14. Juni 2017

„Klimakatastrophe“ Mojib Latif und das Meer

Das Ende der Ozeane?

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Bildquelle: shutterstock Immer noch salzig: Ozeane

Glaubt man den Klimafolgenforschern, dann geht uns das Meer bald bis zu den Knien. Hier, zu Hause. Und wenn wir nicht alle ganz lieb sind und Paris vorzeitig umsetzen, dann geht es uns bald bis zum Kinn. Denn es quillt dank der menschengemachten Erwärmung über. Und zwar überall.

Das ist eigentlich schon schlimm genug, sollte man meinen, doch offensichtlich reicht das den Katastrophenpredigern nicht mehr. Es muss noch schlimmer kommen. Immer schlimmer. Deswegen wird seit einigen Jahren auch noch das Märchen von der „Versauerung“ der Ozeane erfunden und als neue Klima-Sau durchs Klimakatastrophendorf getrieben. Eifrig und wider besseres Wissen von den Mainstreammedien verbreitet, deren Protagonisten, ohne rot zu werden, aber vor allem ohne Ahnung zu haben, wovon sie da eigentlich reden, eine bis dato den Normalos unbekannte Krankheit namens Korallenbleiche als Schreckgespenst an die Wand malten. Die natürlich von der Erderwärmung ausgelöst wird. Also müssten wir nun beginnen, uns auch davor zu fürchten.

Eigentlich hätte jeder Ostsee‑, Nordsee‑, Atlantik‑ oder Mittelmeerurlauber – auch unter den Journalisten – feststellen müssen, dass das Meerwasser so salzig schmeckt wie eh und je. Selbst auf den vom medialen Absaufen bedrohten Malediven oder wie die anderen Badeparadiese im Indischen Ozean so heißen, ist das so.

Und salzig heißt basisch! Nicht sauer. So lernte man das früher schon in den Oberstufen der Schule. Und man lernte auch, dass der pH-Wert ein logarithmischer Wert ist, was bedeutet, dass ein Einer-Schritt – also zum Beispiel von pH 8 auf 7 einer Zehnerpotenz entspricht.

Und pH 7 heißt neutral, alles, was darunter liegt, ist minder oder mehr sauer, alles was darüber liegt, ist minder oder mehr basisch. Doch dieser Lehrstoff wurde vermutlich sofort vergessen oder schnell abgewählt, und deshalb glaubt man lieber „Wissenschaftlern“, wie Mojib Latif einer ist, die einem kleinste Schwankungen in diesen Werten als große Katastrophe verkaufen.

Aber weil das immer noch nicht reicht, musste Latif sogar „Das Ende der Ozeane“ verkünden. Und hat darüber fix ein ganzes Buch geschrieben. Und weil es immer um Weltrettung oder Weltuntergang – wenn wir nicht sofort handeln – geht, durfte er bei Markus Lanz schon mal mit seiner Promotion-Tour für sein Buch beginnen. Derselbe Lanz, der seinem Kumpel im Geiste Dirk Steffens bei ihrem gemeinsamen Trump-Bashing hilfreich mit den passenden Stichworten zur Hand ging. So auch im munteren Gespräch mit Mojib Latif.

Doch Ehre, wem Ehre gebührt. Das Buch beschreibt auch die horrende Vermüllung der Ozeane, ebenso wie die Überfischung der Fischbestände. Hätte sich Latif darauf beschränkt, so hätte er sich sogar von EIKE nicht nur eine Buchbesprechung eingehandelt, sondern auch eine Empfehlung. Hat er aber leider nicht. Der Klimawandel – natürlich nur der „menschgemachte“ – musste auf Biegen oder Brechen dabei sein. Wie wahr ist doch das Sprichwort: „Schuster bleib bei deinem Leisten.“ Blieb Mojib Latif auch, aber beim falschen.

Wer das gerne selber hören und sehen will und in Berlin wohnt oder die Reise dahin nicht scheut, kann sich einen Vortrag von Latif am 20. Juni 2017 in der Berliner Urania anhören, ansehen und eventuell auch mitdiskutieren. Der Vortrag hat den Titel „Das Ende der Ozeane – Warum wir ohne die Meere nicht überleben werden“. Details zur Veranstaltung finden Sie über den Link unten.

Ankündigung des Vortrags von Mojib Latif

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Seite des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE).


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