13. Mai 2013

Alternative für Deutschland „Ja“ zum Euro

Alles nur ein Missverständnis?

Im Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung“ am vergangenen Freitag ging Bernd Lucke auf die Details des Programms seiner Partei ein. So laute der Vorschlag der AfD, „dass die südeuropäischen Staaten aus dem Euro ausscheiden sollen und dass eine Kern-Euro-Zone übrig bleibt. Ein solches Ausscheiden sollte über die kommenden Jahre hinweg schrittweise erfolgen.“

Interviewer Matthias Bentz hakte nach: „Also propagieren Sie nicht die Idee, dass Deutschland einseitig zur D-Mark zurückkehrt?“ Keinesfalls, so scheint es. Lucke entgegnete, „dass wir nicht einen plötzlichen Austritt Deutschlands aus der Währungsunion wollen, schon gar nicht einseitig, und schon gar nicht ohne Rechtsgrundlage.“

Im Programmteil ihrer Internetseite schreibt die AfD auch am heutigen Montag: „Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro. Wir fordern die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde. Die Wiedereinführung der DM darf kein Tabu sein.“


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