03. September 2015

Flüchtlinge, Politiker und die Antifa Deutschland – ein Irrenhaus

Die neuen DDR-Kampftruppen

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Bildquelle: Wikimedia Commons Ihn aber mag die Antifa: Der mutige Cem Özdemir

Auf der nach oben offenen Peinlichkeitsskala rangeln sich unsere Politiker und die staatsnahen Medien um die Spitzenplätze. Sigmar Gabriel nennt das Wahlvolk „Pack“, das hinter Gitter gehört. Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt bezeichnet die Heidenauer, die gegen das von ihr mitverschuldete Asylchaos protestieren, als „Terroristen“.

Ja, das ist die Frau, die vor ein paar Monaten im ARD-Morgenmagazin gesagt hat, „wir“ wollten auch Zuwanderer, die sich in unseren „Sozialsystemen wohl und sicher fühlen“. Jetzt kommen die von Frau Göring-Eckardt gewünschten Einwanderer zuhauf und haben innerhalb weniger Wochen das ganze Land an den Rand des Verkraftbaren gebracht.

Obdachlose Neuankömmlinge bevölkern die Parks von Berlin, die Erstaufnahmestellen können den Andrang nicht mehr bewältigen. Kommunen, die zum Teil horrende Summen an Geschäftemacher für zweifelhafte „Flüchtlingsunterkünfte“ zahlen, können bereits ihre Pflichtaufgaben kaum noch erfüllen. Die unhaltbaren Zustände vor der Erstaufnahmestelle in der Berliner Turmstraße sind nur deshalb noch nicht eskaliert, weil sich viele freiwillige Helfer aus der Bevölkerung engagieren und damit das Politikversagen kaschieren. In Suhl herrschten bereits bürgerkriegsähnliche Zustände, weil ein Bewohner des dortigen Erstaufnahmeheims wegen angeblicher „Schändung“ eines der Billig-Korane, die von den Salafisten massenhaft auf unseren Straßen verteilt werden, von einem Mob gelyncht werden sollte. Dem Ministerpräsidenten Ramelow fällt als Kommentar dazu ein, dass „wir“ in Deutschland die Schändung eines Korans auf keinen Fall dulden würden. Dass der Rechtsstaat verpflichtet ist, das Leben und die Unversehrtheit von Menschen zu schützen – das hält der SED-Linke offensichtlich nicht für wichtig.

Unsere Bundeskanzlerin hat auf ihrer Sommerpressekonferenz wiederholt, was sie bereits bei ihrem Besuch in Heidenau äußerte: „Es gibt keine Toleranz gegenüber denen, die die Würde anderer Menschen in Frage stellen.“ Das wird als Kampfansage gegen den Rechtsextremismus gewertet, für den Heidenau als Beweis herhalten muss. Aber: Bei den Krawallen, die es dort gab, waren nur am Tag eins NPD-Mitglieder beteiligt. Am Tag zwei und drei randalierte nur noch die extreme Linke – und zwar gegen die Polizei. Das hat kein Geringerer als der Bürgermeister von Heidenau der Öffentlichkeit mitgeteilt. Ist die Würde der Polizisten, die unseren Rechtsstaat schützen, etwa ausgenommen?

Oder wie steht es mit der Würde von CDU-Politikern? In eben jenem Heidenau wurde der CDU-Innenminister des Landes Sachsen, Markus Ulbig, von der Antifa unter „Hau ab“- und „Nie wieder Deutschland“-Rufen regelrecht gejagt, was von manchen Medien noch schadenfroh kommentiert wurde. Kein Wort von der Bundeskanzlerin über den nötigen Respekt gegenüber den Verfassungsorganen unseres Landes und darüber, dass eine offen demonstrierte Verachtung der Institutionen unseres Landes nicht geduldet wird.

In Heidenau war es die linksextreme Organisation „Dresden nazifrei“, die ein „Willkommensfest“ für Flüchtlinge organisierte, auf dem sich die Antifa, von Vizekanzler Gabriel unlängst als „Demokraten“ geadelt, die im Gegensatz zum „Pack“ frei demonstrieren dürften, vor allem selbst gefeiert hat. Dafür ist die Antifa aus dem ganzen Bundesgebiet angerückt, vor allem aus Berlin. Von dort kam ein Zwölftonner mit Spenden, auf deren Verpackung „Antifaschistische Aktion“ stand. Man kann ziemlich sicher sein, dass die Spenden nicht von den Antifanten selbst eingeworben, sondern mit Staatsknete, wie es bei ihnen heißt, finanziert wurden. Am Nachmittag erschien auch noch der Grünen-Chef Cem Özdemir. Er verlor kein Wort über die Ausfälligkeiten gegenüber seinem Politikerkollegen, sondern stand für die Pressefotografen mit einem Kuchenblech Modell.

Natürlich gab er auch ein paar kühne Phrasen über den notwendigen „Kampf gegen rechts“ von sich, er werde „keinen Zentimeter zurückweichen“. Muss er auch nicht, bei dem Personenschutz, den Özdemir beansprucht. Dass die zusätzlichen Polizisten, die ihn in Heidenau bewachen müssen, anderswo, beispielsweise vor einem Flüchtlingsheim, nicht eingesetzt werden können, lässt den grünen Helden ganz kalt. Entsprechende Warnungen der Polizei schlug er einfach in den Wind. Die Antifa findet das toll. Es sei doch egal, ob genug Polizei da sei, ruft ein Kämpfer: „Es sind genug Antifas da!“ Die Linksextremisten sehen sich offensichtlich schon in der Rolle der DDR-Kampftruppen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Achse des Guten.


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