09. November 2016

Stimmen zur Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten „God save America!“ – „God bless America!“

Die einen so, die anderen so – einmal traurig, einmal froh

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Bildquelle: shutterstock Mitteilungsbedürftig und meinungsfroh: Die Menschen zum Ausgang der US-Wahlen

„Die US-Wähler haben einer arroganten Elite den Stinkefinger gezeigt.“ Louis Aliot (Vizepräsident des Front National)

„Die Wahl Donald Trumps ist das Ende des Westens.“ Jakob Augstein („Der Freitag“ und „Der Spiegel“)

„Es scheint, als werde 2016 zum Jahr zweier großer politischer Revolutionen.“ Brexit-Ikone Nigel Farage (UKIP)

„Eine Frau, die seit Jahrzehnten fest im Establishment verankert wird und von den Mainstreammedien weitestgehend hofiert wurde, verliert gegen einen Unternehmer, der vor einem Jahr aus Spaß und Langeweile beschlossen hat, Politiker zu werden. Das sagt eigentlich alles über den Zustand des Establishments, der Mainstreammedien und deren Verhältnis zum Wahlvolk.“ Tomasz M. Froelich (Gründer des Portals Freitum und ef-Autor)

„Trump ist der Vorreiter einer neuen autoritären und chauvinistischen Internationalen und auch eine Warnung an uns.“ Sigmar Gabriel (SPD-Chef)

„Ein Narzisst, ein notorischer Lügner, ein Sexist, ein Rassist, ein Chauvinist, ein Populist, ein Demagoge – vielfach belegt in diesem anderthalbjährigen Wahlkampf, so drastisch es auch klingen mag – ist nun das, was man gemeinhin mächtigster Mann der Welt nennt.“ Sebastian Gierke („Süddeutsche Zeitung“)

„Das Wahlergebnis hat uns schockiert – es stellt uns vor riesengroße Herausforderungen.“ Katrin Göring-Eckardt (Grüne)

„So, nachdem Clinton abgewendet wurde, können wir Libertäre langsam wieder zurück in unseren gelbschwarzen Elfenbeinturm und uns auf Kritik an der Administration Trump vorbereiten.“ Jonas Gutmann (Libertärer Facebook-Autor)

„Ein Sieg der Demokratie über die zerstörerischen Kräfte des Systems und ein hoffnungsvolles Zeichen für einen grundlegenden Wandel.“ Björn Höcke (AfD)

„Für den heutigen Tag mag gelten, was Goethe 1792 bei Valmy angeblich doch nicht gesagt hat, aber irgendetwas Vergleichbares wird er schon geäußert haben, nämlich: ‚Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen.‘ Mein Motto für heute ist einfacher: ‚Schweig und tanze!‘ (Elektra). God bless America!“ Michael Klonovsky (Schriftsteller, ef-Autor und Berater von Frauke Petry)

„Halten wir fest: Die Herrscherkaste dieses Landes fährt auf Konfrontationskurs mit Russland, Großbritannien, Polen und nun auch noch den USA. War vor 80 Jahren auch so ähnlich. Macht ihr gut, ihr Helden.“ Hans Leininger (Libertärer Facebook-Autor)

„Das war schon ein schwerer Schock!“ Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU)

„Kaum je zuvor haben deutsche Politiker einen neuen US-Präsidenten so herabgesetzt und geschmäht – ein Zeichen neuer Souveränität?“ André F. Lichtschlag (ef-Herausgeber)

„Alle Säulen, auf denen der Westen steht, sind jetzt gefährdet, die Marktwirtschaft, der Rechtsstaat, die Demokratie.“ Christian Lindner (FDP-Chef)

„Die Welt wird nicht untergehen, sie wird nur noch verrückter.“ Heiko Maas, Stalinist im Justizministerium (SPD)

„Die Partnerschaft mit den USA ist und bleibt ein Grundstein der deutschen Außenpolitik.“ Angela Merkel (Bundeskanzlerin)

„Mir ist ja wirklich scheißegal, wer für die nächsten Jahre den Hampelmann im Weißen Haus macht, Hauptsache, es ist ein Mann.“ Martin Moczarski (ef-Redaktion)

„Das ist eine politische Katastrophe – für Amerika, für die Welt. Es ist wirklich passiert.“ Roland Nelles („Der Spiegel“)

„God save America! Es kommen wilde Zeiten auf uns zu.“ Thomas Oppermann (SPD-Fraktionsvorsitzender)

„Gratulation! Was für eine großartige Neuigkeit. Die Demokratie lebt noch.“ Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán

„Trump steht für Spaltung statt Zusammenhalt und für Ausgrenzung statt Solidarität.“ Simone Peter (Grüne)

„Es wird höchste Zeit, dass auch in den USA das vom politischen Establishment entmündigte Volk seine Stimme zurückerhält. Während 93 Prozent der Wähler am Regierungssitz in Washington DC die Kandidatin Clinton und damit den Erhalt ihrer eigenen Machtstrukturen gewählt haben, will die Mehrheit des amerikanischen Volkes landesweit den politischen Neuanfang, eine wirtschaftliche Erholung für die gebeutelte Mittelschicht und ein Ende der Spaltung des immer noch mächtigsten Landes der Welt.“ Frauke Petry (AfD-Chefin)

„Als Richard Herzinger am Abend mein Büro verließ, sagte er leise: ‚Ich fürchte, heute Nacht stirbt der Westen.‘“ Ulf Poschardt (Chefredakteur der „Welt“)

„Die Welle, in der wir uns befinden, die Ablehnung der etablierten Politik, scheint sich auch in dieser Wahl abzuzeichnen.“ Martin Schulz (EU-Parlamentspräsident, SPD)

„Statt selbstgerechter Betroffenheit empfehle ich Demut: Warum haben 50 Millionen Menschen so gewählt? Warum sind wir davon so überrascht worden?“ Jens Spahn (CDU)

„Wenn dieser Rechtspopulist und sexistische Hassprediger US-Präsident wird, dürfen wir uns auf einen politischen Kälteschock gefasst machen.“ Ralf Stegner (SPD)

„Das Ergebnis ist anders, als die meisten in Deutschland sich das gewünscht haben.“ Frank-Walter Steinmeier (Außenminister)

„Die Amerikaner holen sich ihr Land zurück.“ Geert Wilders (Chef der Partij voor de Vrijheid)

„Bill Clinton soll seine Frau mit Verweis auf Nelson Mandela getröstet haben – dieser wurde nach 27 Jahren im Knast doch noch Präsident.“ (Facebook-Mem)


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