen.

Youtube: Livestreams der Mises-Universität


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