02. August 2016

Pressekonferenz der Kanzlerin Wo lebt diese Frau?

Merkel verharmlost den Islam weiterhin

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Bildquelle: shutterstock Wunderschöne Uckermark: Zielland der Kanzlerin?

Kanzlerin Merkel in der Pressekonferenz am 28. Juli in Berlin: „Ich glaube, dass wir in einem Kampf oder meinetwegen auch in einem Krieg gegen den IS sind.“ Es gebe aber keinen Krieg gegen den Islam. Ach, nee. Sie glaubt. Wo lebt diese Frau? Auf dem Mond? Hitzeschaden in der Uckermark? Kaum, denn bisher ist der norddeutsche Sommer nicht danach gewesen. Und dann fügte sie in überschäumender Tatkraft noch hinzu, sie erwarte von der islamischen Geistlichkeit, dass sie sich vom islamischen Extremismus klar distanziere. Aber selbst dann, wenn ihr selbige Geistlichkeit diesen Gefallen täte, ist damit der islamische Extremismus hier in Deutschland in keiner Weise gebannt und ausgemerzt.

Der Islam ist längst auch in Deutschland zu einer sogar tödlichen Gefahr geworden

Zugleich hat Merkel mit dieser Äußerung abermals eingeräumt, dass es islamischen „Extremismus“ gibt, hat dies aber nur auf schönfärberische Weise getan, denn dieser Extremismus äußert sich für jedermann sichtbar auch in der Form von Terrorismus. Längst ist der Islam zu einer sogar tödlichen Gefahr für die Deutschen in Deutschland geworden, nicht nur zu einer bloß religiösen. Die jüngsten Attentate in unserem Land belegen das zur Genüge – wie „mutmaßlich“ auch immer.

Keine andere Religion strebt die Herrschaft an, nur der Islam

Es genügt auch nicht, nur den Islamischen Staat (IS) zu bekämpfen, der Islam selbst ist zur Gefahr auf deutschem Boden geworden (und nicht nur dort), in seiner Ausprägung des Islamismus ohnehin. Keine andere Religion ist zugleich politisches Programm wie der Islam. In keiner anderen Religion sind Staat und Religion so miteinander verschmolzen wie beim Islam. Keine andere Religion ist derart militant und grausam wie der Islam. Keine sonstige Religion strebt die religiöse und politische Herrschaft an, nur der Islam. Wer das nicht sieht, ist blind. Wer das nicht wahrhaben will, ein törichter Träumer. In Berlin sagte Merkel, die Attentäter von Würzburg und Ansbach hätten das Land „verhöhnt“, das sie aufgenommen habe. Mag sein, dass sie Deutschland auch verhöhnen wollten, aber das verharmlost ihre Tat. In Wirklichkeit bekämpfen sie uns.

Es wird Zeit, dass sich Deutschland zur Wehr setzt

Islamische Unterwanderung durch offene Grenzen für Muslime läuft auf eine Machtübernahme hinaus. Nach allem, was man dazu lesen kann, ist das nicht purer Zufall, geschieht das nicht ohne politische, auch geopolitische Hintergedanken. Man kann dies einen verborgenen Krieg nennen. Doch auch einen offenen Krieg gibt es längst, wenn auch keinen mit Heerscharen in der Feldschlacht; er äußert sich in den islamistisch geprägten Attentaten. So entsetzlich sie sind, so öffnen sie doch wohl immer mehr schlafmützigen Deutschen die Augen, um den Dauerbeschwichtigern und Verharmlosern in der Politik nicht mehr auf den Leim zu gehen. Wenn Merkel sagt, es gebe keinen Krieg gegen den Islam, dann kann sie damit nur meinen: Es dürfe keinen geben. Denn noch stimmt, was sie sagte: Gegen den Islam kämpft Deutschland derzeit noch nicht. Aber es wird Zeit, dass sich Deutschland besinnt und nicht wehrlos hinnimmt, was Merkel verharmlost und den Deutschen zumutet. Die Tatsachen sprechen eine deutliche Sprache.

Merkel spricht von „unserer historischen Bewährungsprobe“

Die „FAZ“ berichtet von der Konferenz in Berlin, Bundeskanzlerin Merkel habe trotz der islamistisch geprägten Anschläge der vergangenen Tage ihre Flüchtlingspolitik verteidigt und bei ihrer „Sommer-Pressekonferenz“ am 28. Juli in Berlin die gleichen Begriffe verwendet, die sie vor knapp einem Jahr geprägt hatte. „Ich bin heute wie damals davon überzeugt, dass wir es schaffen, unserer historischen Aufgabe – und dies ist eine historische Bewährungsaufgabe in Zeiten der Globalisierung – gerecht zu werden.“ Was meint sie mit „historischer Bewährungsaufgabe“ konkret? Alles, was irgendwo vor was auch immer flüchtet, zu uns ins Land lassen? Und dann damit prahlen, was die Deutschen „in Zeiten der Globalisierung“ doch für gute, aufopferungsbereite Menschen sind? Es klingt immer mehr nach Verhöhnung der Deutschen, wenn Merkel penetrant wiederholt: „Wir schaffen das.“ Wen meint sie mit „wir“? Spricht diese Frau im pluralis majestatis? Und was genau wollen Ihre Majestät schaffen? Dem Islam in Deutschland den Weg bereiten und ihm Deutschland preisgeben? Weit genug gekommen ist sie damit schon – und längst sogar zu weit.

