20. Oktober 2015

Analyse der OECD Ist die Lebensqualität wirklich gestiegen?

Deutsche Behörden beschönigen die Lage

Artikelbild
Bildquelle: shutterstock Medienwirklichkeit: Alles bestens im Lande

Sind auch Sie der Ansicht, die Lebensqualität in Deutschland habe zugenommen? Nein? Haben Sie denn nicht den „FAZ“-Bericht vom 15. Oktober gelesen? Dort prangte über einem vierspaltigen Artikel doch die Überschrift „Die Lebensqualität in Deutschland ist gestiegen“. Was? Sie glauben das nicht? Sie haben die Flüchtlingsflut mit allen ihren Folgen vor Augen? Die schon gegenwärtigen Folgen? Und die noch bevorstehenden? Die gestiegene Kriminalität? Die Hilflosigkeit der Polizei? Die nicht mehr verlässliche unabhängige Strafverfolgung? Die gewollte Überfremdung? Die Gefahr der Islamisierung? Die politischen Rechts- und Gesetzesbrüche? Die Zwangsräumungen? Die nicht mehr funktionierende Gewaltenteilung, die immer mehr zu einer Gewaltenverschmelzung verkommt? Die Qualitätsaushöhlung von Schulunterricht und Bildung?

Was sich sonst noch zusammengebraut hat

Und Sie denken auch noch an andere Schrecklichkeiten, die sich über Deutschland zusammengebraut haben? An Gender-Wahn? An Frühsexualisierung der Kinder? An Kita-Zwang? An Homo-Ehe? An die schleichende Zerstörung der Familie? An die Gesinnungswächter? An die verhängten Sprach-Tabus, beschönigend „political correctness“ genannt? An die terroristische Bedrohung? Das alles und wohl noch mehr haben Sie vor Augen? Ja, das haben Sie. Und dann stoßen Sie auf diesen „FAZ“-Bericht. Und dort lesen Sie, was sein erster Satz verheißt: „Dank der guten wirtschaftlichen Entwicklung in den vergangenen Jahren ist die Lebensqualität in Deutschland gestiegen.“ Fallen Sie jetzt nicht glatt vom Glauben ab?

Was die OECD ferner zur Lebensqualität zählt

Gewiss, eine gute wirtschaftliche Entwicklung ist ebenfalls ein Stück Lebensqualität, aber eben nur ein Stück davon. Der Bericht ist darauf auch nicht beschränkt. Zudem gibt er nur die Ergebnisse einer OECD-Untersuchung über die Lebensbedingungen in den 34 OECD-Mitgliedsstaaten wieder. Nach ihr stützt sich die Feststellung, dass die Lebensqualität der Deutschen gestiegen sei, nicht nur auf die gute Wirtschaftsleistung, sondern auch auf elf andere Indikatoren für Lebensqualität, darunter auf das Einkommen, die Arbeitsplatzsicherheit, das subjektive Wohlbefinden, den Gesundheitszustand, die Wohnsituation, die Wasser- und Luftqualität, die Bildung, die Lebenserwartung, die materiellen Lebensbedingungen der Kinder.

Was in der OECD-Lebensqualität nicht erfasst ist

Was für die Lebensqualität noch wichtiger ist, erfassen der OECD-Bericht und die „FAZ“ nicht, darunter die Freiheit in ihrer Vielfalt, auch die Freiheit des Wortes und die von Indoktrination, den Eigentumsschutz, den Schutz der Privatsphäre, den Schutz vor staatlicher Willkür, die Rechtssicherheit, eine sachbezogene Politik der Vernunft. Zu dieser politischen Vernunft gehört auch der Umgang mit der Flüchtlingsflut. An der hat es von Beginn an gefehlt, weil nicht gewollt. Denn es gibt keinen Zweifel mehr: Diese Überflutung hat System.

Die Kräfte hinter der Flüchtlingsflut und ihre Werkzeuge

Von nicht sichtbaren Kräften wurde sie ausgelöst und wird sie am Fluten gehalten. Kanzlerin Merkel ist ihr Werkzeug und andere Politiker mit ihr, ebenso Wirtschaftsführer, Verbände, weil sie sich als Gewinnler wähnen, auch Wohlfahrtsinstitutionen, Sozialeinrichtungen, weil ihr Geschäftszweig jetzt zusätzlich aufblüht, und – nicht zu vergessen – die vielen gutmütig-mitleidsvollen, aber ahnungslosen Bürger, die sich laben an ihrer „Willkommenskultur“ und ihrem Gutmenschentum. Kurzum, die Schlussfolgerung, die Lebensqualität sei gestiegen, ist sehr einseitig, und die von den Folgen der Flüchtlingsflut Angstgeplagten müssen sich wie verhöhnt vorkommen. Denn die Einschnitte in die Lebensqualität der Deutschen sind unübersehbar. Die Meldungen und Berichte der zurückliegenden Wochen und Monate in ihrer Fülle zeigen es deutlich genug. Zum Beispiel diese:

