12. März 2015

Verrücktes Gender-Theorem Geschlechtsumwandlung für die Katz‘

Die Heteronormativität gilt lückenlos

Dossierbild

Eine Geschlechtsumwandlung belegt im Sinne des Gender-Theorems überhaupt nichts, im Gegenteil: Wenn sich ein Mann zur Frau umschaffen lässt – oder umgekehrt –, offenbart dies einzig die nahezu lückenlose und vor allem schöne Geltung der Heteronormativität. Dasselbe gilt für all die 45 bis 900 anderen „Geschlechter“, die uns in sozialen Schwätzwerken oder besonders progressiven Seminaren vorgegaukelt werden: Es handelt sich zu 99,99 Prozent stets um klar definierte Eizellen- oder Samenzellenproduzenten, höhere Tiere des einen oder des anderen Geschlechts, Frauen oder Männer. Ob man den überständigen Rest nun als Störung, Scherz der Natur oder edle Besonderheit fasst, sei dahingestellt. Nur diejenigen, die von einer Vielzahl angeblicher Geschlechter lärmen, darf man getrost als Verrückte bezeichnen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Acta diurna.

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