13. April 2016

RezensionDieter Stein: Die Asylkrise

Beiträge zu einem europäischen Verhängnis

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Während die erste Ausgabe dieser neuen, in Tschechien hergestellten Taschenbuchreihe Argumenten der Gender-Mainstreaming-Ideologie gewidmet ist, durch die allein mit rund 190 Lehrstühlen an deutschen Hochschulen Millionen von Euro vergeudet werden, enthält der obige Sammelband in 28 Kapiteln laut Untertitel „Beiträge zu einem europäischen Verhängnis“, die meistenteils schon ausführlicher in der genannten Wochenpresse („Junge Freiheit“) erschienen sind. Am Anfang, sozusagen als Einstieg, schreibt Professor Patzelt, Professor an der Technischen Universität Dresden, zum Pro und Contra der Masseneinwanderung. Engagierter ist „Der Kater vor dem Rausch“ vom Chefredakteur der „Jungen Freiheit“, Dieter Stein. So heißt es auf Seite 21: „Wie lange werden sich die Deutschen von den verantwortlichen Politikern belügen lassen über die kulturellen, sozialen, finanziellen Folgen einer humanitär bemäntelten Politik des Migrations-Laissez-faire?“ Ähnlich kritisch urteilt Michael Paulwitz, Schriftleiter der „Deutschen Sprachwelt“, von dem die meisten Aufsätze stammen, etwa auf Seite 165: „Wer das Desaster abwenden will, muss solche Wahrheiten aussprechen und bereit und fähig sein, sich mit Eurokratie und Sozialindustrie zugleich anzulegen.“ Verständlicherweise werden in diesen Abhandlungen längst nicht „alle“ (zumeist negativen) Aspekte der akuten Krise benannt. So fehlen zum Beispiel namentliche Hinweise auf Personen wie den milliardenschweren US-Fondsmanager George Soros, der  Menschen in Nahost und Afrika über „Hilfsorganisationen“ dazu animiert, doch nach Europa zu ziehen und sich hier als „Flüchtlinge“ auszugeben. Warner vor solcher „Bereicherung“ werden überhört und denunziert. Gemäß dem Sprichwort „Irren ist menschlich, im Irrtum beharren ist teuflisch“ bereiten „die da oben“ vielmehr schon den nächsten Irrtum in einem Staatsstreich vor.


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Dossier: Literatur

Autor

Herbert Gröger

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