Arabische Clans beherrschen Berlins kriminelle Unterwelt

„In Berlin enthüllt ein vertraulicher Polizeibericht, dass ein Dutzend arabischer Clans die kriminelle Unterwelt der Stadt beherrscht. Laut dem Bericht betreiben die Clans, die sich dem Drogenhandel, dem Bankraub und dem Einbruch in Läden widmen, ein ‚paralleles Justizsystem’, in dem sie Streitigkeiten untereinander zusammen mit Vermittlern aus anderen Kriminellenfamilien schlichten. Sobald der deutsche Staat sich einschaltet, manipulieren sie die Zeugen mit Hilfe von Bestechungsgeldern und Androhungen von Gewalt.“

Stadtteile, in die sich Polizisten kaum noch trauen

„Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft sagt: ‚In Berlin oder im Duisburger Norden gibt es Stadtteile, in denen sich die Kollegen kaum noch trauen, ein Auto anzuhalten – weil sie wissen, dass sie dann 40 oder 50 Mann an der Backe haben.’ Diese Übergriffe seien fast schon ‚ein gezieltes Kräftemessen mit dem Staat, in dem sich die Verachtung der Täter für unsere Gesellschaft ausdrückt’.”

Stuttgarts Polizei im Kampf mit Asylbewerbern, die offen mit Drogen handeln

„In Stuttgart kämpft die Polizei einen aussichtslosen Kampf gegen hunderte von Asylbewerbern aus Gambia, die auf den Straßen der Stadt offen mit Drogen handeln. Banden von Migranten aus Nordafrika haben sich hingegen auf die Kunst des Taschendiebstahls spezialisiert. Wie die Polizei mitteilt, wird jeder vierte Migrant, der in dem nahegelegenen Flüchtlingsheim Remstal lebt, des Diebstahls beschuldigt.“

In Dresden gleichen Polizeirazzien einer Sisyphusarbeit

„In Dresden haben Migranten aus Algerien, Marokko und Tunesien quasi die Kontrolle über den Wiener Platz übernommen, den großen öffentlichen Platz vor dem Hauptbahnhof. Dort verkaufen sie Drogen und bestehlen Passanten, in der Regel ungestraft. Polizeirazzien sind eine Sisyphusarbeit: Für jeden, der verhaftet wird, rückt sofort ein anderer aus der unendlichen Zahl von Migranten nach.“

Durch Migranten „gesetzlose Stadtteile“ in Duisburg

„In Duisburg hat die rasant wachsende Gewaltkriminalität, die von Einwanderern aus dem Nahen Osten und dem Balkan verübt wird, Teile der Stadt in ‚gesetzlose Gebiete‘ verwandelt – Gebiete, die für die Polizei eine Art ‚No-Go’-Zone sind. Das berichtet das Nachrichtenmagazin ‚Der Spiegel‘ unter Berufung auf einen vertraulichen Polizeibericht. Die Industriemetropole Duisburg mit ihren gut 500.000 Einwohnern beherbergt schätzungsweise 60.000 Muslime, die meisten davon aus der Türkei. Das macht sie zu einer der am stärksten islamisierten Städte Deutschlands. In den letzten Jahren ist sie zudem zu einem Anziehungspunkt für Tausende von Bulgaren und Rumänen (darunter Sinti und Roma) geworden. Diese Kombination schafft einen volatilen ethnisch-religiösen Kessel.“

2015 bis zu 1,5 Millionen Asylsuchende in Deutschland erwartet

„Laut einem vertraulichen Dokument rechnet die Bundesregierung nun damit, dass 2015 bis zu 1,5 Millionen Asylsuchende nach Deutschland kommen werden – davon 920.000 allein im vierten Quartal. Durch Familienzusammenführung könnte die tatsächliche Zahl auf über sieben Millionen klettern. Unabhängig davon schätzen die deutschen Behörden, dass mindestens 290.000 Migranten und Flüchtlinge unregistriert ins Land gekommen sind.“

Deutsche Behörden beschönigen die Lage

Alle sechs Beispiele sind der Web-Seite des Gatestone Institute entnommen. Dort finden sich auch noch weit mehr, und woanders im Internet und in nicht angepassten Medien ebenfalls. Von den meisten erfährt die breite Öffentlichkeit nicht. Das Gatestone Institute ist nach eigenen Angaben ein internationaler, parteiunabhängiger und gemeinnütziger Expertenrat und Thinktank und hat sich der Unterrichtung der Öffentlichkeit von Angelegenheiten verschrieben, über die die Mainstreammedien nicht berichten. In zahlreichen deutschen Städten tragen Asylbewerber unübersehbar zu einer stark steigenden Gewaltkriminalität bei. Die deutschen Behörden jedoch beschönigen die Gesetzlosigkeit – offenbar dazu angehalten, um zu vermeiden, die Stimmung gegen Einwanderung zu verstärken. Längst wird vor Bürgerkriegs-Zuständen gewarnt.

