03. Mai 2017

„Correctiv“ enthüllt Huren-AfD!

Die linke Journaille macht jetzt auf Saubermann

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Bildquelle: Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0) David Schraven: Der neue Doktor Sommer ist schon ganz wuschig

Als das Angebot von „Correctiv“ kam, griff Facebook sofort zu: Die Hassmaschine aus den USA engagierte das engagierte Recherchebüro, künftig auf Honorarbasis Lügengeschichten zu kennzeichnen, Hass zu enttarnen und Online-Hetze gegen Minderheiten, Frauen, Politiker und andere Benachteiligte mit Trigger-Warnungen zu versehen.

Seitdem ist zwar wenig mehr von der Zusammenarbeit zwischen den deutschen Missständeaufdeckern und dem US-Multi bekanntgeworden. Aber „Correctiv“ – „unabhängig und nicht gewinnorientiert“ – hat auch so genug zu tun. Zuerst konnte das „Correctiv“-Kollektiv, das „langfristig zu Themen recherchiert, die andere Medien zu wenig beachten“, wie alle anderen Medien im Land enthüllen, dass AfD-Bundestagskandidatin Alice Weidel nicht nur „radikalliberal“ und „islamfeindlich“, sondern auch noch „lesbisch“ ist.

Und nun legt die führende Aufklärungsseite den nächsten investigativen Knaller vor: Iris Dworeck-Danielowski, von der AfD in Nordrhein-Westfalen auf Platz zehn der Landesliste gesetzt, „hat sich auf Sexportalen im Internet für ein Taschengeld angeboten“!

Spitzenjournalismus von Format, der uns Ungeheuerliches über unsere Welt erzählt. Die eine ist lesbisch, lebt mit einer Ausländerin zusammen und enthält dem deutschen Volk ihm zustehende Steuerzahlungen vor. Die andere geht anschaffen. Sexskandal in der AfD! David Schraven, der die hohe Schule des Schmuddelns bei der „taz“ abgeschlossen hat, und der „Ruhrbaron“ Georg Kontekakis gehen dorthin, wo es wehtut, wo Sperma tropft und benutzte Kondome herumliegen. Schande über die angebliche Alternative! Wer Nutten beschäftigt, der lässt sich auch kaufen. Das muss die Gesellschaft wissen, die sauber bleiben muss, wenn sie gut sein soll.

Das kann sie nicht, wenn eine verheiratete Heilpraktikerin, die ihr politisches Glück einst bei der PDS suchte, als Prostituierte arbeitet. So wie einst der „Washington Post“ von Deep Throat knallharte Unterlagen über Watergate zugesteckt wurden, liegen „Correctiv“ „unter anderem Screenshots der Selbstvorstellung von Iris Dworeck-Danielowski als eine Art Nebenerwerbsprostituierte und ihre Kommentare auf verschiedenen Internetseiten vor“.

Goldstaub in der politischen Auseinandersetzung, wie seit der Rotlicht-Affäre um die damalige Bundespräsidentin Bettina Wulff allgemein bekannt ist.

Dieser Artikel erschien zuerst auf politplatschquatsch.com.


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