23. Juni 2017

Abschiebungen Wenn ich der Führer wäre ...,

Aber so ein Land gibt es nicht

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Bildquelle: Tolga Sezgin / Shutterstock.com Bevorzugt aus der Schule geholt: Integrierte Asylbewerber

Wenn ich der Führer wäre ..., der sozialistischen Staatspartei in einem ganz ähnlichen Land wie Deutschland, ich würde in einer Situation wie der jetzigen und angesichts dessen, dass sich der Wind nach und nach zu meinen Ungunsten dreht, alles dafür tun, dass nicht die Hunderttausenden kriminellen Zuwanderer abgeschoben würden – sondern innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums viele gut integrierte Asylbewerber, die seit Jahren völlig unbehelligt in meinem Staat leben. Die Abschiebungen würde ich möglichst medienwirksam durchführen lassen. Nicht bevor die Kinder in die Schule gingen oder nachmittags, wenn sie zurückkämen – nein, ich würde sie aus den Berufsschulen und wenn möglich aus Gymnasien holen lassen. So richtig mit Tatarata und Trompeten. Wenn irgendwie möglich mit Vorankündigung, so dass sich Mitschüler weinend den Ordnungsbehörden entgegenwerfen und vorbereitete Plakate in die Luft strecken würden.

Die Tageszeitungen wüssten bereits vorher Bescheid, könnten vor Ort warten, bis es losginge, und sie würden diese Bilder auf den ersten Seiten bringen. Ja, das würde ich so machen. Aber so ein Land gibt es ja gar nicht. Wer würde sich in solch einem Land schon wohlfühlen?

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.


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