15. März 2017

Gedanken- und andere Austausche Flatrate der ungeschützten Geistespenetrationen

Verstehen Sie?

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Bildquelle: shutterstock Gedankenaustausch: Schützen Sie sich!

Aus der Reihe: Kowalsky über Kowalsky und andere Sexgeschichten.

Nach eingehender Analyse verschiedener Kommunikationsstrategien kam ich zu dem Ergebnis, dass die meisten durch nichts zu rechtfertigen sind. Erläutern möchte ich diesen Umstand am Beispiel des sogenannten Gedankenaustausches.

Das das Genus bildende Grundwort dieses Kompositums ist „Austausch“. Ersetzen wir das Bestimmungswort „Gedanken“ durch ein beliebiges anderes Substantiv, zum Beispiel „Körperflüssigkeiten“, so wird deutlich, dass die Angelegenheit des Austausches per se nur in den seltensten Fällen willkommen ist.

Während man den Austausch von Körperflüssigkeiten in der Regel physisch abwehren kann, ist man gegen den verlautbarten fremden Gedanken als Produkt eines fremden Denkprozesses nur dann weitestgehend geschützt, wenn die eigene prozessuale Leistungsfähigkeit stark eingeschränkt ist. Klassisch wäre dies bei einer Ohnmacht der Fall. Wogegen Schwachsinn den empfangenen Schwachsinn ohne weiteres verstärken kann.

Beherzigen Sie, meine Damen und Herren, diesen Umstand auch bei meinen hier niedergeschriebenen Gedanken, die Ihnen hier nicht minder ungerechtfertigt aufgezwungen wurden.

Sollten Sie allerdings meine Ausführungen nicht verstehen, geschweige denn einen Sinn in ihnen erkennen, so können Sie sich glücklich schätzen.

Facebook ist so gesehen eine Flatrate der ungeschützten Penetrationen und des promiskuitiven Verhängnisses.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.


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