18. Februar 2013

ef 130 Editorial

Die Krise kommt näher

Die Krise kommt näher. Noch haben wir ja in Deutschland nicht sehr viel von ihr mitbekommen, wir kennen das Malheur quasi nur „vom Hörensagen“. Das aber reicht vielen bereits und zu Recht, um nach privaten Auswegen zu suchen. Die Flucht ins echte Geld – also in die Edelmetallanlage, von der nur bitte der gierige Vater Staat nichts wissen sollte – ist eine Massenerscheinung. Die großen seriösen Händler, allen voran Degussa, gründen beinahe monatlich neue Filialen irgendwo in diesem Land, aber auch in vielen anderen, ebenfalls bald von Inflation und Hyperinflation bedrohten Teilen der Welt.

Die zweite Fluchtwelle führt in den Immobilienbesitz. Der Häuser- und Wohnungsmarkt boomt, auch und gerade in Deutschland. Doch hier lauern hohe und sehr oft unterschätzte Risiken. Immobilien sind eben vor allem immobil. Sie können für den jetzt scheinbar schlauen Investor schnell zum sprichwörtlichen Klotz am Bein werden – den die Politik zu orten und zu schätzen weiß, wenn sie bei verschärfter Schuldenkrise auf die verbliebenen Ersparnisse zugreifen wird. Gibt es Ausnahmen? Gilt die Warnung auch für selbstgenutzte Immobilien? Lesen Sie hierzu alles Wissenswerte im Schwerpunkt dieses Heftes.

Erstmals mit dieser Ausgabe begrüße ich einen neuen Illustrator im Team. Der unter dem Künstlernamen „Exo“ arbeitende Christian Henning ist Berliner Kunstgraphiker, Illustrator und Musiker. Er arbeitet mit viel Farbe und Engagement nun auch für eigentümlich frei und vervollständigt damit unsere Graphik durch Poparts, Comics und Illustrationen. Auch das Coverbild ist diesmal von ihm.

Bereits vor zwei Monaten hatten wir zeichnerischen Zuwachs erhalten. Nachdem jahrelang ef-Chefkarikaturist Götz Wiedenroth alleine fürs Magazin konterfeite, trat im Dezember 2012 Jacek Wilk mit eigenen Cartoon-Interpretationen dazu. Der heute wieder in Polen lebende Wilk war zuvor viele Jahre lang unter anderem Hauszeichner der „Wirtschaftswoche“. Drei Künstler, drei Arten, drei ganz verschiedene Stile (Karikaturen, Cartoons, Popart-Comics) – bissig sind sie alle, eigentümlich frei mit Herz und Seele.

Mit dieser Ausgabe erhöhen wir die Heftauflage um 2.000 Stück auf jetzt 8.000 Exemplare. Bislang war ef in den cirka 100 größten Bahnhofsbuchhandlungen und zusätzlich in wenigen sogenannten Grossogebieten im Einzelverkauf erhältlich. Ab sofort arbeiten wir mit einem professionellen Einzelvertriebspartner zusammen, so dass eigentümlich frei fortan deutschlandweit flächendeckend im Bahnhofsbuchhandel sowie in größeren Einzelverkaufsstellen erhältlich sein wird. Und zusätzlich auch in den großen Presseverkaufsstellen in Österreich und der Schweiz.

Überall dort gilt dann wie bislang auch: Kein Fußbreit den neosozialistischen Ausbeutern aller Parteien! Mehr Freiheit!

Information

Diesen Artikel finden Sie gedruckt zusammen mit vielen exklusiv nur dort publizierten Beiträgen in der am 25. Februar erscheinenden März-Ausgabe eigentümlich frei Nr. 130


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