07. September 2013

Frank Schäffler Die Spendenbombe

Falschgeld gegen Rettungspolitik einsetzen

Nach dem erfolgreichen Wahlkampfcamp nun ein zweiter Höhepunkt im Rennen Frank Schäfflers um ein möglichst gutes Ergebnis als Direktkandidat für den Bundestag. Heute früh zündeten Steffen Krug, Thorsten Polleit und Peter Boehringer die Spendenbombe. 48 Stunden lang kann für den Wahlkampf Frank Schäfflers nun online gespendet werden. Ziel der drei Initiatoren ist es mindestens 5.000 Euro einzunehmen.

Im Erklärungstext der Kampagne heißt es: „Unser Geldsystem ist krank. Im heutigen staatlichen Papiergeldmonopol können Zentralbanken das Geld- und Kreditangebot beliebig ausweiten. Wenn Staaten mit ihrem Geld nicht auskommen, weil sie schlecht gewirtschaftet haben, wird frisches Geld gedruckt und in Umlauf gebracht. Die Spirale der Ausweitung von Krediten und der folgenden Überschuldung dreht sich immer schneller. Eine moderne Form der Falschmünzerei. Schleichende Inflation und die heimliche Enteignung von Millionen Sparern sind die Folgen.

Wir wollen verbindliche Stabilitätskriterien in der Geldpolitik, die nicht politisch aufgeweicht werden können. Damit Sparer für ihre Zukunft und die ihrer Familien vorsorgen können und kommende Generationen nicht benachteiligt werden.

Die Väter der Europäischen Union haben diese auf festen rechtlichen Säulen aufgebaut. Die heutige Politikergeneration reißt diese Fundamente ein, zu unser aller Schaden. Mit jedem Rettungsschirm, den unsere Bundesregierung und die Regierungen in anderen europäischen Staaten verabschiedet haben, wird gegen die Regel verstoßen, dass jedes EU-Mitgliedsland für seine eigenen Schulden haftet (,No-Bail-Out-Klausel‘). Die Opposition im Bundestag will diese Haftungsunion durch die Einführung von Eurobonds noch verschärfen.

Wir wollen ein Europa, in dem Recht und Gesetz wieder verbindlich sind. Gemeinsam festgelegte Spielregeln müssen für alle gelten. Staaten, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten, sollen vorübergehend aus der Eurozone ausscheiden und sich neu aufstellen können.

Die weltweite Finanzkrise und die Überschuldung von Staaten ist maßgeblich auf die Politik der Zentralbanken zurückzuführen. Durch falsche Geldpolitik fördern sie die Entstehung von Scheinwohlstand und Investitionsblasen. Die Alternative zum staatlichen Zwangspapiergeld besteht in einer marktwirtschaftlichen Geldordnung, der Zulassung von konkurrierenden Privatwährungen und freiem Marktgeld.

Wir wollen, dass unser Finanzsystem auf den erfolgreichen marktwirtschaftlichen Prinzipen von Wettbewerb, freier Preisbildung, Risiko und Haftung neu organisiert wird.“

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Die Spendenbombe

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