28. Juni 2016

RezensionR. A. Salvatore: Erzählungen vom Dunkelelf

Die Legende von Drizzt

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Seit nunmehr über 25 Jahren erfreut der US-Amerikaner mit italienischen Wurzeln und dem unnachahmlichen Hang zu detailverliebten Kampfszenen die Liebhaber gepflegter Popcorn-Fantasy auf der ganzen Welt. Millionenfach verkauften sich die mittlerweile 27 dickbändigen Romane der in den „Vergessenen Reichen“ angesiedelten Saga rund um Salvatores berühmteste Eigenkreation, den Dunkelelfen Drizzt Do’Urden und seine Abenteurercombo, die „Gefährten der Halle“. Ihre zahllosen Reisen, Abenteuer, Prüfungen, Kämpfe und Begegnungen formten nicht nur komplexe Individualbiographien und mehrere selbständige Erzählstränge, sondern hinterließen mindestens ebenso viele unbeantwortet gebliebene Lücken. Einen Teil derselben sollen die „Erzählungen vom Dunkelelf“ schließen: Wie wurde die Onyxstatuette geschaffen, mit deren Hilfe Drizzt den Panther Guenhwywar, seine ebenso mächtige wie treue Weggefährtin aus der Astralebene, materialisieren kann? Was wurde aus dem hitzköpfigen Barbaren Wulfgar, nachdem er zu seiner nomadisch lebenden Sippe in der kargen Tundra Faeruns zurückfand? Was hat es mit dem paradiesischen Idyll Mielikkis auf sich, in das die verstorbenen Helden der Serie eingegangen sind? An welchem Wendepunkt seines Lebens wurde Drizzts Todfeind Artemis Entreri zum kaltblütigen Meuchelmörder? Kennt ein Zwergenberserker gegenüber der berüchtigten Knochenbrecherbrigade Orks Gnade? Die Spaltung welchen Schädels verhalf König Bruenors legendärer Axt zur ersten Kerbe? Antworten auf diese und weitere sieben Fragen liefern diese Kurzgeschichten, die einen Vergleich mit den Romanen keineswegs scheuen brauchen. Wie gewohnt spannend, flüssig und lebendig weiß Salvatore auch in der kurzen Erzählform die Wünsche seiner Leserschaft zu bedienen. Als kleines Schmankerl hat er jeder Geschichte eine sehr persönliche Einleitung vorangestellt. Für alle Fans und Kenner der Reihe ein Muss, allen anderen sei als Einstieg „Der dritte Sohn“ empfohlen.


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