Auch Medien sollen Ausländerkriminalität verheimlichen

Medien sollen Ausländerkriminalität verheimlichen, berichtet die Berliner Wochenzeitung „Junge Freiheit“ vom Europarat aus Straßburg (Ausgabe vom 13. Oktober). Der Europarat habe Österreich aufgefordert, Druck auf Medien auszuüben, die über ausländische Kriminelle berichten. Die Zeitung bezieht sich auf einen am 3. Oktober veröffentlichten Bericht der Organisation. Darin heiße es, die Behörden sollten darauf drängen, dass „Medien nur dann die ethnische Zugehörigkeit von mutmaßlichen Tätern offenlegen, wenn dies absolut notwendig ist“. Auch Polizei und Justiz sollten die Herkunft der Täter nur angeben, wenn dies unbedingt nötig sei.

Was ein tschechischer Arzt aus einem Münchner Krankenhaus berichtet

Im tschechischen Fernsehen wurde der Bericht eines tschechischen Arztes wiedergegeben, der in einem Münchner Krankenhaus gearbeitet hatte, weil dort wegen der vielen zu behandelnden Flüchtlinge dringend ein Anästhesist gebraucht wurde. In seinem (übersetzten) Bericht heißt es unter anderem: „Die Beziehung zwischen Personal und Migranten hat sich von schlecht zu katastrophal gewandelt. Seit dem letzten Wochenende müssen Migranten, die ein Spital aufsuchen, von Polizisten mit Polizeihunden begleitet werden. Viele der Migranten haben AIDS, Syphilis, offene Tuberkulose, viele Tropenkrankheiten, von denen wir in Europa keine Vorstellung über deren Behandlung haben. Wenn sie ein Arzneimittelrezept in der Apotheke vorlegen, wird ihnen gesagt, dass sie dafür bezahlen müssen. Das führt zu unglaublichen Ausbrüchen, ganz besonders, wenn es sich um Arzneimittel für Kinder handelt. Sie lassen die Kinder einfach in der Apotheke zurück, mit den Worten: ‚So behandelt sie hier selbst!’ Mittlerweile muss die Polizei nicht nur die Arztpraxen und die Spitäler bewachen, sondern auch die großen Apotheken …“

Arzt und Krankenschwestern niedergestochen, weil Migrantenkind gestorben

Der Arzt weiter: „In einem bekannten Kinderspital am Rhein haben die Migranten das Personal mit Messern angegriffen, nachdem sie ihnen ein acht Monate altes Kind an der Schwelle des Todes übergeben hatten, das sie seit drei Monaten quer durch halb Europa geschleppt hatten. Das Kind starb nach zwei Tagen, obwohl es Spitzenversorgung in einer der besten Kinderkliniken Deutschlands bekommen hatte. Der Arzt musste notoperiert werden, und zwei Krankenschwestern landeten auf der Intensivstation. Niemand wurde bestraft! Der lokalen Presse ist es verboten, über diese Vorfälle zu schreiben. Daher wissen wir darüber nur durch unsere E-Mail-Kontakte. Was würde wohl einem Deutschen passieren, wenn er einen Arzt und zwei Krankenschwestern mit dem Messer niedersticht? Oder wenn er seinen syphilitischen Harn einer Krankenschwester ins Gesicht schüttet und sie so der Infektion aussetzt? Im Mindesten würde er geradewegs im Gefängnis landen und später vor Gericht. Diesen Menschen ist bisher gar nichts geschehen.“

Ein kanadischer Journalist: Deutschland begeht Selbstmord

Mit „Deutschlands Selbstmord“ ist überschrieben, was ein kanadischer Journalist über Merkels bedingungslosen Einwanderungsaufruf darstellt (veröffentlicht am 18. September 2015, zu sehen auf Youtube). Bemerkenswert, wie Merkel auf die Frage einer Deutschen ausweichend antwortet und wie der Kanadier ihre Antwort seziert. Merkels Antwort ist auch durch deutsche Medien gegangen. Aber dort hat sie, soweit von mir wahrgenommen, kein Journalist derart kritisch und zutreffend kommentiert. Den Hinweis darauf verdanke ich Karin Zimmermann aus Neunkirchen-Seelscheid vom 10. Oktober. Ihr Kommentar dazu: „Eigentlich müsste ein deutscher Journalist doch auch imstande sein, das nachzuvollziehen, was ein kanadischer Berufskollege über die ungesteuerte Massenzuwanderung in die Bundesrepublik Deutschland herausgefunden hat.“ Karin Zimmermann vermisst konstruktive und auch realisierbare Vorstellungen, wie man dem Zustrom von Ausländern nach Deutschland begegnen und wie man mit jenen, die schon hier sind oder noch kommen, verfahren sollte.

