17. Juni 2013

Goldverbot Frankreich ächtet Edelmetallversand

Das Produktivitätssteigerungsministerium hat wieder zwei Seiten Orwell geschafft

Unbeachtet von Qualitätsjournalisten der Hauptstrommedien ist die französische Regierung nach der Einschränkung des Bargeldverkehrs einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Goldverbot und Finanzüberwachung gegangen.

Mittels der zweiseitigen Direktive Nummer 2013-417 vom 21. Mai 2013 ist es den Franzosen ab Juni offiziell verboten worden, Edelmetalle per Post zu verschicken. Auch Sendungen ins Ausland und versicherte Päckchen sind von dem Verbot betroffen. Für französische Online-Händler von Edelmetallen bedeutet dies womöglich den Todesstoß.

Das Verbot wurde von Frankreichs Minister für Produktivitätssteigerung Arnaud Montebourg erlassen.  

Ob Frankreich, seit Jahrzehnten unter dem Joch von Zentralregierung und Gewerkschaften, durch das Exportverbot einen wirtschaftlichen Aufschwung erfahren wird, bleibt überaus fraglich. Eine offizielle politische Begründung der Direktive steht noch aus.


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