17. August 2016

RezensionEdgar L. Gärtner: Öko-Nihilismus 2012

Selbstmord in Grün

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Der studierte Hydrobiologe Edgar Gärtner betätigt sich in zahlreichen Redaktionen wissenschaftlicher Publikationen, war bekannt als Chefredakteur des WWF-Journals. Seine Erfahrungen aus der Zeit im umweltpolitischen Mainstream gibt er heute als gefragter Berater und Autor auch in eigentümlich frei weiter. In der rundum überarbeiteten Neuauflage seines „Öko-Nihilismus“ gelingt es Gärtner, die Ursprünge und Machenschaften des öko-industriellen Komplexes tiefgehend zu beleuchten. Angefangen bei der Vergewaltigung wissenschaftlicher Grundbegriffe durch die Klimalügner und ihren totalitären Grundgedanken zeigt er die zahlreichen Verbindungen von Big Business und Big Government auf, führt die ökonomischen und naturwissenschaftlichen Irrlehren der Ökodiktatoren ad absurdum und weist den Ausweg hinaus aus dem pseudoreligiösen Glauben zurück in die natürliche Ordnung von Entdeckungsverfahren und Marktwirtschaft. Edgar Gärtner macht auch nicht Halt vor den politischen und wirtschaftlichen Schwergewichten. Ihr Engagement zur Gründung von WWF, Club of Rome und Co. werden dank Gärtners detaillierter Quellenarbeit und seiner Berichte persönlicher Erfahrungen in höchsten Konzilien der Klima-Ersatzreligion greif- und belegbar. Gärtner warnt eindringlich vor einer enormen Kapitalvernichtung und letzten Endes vor der Zerstörung jedweden freien wirtschaftlichen Lebens. Seine Warnung verpuffte bislang aber in der deutschen Wirtschaftslandschaft, was aktuelle Meldungen über die Insolvenzen zahlreicher Solarzellenhersteller zur Folge hatte. Jeder Eingriff in den Markt ist einer zuviel und provoziert weitere gefährliche Eingriffe. Dieser Teufelskreislauf wird auch nicht durch die besten Absichten gehemmt. Edgar Gärtner führt dies eindrucksvoll vor Augen. Er verfasste mit dem vorliegenden Buch ein Standardwerk, das zum einen die Zusammenhänge zwischen rotem Terror und grüner Weltverbesserei umfassend aufklärt und zum anderen die Gefahren des Öko-Business prägnant auf den Punkt bringt.


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