20. Juni 2017

Meldungen über die „Klimakatastrophe“ Das wärmste Jahr seit Aufzeichnung?

Wie uns öffentlich-rechtliche Medien in die Irre führen

Artikelbild
Bildquelle: shutterstock Misstrauisch gegen übertriebene Genauigkeit: Carl Friedrich Gauß (1777-1855)

So gut wie immer wenn wir mit dem als künftig katastrophal eingestuften Temperaturanstieg – kurz Klimawandel genannt – von den Medien konfrontiert werden, vermelden diese unisono nur eine Temperaturdifferenz, statt wie beim Wetterbericht die absoluten Temperaturen zu nennen. Wie dumm würden sämtliche Wetterfrösche im Fernsehen oder Rundfunk aus der Wäsche gucken, wenn man von ihnen verlangte, dass sie das Wetter von morgen mit der Meldung beginnen sollen: „Morgen wird es vier Grad wärmer als letzte Woche, aber es kann auch zehn Grad mehr werden. Das wäre dann die Höchsttemperatur.“ Sie würden nicht nur dumm aus der Wäsche schauen, sondern sich vermutlich vehement dagegen wehren. Schließlich wollen sie seriös bleiben, zumindest aber so erscheinen.

Denn wenn sie das nicht täten, dann würde seitens der Zuschauer ein Shitstorm, wie man das heute nennt, und das völlig zu Recht, über sie hereinbrechen. Denn Flora und Fauna, die gesamte belebte wie unbelebte Natur reagieren einzig und allein auf die absoluten Temperaturwerte, nicht auf irgendwelche Differenzen. Und weil Wetter eine viel zu ernste Angelegenheit ist, bei der jeder sachkundig mitreden kann, unterlassen die Wetterfrösche diesen Versuch von vornherein.

Doch beim Klima mutet man uns das zu. Und nennt nur Temperaturdifferenzen. Die werden dann in Beziehung gesetzt mit wissenschaftlich präzise klingenden Metaphern wie „seit dem Beginn der Aufzeichnungen“. Ganz Ehrliche melden dann noch eine Jahreszahl: „seit dem Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1880“. Dann gibt es auch noch solche, die völlig Unbestimmtes sagen, aber Bestimmtheit vorgaukeln wollen. Die sagen dann: „bezogen auf die vorindustriellen Werte“, wie zum Beispiel die hochrangigen Diplomaten und Staatschefs, die das Pariser Klimaübereinkommen von 2015 verhandelt und beschlossen haben. Und jeder glaubt zu wissen, was gemeint ist. Doch das ist falsch! Denn niemand weiß, wie hoch diese Werte waren. Jedenfalls nicht auf ein Grad Celsius oder gar weniger genau. Niemand! Wer das behauptet, hat entweder keine Ahnung von Messtechnik, Fehlerstatistik und so weiter oder will betrügen.

Und genau das ist vermutlich das Problem, vielleicht sogar die Absicht, derjenigen, die uns beinahe täglich von neuen Temperaturrekorden berichten und es dabei absichtlich unterlassen, die zugehörigen absoluten Temperaturen zu benennen. So kann unwidersprochen ein Professor aus Potsdam namens Schellnhuber im Fernsehen auftreten und eine winzige, unmessbare und völlig im Fehlerrauschen verschwindende Mikro-Temperaturdifferenz einen „deutlichen Abstand“ zu 2015 nennen, sein Kollege Latif darf dann – ohne Augenzwinkern – von „großem Abstand zu 2015“ reden.

Und keiner von den hochbezahlten Anchorman oder Anchorwoman, keine Dunja Hayali, keine Anja Reschke, sonst mit großer und spitzer Klappe immer schnell dabei, fällt diesen Leuten ins Wort und fragt, ob sie das wirklich ernst meinten oder ob sie sie auf den Arm nehmen wollten. Denn dieser „große und deutliche Abstand“ betrug gerade mal sieben Hundertstel Grad Celsius, aber auch nur dann, wenn man daran glaubt, dass diese Leute bei der Bestimmung des Kunstbegriffs „globale Mitteltemperatur“ zaubern können. Für alle anderen ist das eine Differenz, die niemand messen, schon gar nicht weltweit, und erst recht nicht fühlen kann. Und den mit Abstand stärksten El Niño seit Jahrzehnten, der für die Erwärmung unbestritten verantwortlich war, unterschlugen sie auch alle.

Schon der Fürst der Mathematiker, Carl Friedrich Gauß, hatte solche Leute treffsicher auf dem Kieker, als er korrekt feststellte: „Übertriebene Genauigkeit ist das Kennzeichen schlechter Mathematiker.“ Doch wir sollen denen glauben, wenn es um das „Weltklima“ geht. Einfach lächerlich!

An vorderster Front dabei sind natürlich die öffentlich-rechtlichen Medien, egal ob in Deutschland oder in der Schweiz oder in Österreich. Wie sie das anstellen, welche Darstellungs-Tricks – sozusagen ihre gezinkten Karten – sie dabei verwenden, hat dankenswerterweise das Team vom Klimamanifest von Heiligenroth sauber recherchiert und dokumentiert. Es ist wieder mal eine klare Abrechnung mit der Lückenpresse.

Und da nützt auch die künstliche Erregung einer Dunja Hayali oder einer Anja Reschke nichts mehr. Der Zuschauer erkennt die Absicht und ist verstimmt. Sollte er wenigstens sein.

Youtube: Schulbuch belegt Schwindel mit Globaler Erwärmung

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Seite des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE).


Artikel bewerten

Artikel teilen

Facebook Icon Twitter Icon VZ Icon del.icio.us Logo Reddit Logo

Anzeigen

Kommentare

Die Kommentarfunktion (lesen und schreiben) steht exklusiv Abonnenten der Zeitschrift „eigentümlich frei“ zur Verfügung.

Wenn Sie Abonnent sind und bereits ein Benutzerkonto haben, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, nutzen Sie bitte das Registrierungsformular für Abonnenten.

Mit einem ef-Abonnement erhalten Sie zehn Mal im Jahr eine Zeitschrift (print und/oder elektronisch), die anders ist als andere. Dazu können Sie dann auch viele andere exklusive Inhalte lesen und kommentieren.

drucken

Dossier: Klima

Mehr von Michael Limburg

Über Michael Limburg

Anzeige

ef-Einkaufspartner

Unterstützen Sie ef-online, indem Sie Ihren Amazon-Einkauf durch einen Klick auf diesen Linkstarten, oder auf ein Angebot in der unteren Box. Das kostet Sie nichts zusätzlich und hilft uns beim weiteren Ausbau des Angebots.

Anzeige