13. August 2014

Veranstaltung Coca-Cola oder CIA?

Christoph Braunschweig referiert auf der ef-Russland-Konferenz

Wenn die anderen versagen, dann müssen wir es besser machen. eigentümlich frei wird Mitte November erstmals eine Konferenz veranstalten. Ein Wochenende an der Ostsee, an dem wir das umfassende Thema „Russland“ anders behandeln wollen, nämlich in der offenen Diskussion mit ausgewiesenen Landes-Verstehern, Kritikern und Fachleuten.

Als einer von 16 Referenten wird auch der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Christoph Braunschweig auf Usedom vortragen. Prof. Braunschweig lehrt an der Staatlichen Wirtschaftsuniversität Jekaterinburg und hat mehrere Bücher, Buchbeiträge und zahlreiche Fachartikel veröffentlicht (unter anderem im „Harvard Business Manager“ und im „Handelsblatt“). Nach einer Bankausbildung, einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium (Dissertation im Bereich Rechnungswesen) und einer mehrjährigen Geschäftsführertätigkeit unter anderem im Medien- und Buchhandelsbereich liegen die Arbeits- und Themenschwerpunkte im Rahmen seiner Professur vor allem auch auf den Gebieten der Politischen Ökonomie. Im Schnittfeld von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft analysiert und kommentiert Christoph Braunschweig pointiert Irrtümer und Fehlentwicklungen der Wohlfahrtsgesellschaft.

 Als studentischer Hörer des Wirtschaftsnobelpreisträgers von 1974, Friedrich A. von Hayek, stieß Christoph Braunschweig bereits im Studium an der Universität Freiburg zur sogenannten Österreichischen Schule der Nationalökonomie (auch „Wiener Schule“ genannt). Heute zählt er selber zu den prononcierten Vertretern der klassisch-liberalen „Hayek-Schule“.

Braunschweigs Buch „Die demokratische Krankheit“ behandelt die tiefen Ursachen der Überschuldung unserer Wählerbestechungsdemokratie, die auf der kollektiven Unvernunft von Politikerversprechen und Wähleransprüchen beruht. Stimmenmaximierendes Verhalten der Politiker (Stimmenkauf) und ein sich selbst schädigendes Anspruchsverhalten einer nihilistischen Wählerschaft führen zwangsläufig in die Überschuldung, weil die politischen Wahlgeschenke aufgrund des staatlichen Geldmonopols durch die Notenpresse „finanziert“ werden. Man kann diesen Teufelskreislauf als „demokratische Krankheit“ bezeichnen. Am Ende scheitert der überschuldete Sozialstaat genauso wie der Sozialismus. Die ebenso unverantwortliche, verhängnisvolle EU-Währungsunion verschärft die Krisis noch weiter. Eine wachstumsschwache, zentralistisch-bürokratische EU-Transfer- und Schuldenunion hat im Wettbewerb auf den Weltmärkten auf lange Sicht schlechte Karten.

In seinem Vortrag wird sich Christoph Braunschweig vor allem auf den Charakter der staatlich geprägten Wirtschaft Russlands konzentrieren, ihre Leistungsfähigkeit kritisch analysieren sowie der Frage nachgehen: „Wer verbreitet die ‚amerikanischen Ideale‘ effizienter? Coca-Cola oder die CIA?“

Christoph Braunschweig wird neben den ef-Kolumnisten Bandulet und Gebauer, den ef-Redaktionsbeiräten Habermann und Weede sowie vielen anderen hochkarätigen Rednern während der gesamten Konferenz mit uns über das Thema Russland diskutieren. Bilden Sie sich selbst eine Meinung. Wir würden uns freuen, Sie auf Usedom zu sehen!

Anmelden können Sie sich im Internet unter dem unten angegebenen Link.

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Anmeldung zur Konferenz


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