19. Mai 2015

Parteien Bericht aus dem politischen Elendsviertel

Ein lexikalischer Sprint

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Bildquelle: shutterstock Die Sünde lockt an allen Ecken: Parlamentarischer Liberalismus

Es gibt soziale und asoziale Sozialdemokraten. Ich persönlich glaube wohl, dass die meisten verschlagen sind, doch kenne ich nicht alle – Gott sei Dank.

Es soll christliche Christdemokraten geben. Ich persönlich kenne wohl keinen, die, die ich kenne, sind Kleinbürger mit pathogenen Gewaltphantasien.

Freie Demokraten aber kann es nicht geben. Demokratie schließt Freiheit aus. „Parlamentarischer Liberalismus gleicht einer Hure, die den Männern den Geschlechtsverkehr durch Geschlechtsverkehr abgewöhnen will.“

Da lobe ich mir die Alternative für Deutschland. So etwas kann es geben. Eine Alternative zu Deutschland wäre zum Beispiel ein Zerfall der territorialen Einheit in autonome Landesgebiete. Die paar verbleibenden deutschen Staatsbürger (Wehrmachtsoffiziere, Geheimdienstmitarbeiter, Politiker und Terroristen) könnten ja dann auf fremdem Territorium blöde Versammlungen in geschlossenen Räumen abhalten und sich gegenseitig in die Tasche lügen. (Unbewaffnet – versteht sich.)

Ich befürchte nur, dass die AfD-Anhänger in der semantischen Analyse noch etwas Nachholbedarf haben.

Bei der Partei der Vernunft sollte man „Vernunft“ definieren.

Nach Wikipedia bezeichnet der Begriff „Vernunft“ „in seiner modernen Verwendung die Fähigkeit des menschlichen Denkens, aus den im Verstand durch Beobachtung und Erfahrung erfassten Sachverhalten universelle Zusammenhänge der Wirklichkeit durch Schlussfolgerung herzustellen, deren Bedeutung zu erkennen, Regeln und Prinzipien aufzustellen und danach zu handeln“.

Dämmert‘s? Natürlich nicht. (War ja auch nur Spaß. Ich würde mir das aber als Parteifuzzi und Fuzzine von diesem Wikipedia nicht gefallen lassen.)

Dieser Artikel erschien zuerst auf der Facebook-Seite des Autors.


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