17. Februar 2014

Roland Baader-Auszeichnung Frühzeitig unbequeme Wahrheiten und versteckte Trends aufgespürt

Bruno Bandulet wird Preisträger in diesem Jahr

Wir zitieren an dieser Stelle aus der Pressemitteilung des IfAAM zur Roland Baader-Auszeichnung 2014:

Der bekannte Wirtschaftshistoriker und Publizist Dr. Bruno Bandulet erhält 2014 die renommierte „Roland Baader-Auszeichnung“. Die Verleihungsfeier mit Laudatio von Peter Boehringer wird im Rahmen der „5. Mark Banco Anlegertagung“ am 9. Mai 2014 in München stattfinden.

Dr. Bruno Bandulet ist einer der profiliertesten deutschsprachigen Publizisten zur globalen Geopolitik und der Gold- und Währungsgeschichte. Bandulets Arbeit war in vielerlei Hinsicht mit der Roland Baaders verknüpft. Seit 1990 wirkten sie im gegenseitigen Austausch. Der Politologe und Historiker Bandulet ist Mitglied der Hayek-Gesellschaft und seit etwa 1978 bei vielen wichtigen wirtschaftspolitischen Themen ein bekannter Kommentator, der frühzeitig unbequeme Wahrheiten und versteckte Trends aufspürte und in 12 Büchern sowie in liberalen und konservativen Magazinen verständlich kommuniziert hat (unter anderem „Transatlantik“, „Zeitbühne“, „Criticón“, eigentümlich frei, den eigenen Publikationen „Deutschlandbrief“ und „Gold & Money Intelligence“). Dieses auf Basis von in vielen Jahren politischer und unternehmerischer Tätigkeit gesammelten reichen Erfahrungen; ergänzt durch internationale Kontakte und Arbeitserfahrung etwa als Chef vom Dienst der „Welt“ und für die „Quick“ in Südafrika, Rhodesien, Russland, England und der Schweiz.

Nachfolgend eine Auswahl von Themen, bei denen Bandulet sich als früher währungspolitischer Trendaufspürer und Kritiker des Welt-Finanzsystems erwiesen hat: Bei der Erkenntnis der Unhaltbarkeit eines seit 1971 ungedeckten Geldsystems; bei der Prognose eines ersten großen Goldbooms (1978/79); beim Kampf gegen den Maastricht-Vertrag (1993 „Das Maastricht Dossier“); bei der Prognose „Währungsreform in Europa“; bei der Prognose des Bruchs der Maastrichter Euro-Stabilitätskriterien (eingetreten dann 2005); bei der sehr frühen Prognose des Scheiterns des Euros; bei Fragen nach dem Status des Bundesbank-Golds (2003); bei der Prognose ungehemmten Gelddruckens durch die Zentralbanken (vor 2008 / Lehman); sowie als Verfassungsgerichts-Kläger gegen den ESM (2012; Urteil für 2014 erwartet).

Die starke Wirkung und Überzeugungskraft von Bandulets Schriften lässt sich – ähnlich wie auch bei Roland Baader selbst – auf die theoretische Konsistenz und die philosophische Tiefe seines Wissensfundus zurückführen. Weiterhin sind es auch die vielen entweder persönlich erlebten oder historisch recherchierten Anekdoten zur Geld-, Gold- und Machtgeschichte der Welt, die Bandulets Bücher fesselnd und leicht lesbar machen.

Sowohl Bandulet als auch Baader erkannten früh die besondere Rolle des Goldes nicht nur als optimales Geld, sondern auch als Freiheitsgaranten für das Individuum – damit aber auch als Politikum und Machtfaktor. Bruno Bandulet bezeichnet den Goldmarkt als „hohe Schule des realistischen Denkens und als Gegengift gegen die Versuchungen der Ideologie und der Illusion“. Der Kampf der Papiergeld-Mächte gegen Gold ist letztlich ein Kampf gegen die Realität – wie Bandulet etwa am Beispiel des Londoner Goldpools der 1960er Jahre aufzeigt.

Dr. Bruno Bandulet erhält den Preis für sein bisheriges aufklärerisches Lebenswerk in all den angesprochenen Bereichen, welches inhaltlich, stilistisch und in der Breitenwirkung viele Parallelen zum Wirken des Namensgebers des Preises, Roland Baader, aufweist.


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