Was die Flüchtlinge Deutschland kosten, sparte Anne Will aus

Viele werden am 7. Oktober in der Anne-Will-Sendung der ARD das Interview mit Kanzlerin Merkel gesehen haben. Ausgespart blieb, welche Kosten die Flüchtlinge verursachen.

Drei Tage später hat Wolfgang Prabel in seinem Blog  vorgerechnet, mit welchem Finanzbedarf in Deutschland für den Flüchtlingsansturm zu rechnen ist. Überschlägig ist er insgesamt für das kommende Jahr auf 72 Milliarden Euro gekommen.

„Merkel schafft Deutschland ab“

Im „Münchner Merkur“ kommentierte Georg Anastasiadis den Merkel-Auftritt unter anderem so: „Der erschütterndste Satz des Abends war das Eingeständnis der Kanzlerin, es liege ‚nicht in unserer Macht, wie viele nach Deutschland kommen‘. Wie bitte? Die Regierungschefin eines entwickelten Landes erklärt frank und frei, sie habe keine Kontrolle mehr über ihr Staatsgebiet, darüber, ob eine Million Flüchtlinge kommen oder drei oder fünf, und strebe die rasche Rückgewinnung dieser Kontrolle im übrigen auch gar nicht an? Das ist die Preisgabe jeder Staatlichkeit. Das ist die Bankrotterklärung einer Kanzlerin, die in ihrem Amtseid geschworen hat, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. ‚Deutschland schafft sich ab‘, hieß einst ein Buchtitel von Thilo Sarrazin. Der Mann irrte: Merkel schafft Deutschland ab – jedenfalls jenes Deutschland, für das ihre Partei Jahrzehnte lang eintrat.“

„Das ist ein forcierter Bevölkerungsaustausch“

Michael Paulwitz schrieb in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“: „Die Registrierung der illegalen Einwanderer ist nur noch eine Farce. Hunderttausende ziehen bereits durch die Lande, ohne dass sie je erfasst worden wären. Der zu erwartende Familiennachzug wird die Zahl der Neuankömmlinge in kurzer Zeit verfünffachen. Das ist kein organisatorisches Problem mehr, das ist forcierter Bevölkerungsaustausch. Die albernen Dementis der Bundesregierung bestätigen nur, dass die Lage längst außer Kontrolle geraten ist. Das merken allmählich auch die Bürger, die sich viel zu lange mit Willkommenspropaganda und Meinungseinerlei ruhigstellen ließen. Die Stimmung kippt in dem Maße, wie der permanente Ausnahmezustand in Form von Verwahrlosung und Rechtsbruch an immer mehr Türen klopft. Die Zeit drängt: Wer jetzt nicht den Mund aufmacht und einen politischen Kurswechsel erzwingt, wird abgeschafft.“ (Ausgabe vom 9. Oktober, Seite 2). Doch die Lebensqualität in Deutschland ist gestiegen, lässt uns die OECD wissen, und die „FAZ“ vermittelt die Botschaft brav und blauäugig unkommentiert weiter. Aber Brutus ist ein ehrenwerter Mann...

Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.


Artikel bewerten

Artikel teilen

Facebook Icon Twitter Icon VZ Icon del.icio.us Logo Reddit Logo

Anzeigen

Kommentare

Die Kommentarfunktion (lesen und schreiben) steht exklusiv Abonnenten der Zeitschrift „eigentümlich frei“ zur Verfügung.

Wenn Sie Abonnent sind und bereits ein Benutzerkonto haben, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, nutzen Sie bitte das Registrierungsformular für Abonnenten.

Mit einem ef-Abonnement erhalten Sie zehn Mal im Jahr eine Zeitschrift (print und/oder elektronisch), die anders ist als andere. Dazu können Sie dann auch viele andere exklusive Inhalte lesen und kommentieren.

drucken

Dossier: Kulturelles

Mehr von Klaus Peter Krause

Über Klaus Peter Krause

Anzeige

ef-Einkaufspartner

Unterstützen Sie ef-online, indem Sie Ihren Amazon-Einkauf durch einen Klick auf diesen Linkstarten, oder auf ein Angebot in der unteren Box. Das kostet Sie nichts zusätzlich und hilft uns beim weiteren Ausbau des Angebots.

Anzeige