27. April 2015

ef-Konferenz am 25. April Gewappnet für Ebbe und Flut

Neue Ufer sind in Sicht

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Bildquelle: Shutterstock Der Sonne entgegen: eigentümlich frei

Am vergangenen Samstag, den 25. April 2015, veranstaltete eigentümlich frei seine zweite Konferenz, seine erste zum Thema Finanzen. „Vermögen schaffen. Und vor den Kleptokraten sichern“, lautete die Überschrift.

Moderiert von Kolumnist Carlos A. Gebauer und begrüßt von Herausgeber André F. Lichtschlag fanden sich fünf Referenten und 70 Gäste in das „Land Gut Höhne“ nahe Düsseldorf ein, um im gemeinsamen Austausch der individuellen Vermögensbildung den Boden zu bereiten.

Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Aktie. Dr. Markus Elsässer, mit allen Wassern gewaschener Investor und Fondsmanager, zeigte die für seine Art der Unternehmensbewertung wichtigen Kennzahlen auf und wies mit prägnanten Beispielen darauf hin, dass die besten Beteiligungen gar nicht so weit von der unmittelbaren Lebensumwelt entfernt liegen.

Prof. Dr. Thorsten Polleit, der der Österreichischen Schule der Nationalökonomie an der Uni Bayreuth wieder zu neuem akademischem Glanz verhilft, untersuchte den Investmentstil der Börsenlegende Warren Buffett und verdeutlichte, was gute von schlechten Unternehmen unterscheidet.

Nach einer ins Detail gehenden Diskussionsrunde und einer erquicklichen Mittagspause folgte der unterhaltsame Auftritt des Investment-Punks Gerald Hörhan, der auf die fatalen Folgen der „Digital Illiteracy“, der Unwissenheit von Unternehmern und Investoren über die Bedeutung der Internet-Revolution, aufmerksam machte.

Susanne Kablitz lieferte im Anschluss viele gute Gründe gegen staatlich geförderte Altersvorsorgeprogramme.

Und Mark Valek, Fondsmanager aus Liechtenstein, untersuchte verschiedene Anlagemöglichkeiten aus der Perspektive der Österreichischen Schule, bevor er in der abschließenden Diskussionsrunde einen interessanten Schlagabtausch mit Gerald Hörhan über die Bedeutung des Papiergeldsystems für die anhaltende Finanzkrise ablieferte.

Die Konferenzteilnehmer verließen das „Land Gut Höhne“ hoffentlich gut informiert und gewappnet für die kommenden Ebben und Fluten im eigenen Portemonnaie und vielleicht auch mit den Begrüßungsworten André F. Lichtschlags im Ohr, der von neuen Ufern gesprochen hatte:

eigentümlich frei ist anders. Und eigentümlich frei steckt deshalb auch nicht in der Krise, im Gegenteil. ef wächst. Jedes Jahr. Als Monatsmagazin. Und immer stärker auch tagesaktuell im Internet. Ich sehe auch im Internet keine Gefahr für das gute alte gedruckte Wort, sondern für uns, für eigentümlich frei und unsere liberalen, freiheitlichen, libertären Ideen die ganz riesige Chance, nach jetzt 17 Jahren noch einmal ganz entscheidend durchzustarten, um dieses Land und das Bewusstsein im Land zu verändern.“

Dann machte Lichtschlag noch eine überraschende Ankündigung: „Sie heute sind die ersten, denen ich unser Ziel verraten will. Wir möchten bis Jahresende die erste vollumfängliche professionelle liberal-libertäre Internet-Tageszeitung schaffen, die sich anschließend über das Abo-Prinzip, also über das Marktprinzip, selber trägt. Wir haben mit eigentümlich frei vor 17 Jahren eine Vierteljahreszeitschrift und vor 14 Jahren ein Monatsmagazin gestartet. Wir haben dabei jeweils zu Beginn mit Freunden und Unterstützern Geld, Arbeit und Zeit investiert – mit dem klaren Ziel, dass sich das Produkt nach ein paar Jahren durch die Leser selbst trägt. Und das haben wir geschafft. Ich bin davon überzeugt, dass sich die vollumfängliche liberal-libertäre Internet-Tageszeitung unter dem Banner eigentümlich frei mit professioneller und ansprechender Optik, mit herausragenden täglichen Autoren und Kolumnisten auch in ein paar Jahren durch das Abo-Prinzip selbst trägt.“


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