Merkels Neun-Punkte-Plan, aber Bayern war schneller

In Berlin wartete Merkel mit einem Neun-Punkte-Plan gegen terroristische Anschläge auf. Der Leitkommentar der „FAZ“ stellt dazu die rhetorische Frage: „Aber wird durch die neun Punkte, die Merkel in Berlin präsentierte, tatsächlich etwas überwunden? Die meisten Punkte waren nicht neu. Allenfalls die Stichworte ‚Bundeswehr‘ und ‚Frühwarnsystem‘ ließen aufhorchen, auch sie litten allerdings darunter, dass die Bayerische Staatsregierung mit ihrem Sicherheitskonzept mal wieder schneller war – und wesentlich deutlicher.“ („FAZ“ vom 29. Juli 2016, Seite 1.)

Inszenierung als Rechthaberin unsouverän, instinktlos, in der Sache falsch

Bissiger als die „FAZ“-Politikredaktion kommentiert Merkels Pressekonferenz das Feuilleton des Blattes: „Dass die Kanzlerin ihre Pressekonferenz dazu nutzte, sich als Rechthaberin zu inszenieren, war unsouverän, instinktlos und in der Sache falsch. ‚Wir schaffen das‘ ist einfach nicht die Formel, um das Flüchtlingsgeschehen zu bilanzieren, und erst recht nicht die Beruhigungsformel gegen den ‚islamistischen Terror‘, wie ‚die neue Herausforderung‘ laut Angela Merkel ‚umschrieben‘ sei (man hört das Ächzen beim Versuch, die Dinge beim Namen zu nennen). Zugespitzt könnte man sagen: Flüchtlingsmäßig ist gar nichts geschafft.“

Die „FAZ“ wirft Merkel Trotz und Halsstarrigkeit vor

Das „FAZ“-Feuilleton wirft Merkel „Trotz und Halsstarrigkeit“ vor: „Mit dem für Merkel typischen rhetorischen Mix aus Messianismus und Bürokratie legte sie die Platte von vor elf Monaten wieder auf. Ich habe euch damals gesagt: ‚Deutschland ist ein starkes Land.‘ Und ich sage es euch heute wieder. Ich habe euch damals gesagt: ‚Dort, wo etwas im Wege steht, muss es überwunden werden, muss daran gearbeitet werden.‘ Und ich sage es euch heute wieder.“ („FAZ“ vom 29. Juli, Seite 9, „Merkels Trotz“). Mit ihrem fatalen „Wir schaffen das“ auf ihrer Sommer-Pressekonferenz vor einem Jahr am 31. August hatte sie den Aufnahmezustand über Deutschland und Europa verhängt. Wenn sie davon nicht abrückt, wird dem Aufnahme- der Ausnahmezustand folgen.

Wie ein deutscher Bürger Merkels Pressekonferenz sieht

Der deutsche Bürger Hans Penner, promovierter Diplomchemiker und durch viele politische Stellungnahmen in Form offener Briefe einschlägig bekannt, reagierte am 28. Juli auf die PR-Konferenz der Kanzlerin mit diesem Brief: „Sehr geehrte Frau Dr. Merkel, der Satz ‚Wir befinden uns nicht in einem Kampf mit dem Islam‘ (circa 14.00 Uhr) war Ihre wahrscheinlich wichtigste Aussage in der Pressekonferenz am 28.07.2016. Mit dieser Feststellung haben Sie sich eindeutig zur Tolerierung des Islam bekannt, also zur Tolerierung der Ablehnung unseres Grundgesetzes. An folgende Fakten sei nochmals erinnert: Erstens: ‚Islam‘ ist die Unterwerfung unter die Lehre des Mohammed, die unabänderlich im Koran festgelegt ist. Es gibt verschiedene Richtungen im Islam, die jedoch alle in der Anerkennung der absoluten Autorität des Koran übereinstimmen. Zweitens: Der Koran verbietet die Integration von Moslems in andere Kulturen. Drittens: Der Koran fordert die Muslime auf, Nichtmuslime zu töten. Die von Moslems weltweit sowohl an Nichtmoslems verübten Morde als auch die islamischen ‚Ehrenmorde‘ sind durch den Koran legitimiert. Viertens: Der Koran fordert, Dieben die Hände abzuhacken (Sure 5:38). Fünftens: Die wichtigste und einflussreichste islamische Organisation OIC bekämpft die UN-Charta der Menschenrechte, also die Grundlage des freiheitlichen Rechtsstaates. Mit Ihrer Aussage auf der Pressekonferenz bekunden Sie eine politische Einstellung, die mit unserem Grundgesetz nicht kompatibel ist.“

Der Sommersitz in der Uckermark wäre zu noch Besserem geeignet

Soweit der Brief von Hans Penner. Merkel hatte ihren Urlaub für die Pressekonferenz in Berlin unterbrochen. Urlaub macht sie in der Uckermark. Dort hat sie ihren kleinen Sommersitz. Er wäre zu noch Besserem geeignet: Die Uckermark sollte endlich ihr Altersruhesitz werden. Chile ginge auch.

Ob wir das noch erleben?

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


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