05. Januar 2016

BitFirm Die Marketing-Experten für Kryptowährungen

Hilfe für Tech-Nerds

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Bildquelle: shutterstock Machten das größte Geschäft: Zulieferer des Goldrauschs

Während des großen Goldrauschs in Kalifornien haben nicht die Goldsucher das große Geschäft gemacht, sondern clevere Geschäftsleute, die ihnen die Ausrüstung teuer verkauften (Schaufeln, Pfannen, Waffen und so weiter). Wir haben bei Kryptos aktuell eine sehr vergleichbare Situation. Die verbliebenen privaten Miner können aktuell kaum profitieren, aber Serviceleistungen für Kryptowährungen erleben aktuell einen gewaltigen Boom.

Ich möchte Ihnen deshalb heute BitFirm.io vorstellen. BitFirm bietet Werbedienstleistungen für Unternehmen aus der Krypto- und Fintech-Sphäre an, mit dem Ziel, der erste Ansprechpartner für alle Unternehmen zu werden, die Anlagen an der Nxt Asset Exchange plazieren wollen. Das Team besteht aus professionellen Marketing-Experten mit jahrelanger Erfahrung im Bereich der Kryptowährungen. BitFirm deckt alle Aspekte des Online- sowie des Offline-Marketings ab. Von Content-Erstellung (zum Beispiel Blogposts) über Social Media Marketing (zum Beispiel Twitter) bis hin zum Marketing in Printmedien. Auch das Erstellen von Info-Grafiken und Banner-Design wird angeboten.

Ich finde das Angebot sehr spannend, da es eine Lücke abdeckt: Typische Tech-Nerds, die mit viel Gehirnschmalz Kryptowährungen programmieren können, sind oft relativ dürftig darin, ihre Idee marketinggerecht zu verpacken und zu bewerben. Dadurch kann ein hervorragendes Projekt scheitern, da heutzutage einfach ein professioneller Auftritt erwartet wird. Nehmen wir Qora: Technisch eine der ersten 2.0-Kryptowährungen, litt es aber immer darunter, dass  kein gutes Marketing vorhanden war. Hätte man Qora besser „verpackt“, wäre die Coin nicht bei einer Marktkapitalisierung von gerade einmal 0,1 Millionen aktuell.

Wer an die Geschäftsidee glaubt: Aktuell findet der Börsengang der BitFirm.io statt in Form eines ICO (Initial Coin Offering). Vier Millionen Anteile werden in einer traditionellen „Reverse Dutch Auction“ zu einem Preis von einem Nxt auf der Nxt Asset Exchange angeboten (Asset Nr. 2069092550347872704). Gelockt werden potentielle Investoren mit hohen Dividendeneinnahmen aus Projekten. So soll die Dividendenrendite drei bis vier Prozent monatlich betragen (sicher in meinen Augen etwas zu hoch angesetzt). Aber selbst nur die Hälfte dessen wäre jährlich zweistellig und damit immer noch äußerst lukrativ. Investoren müssen allerdings auf einen Turnaround bei Nxt hoffen. Stirbt Nxt – stirbt auch die Nxt Asset Exchange und damit die aktuelle Hauptgeschäftsgrundlage von BitFirm.

Disclaimer – Hinweis auf Interessenskonflikt: Der Autor ist selbst in Nxt und Qora investiert.

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog Der Altcoinspekulant.


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Dossier: Kryptowährungen

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Markus Bohl

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