23. März 2015

Titelbild des neuen „Spiegel“ Typisches Produkt der Medienfeigheit

Die vergaunerte griechische Regierung wäre ein besseres Ziel

Dossierbild

Beim „Spiegel“ halten sie allen Ernstes ihr aktuelles Titelbild – Frau Merkel einmontiert in ein Foto von Wehrmachtsoffizieren 1941 auf der Akropolis – für begründungsbedürftig gewagt und enorm provokativ, und die in solchen Fragen verlässlich tumbe „Süddeutsche“ schlagzeilt denn auch prompt: „‚Spiegel‘ stellt Merkel in eine Reihe mit Nazis“. Davon abgesehen, dass es sich nicht um „Nazis“ handelt, sondern, wie gesagt, um Offiziere der Wehrmacht, ist der „Spiegel“-Titel ein typisches Produkt hiesiger Medienfeigheit, die sich immer nur „mutig“ am Beleidigen der geschichtspolitisch ohnehin europaweit zu jeder moralischen Erpressbarkeit freigegebenen Deutschen beteiligt, statt, wie in diesem Falle ja geboten, sich einmal die verlogenen und vergaunerten Repräsentanten der Griechen vorzuknöpfen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Acta diurna.

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