21. Dezember 2016

Dokumentation: Offener Brief an Bundes- und Landesvorsitzende des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) Ein Schlag ins Gesicht derer, die sich in ihrer Freizeit in den Feuerwehren engagieren

Genosse Molotowcocktail und der Feuerwehrverband machen mittelbar gemeinsame Sache

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Bildquelle: Digital Storm / shutterstock Es brennt beim Deutschen Feuerwehrverband: Biedermann und die Brandstifter

http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/nach-den-portal-sperren-im-weltnetz-wird-es-regional-7981

Sehr geehrter Herr Ziebs,

sehr geehrter Herr Oschmann,

den obenstehenden Link habe ich meinem Schreiben vorangestellt, damit Sie schnell einen Überblick bekommen können, warum ich Ihnen diese Email sende und Sie bitte, Ihre Außenwirkung zu überdenken. Als Mitglieder des Präsidiums haben Sie die gestaltende Kraft und die Pflicht dazu.

Worum geht es mir? Nach der Lektüre eines Beitrags stieß ich auf die obige Seite im Netz und traute meinen Augen nicht, als ich bei den Unterstützern der Seite anlangte. Bisher hielt ich die Feuerwehren dieses Landes und vor allem deren Dachorganisation für Institutionen, die sich ausschließlich um die Gesundheit, die Sicherheit der Bürger und deren Eigentum mit einem hohen Maß an persönlicher Aufopferung kümmern und Sachpolitik im Sinne des Brandschutzes betreiben. Bisher! Leider bin ich eines besseren belehrt worden. Der Spitzenverband der deutschen Feuerwehren taucht als Sponsor einer linksextremistischen Seite auf, die sich nicht zu fein ist, Menschen, Zeitschriften und Magazine als rechts, also im Sprachgebrauch der Linksextremen als nationalsozialistisch zu denunzieren. Ich würde mich schämen, wenn die Verantwortung bei mir läge, und deshalb kann ich Sie nur auffordern, gelegentlich ein Heft der Monatszeitschrift eigentümlich frei in die Hand zu nehmen und zu versuchen, dort nationalsozialistische vulgo rechte Gedanken zu finden. Ganz besonders nagt jedoch an Ihrem Ruf als Institution, mit üblen Denunzianten und freiberuflichen Zensurpolizisten des Herrn Maas wie Frau Kahane und damit der freiheitsfeindlichsten Seite der Antifa gemeinsame Sache zu machen. Wer war es noch gleich, der im Mai vermummt und schwarz wie die SS gekleidet in Berlin Brandsätze fliegen lässt, in Hamburg das Schanzenviertel demoliert und Fahrzeuge von Leuten anzündet, deren Meinung der eigenen konträr entgegensteht? Wer zündet an, wer rückt zum Löschen aus? Wieso entsteht vor meinem Auge ein Bild eines schizophrenen Vorgangs, wenn Genosse Molotowcocktail und der Feuerwehrverband mittelbar gemeinsame Sache machen? Wieso unterstützen Sie Menschen und Institutionen, die sich um Ordnung, Sicherheit und Gesundheit der Mitbürger nicht scheren, enorme Schäden billigend in Kauf nehmen und denen sittsame Bürgerlichkeit schlichtweg ein Dorn im Auge ist? Wieso machen Sie gemeinsame Sache mit Bewegungen, die Feuer legen? Wieso fühlt es sich an wie ein Schlag ins Gesicht derer, die sich in ihrer Freizeit in den Feuerwehren engagieren, anstatt den Landfrieden zu stören? Wie groß ist die Schnittmenge der Mitglieder und Unterstützer der Feuerwehrvereine und der linksradikalen Antifa und deren Frontorganisationen?

Ich werde mir erlauben, Ihnen jeweils ein Exemplar der Zeitung zu senden. Gerade Sie, sehr geehrter Herr Ziebs, als Unternehmer haben vielleicht Freude an der marktwirtschaftlichen Ausrichtung dieser Monatszeitschrift. Auch Sie, sehr geehrter Herr Oschmann, dürften als Mitglied der CDU/FDP-Fraktion des Ilm-Kreises der Bürgerlichkeit einer libertären Monatszeitschrift näher stehen als der pöbelnden und brennenden Antifa und deren selbsternannten Zensoren freier Meinungsäußerung.

Ihnen wünsche ich für die Arbeit der Feuerwehren alles Gute und persönlich Frohe Weihnachten!

Mit freundlichen Grüßen

Karsten Völkel

- Vorstand -

Jenaer Baugenossenschaft eG


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