04. Januar 2017

Politiker über „Nafris“ Nicht so sehr auf die Hautfarbe gucken

Es ist für eine gute Sache

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Bildquelle: AlesiaKan / Shutterstock.com Jeder zwitschert, was er will: Twitter

Während in Duisburg, Essen und Dortmund die Fluchtsimulanten, die an Silvester ordentlich „gefeiert“ hatten, pünktlich ihre Transferleistungen beziehen konnten, ließen Christopher Lauer (SPD), Niema Movassat (Linke), Jutta Ditfurth (Grüne) und der rückgratlose TV-Clown Jan Böhmermann auf Twitter ihren Ausdünstungen einer mentalen Gruppen-Retardierung freien Lauf:

Nicht der Terroranschlag in Istanbul war Gegenstand des Echauffierungs-Marsches, sondern der Umstand, dass sich unter den gewalttätigen und alkoholisierten Fluchtsimulanten, die von der Polizei kontrolliert und in Gewahrsam genommen wurden, nahezu ausschließlich Menschen mit dunkler Hautfarbe befanden.

Die Kölner Polizei nannte die überprüften Personen auf Twitter „Nafris“. Der ADHS-kranke SPD-Politiker Christopher Lauer schlug vor, jene, die den Begriff „Nafri“ benutzen würden (wie die Polizei in Köln), zukünftig „FlaWiser“ (Flachwichser) zu nennen. Böhmermann empfand den Begriff „Nafri“ als das neue „Neger“.

Die Polizei soll sich angesichts des Vorwurfs, „Racial Profiling“ zu betreiben, lieber wieder wie vor einem Jahr verhalten (Polizeibeamter aus Frankfurt am Main: „Bei Straftaten von Tatverdächtigen, die eine ausländische Nationalität haben und in einer Erstaufnahmeeinrichtung gemeldet sind, legen wir den Fall auf dem Schreibtisch sofort zur Seite“).

Die gleiche Denke, die letztes Jahr in unzähligen Städten zu Vergewaltigungen führte, ist wieder zurück. Um den Vorgaben der Minderbemittelten gerecht werden zu können, bleibt nur zu fordern, dass die Frauen, die morgen und übermorgen von dunkelhäutigen Fluchtsimulanten vergewaltigt, begrapscht oder beklaut werden, nicht so sehr auf die Hautfarbe gucken.

Danke! Es ist für eine gute Sache.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.


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Dossier: Nafris

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Marco Wassenberg

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