Mario Fleischmann

Mario Fleischmann, Jahrgang 1990, studiert Ressortjournalismus in Ansbach, erstellte die Internetseite Mises-media.de und arbeitet derzeit als Praktikant für eigentümlich frei.

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Presseschau 20.12.2012: Nachrichten aus dem Netz

von Mario Fleischmann

Bemerkenswertes aus Wirtschaft, Kultur und Politik

20. Dezember 2012

WiWo.de

Kaum ist der EU-Haushalt nach langem Hängen und Würgen unter Dach und Fach, da wird in Brüssel schon am nächsten großen Umverteilungsprogramm gearbeitet. Diesmal geht es um mehr – viel mehr. Das Stichwort heißt „Fiskalkapazität“. Unter diesem Decknamen läuft in Brüssel der massive Ausbau der bereits erfolgreich etablierten europäischen Transferunion. Offensichtlich ist Brüssel mit den gewaltigen langfristigen Umverteilungswirkungen der Transferunion noch nicht zufrieden. Damit dürfte auch dem letzten Europhilen klar sein, wie man in Brüssel tickt. Die Brüsseler Apparatschicks sind ganz allein in der Lage, Europa per Handstreich zu einer Spielwiese für sozialistische Gesellschaftsmodelle zu machen. Unternehmer kommen bei diesen Planspielen nur als eine aussterbende Spezies vor. Aber es kommt noch besser. Die Fiskalkapazität dient als Ergänzung zur jeweiligen nationalen Arbeitslosenversicherung. Im Klartext: Wer den Karren etwa wegen einer inkompetenten Wirtschaftspolitik in den Dreck fährt, der bekommt Geld. Sozialistische Planspiele in Brüssel

Thorsten Polleit auf MisesDE.org

Die Eurokrise ist die logische Folge des Papiergeldsystems, das auch als Fiat-Geldsystem oder auch als Zwangsgeldsystem bezeichnet wird. Diese Ursachendiagnose – dass also die Eurokrise die logische Folge des Fiat-Geldes ist – findet in der öffentlichen Diskussion nur wenig Beachtung. Dies liegt vermutlich vor allem daran, dass das Wissen über die ökonomischen und politischen Probleme, für die das Fiat-Geld sorgt, nicht allzu weit verbreitet ist. Fiat-Geld zeichnet sich vor allem durch drei Eigenschaften aus. Erstens: Fiat-Geld ist staatliches Monopolgeld. Es wird von staatlichen Zentralbanken produziert, die das Geldangebotsmonopol innehaben. Zweitens: Fiat-Geld ist intrinsisch wertlos, es hat die Form von mit Tinte bedruckten Papierzetteln und Einträgen auf Computerfestplatten. Und drittens: Fiat-Geld wird durch Bankkreditvergabe produziert, durch Kredite, die nicht durch „echte Ersparnis“ gedeckt sind. Fiat-Geld zerstört die Marktwirtschaft

Wallstreetjournal.de

Politiker haben sich in Katalonien auf die Bildung einer neuen Regierung verständigt und wollen ein Referendum zur Unabhängigkeit der wohlhabenden Region im Norden Spaniens abhalten. Nach der am Mittwoch unterzeichneten Koalitionsvereinbarung kann Artur Mas von der konservativen Convergència Democràtica de Catalunya für eine weitere Amtszeit die Präsidentschaft übernehmen, obwohl er bei den Wahlen im November deutlich an Zustimmung verloren hatte. Dazu musste Mas eine Koalition mit Oriol Junqueras von der linksnationalistischen Esquerra Republicana de Catalunya eingehen. Sollte das Bündnis halten, müsste Mas 2014 ein Referendum abhalten, ob Katalonien bei Spanien bleibt oder einen eigenen Staat bildet. Dabei stehen die Katalanen mit ihrem Projekt nicht alleine da: Auch die Schotten müssen 2014 über ihre Eigenständigkeit von Großbritannien entscheiden. „Katalonien steht vor der wichtigsten Entscheidung seit 300 Jahren“, sagte der alte und neue Regierungschef bei der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages. Katalonien steuert auf Abspaltung zu

Spiegel.de

Monatelang erleiden Flüchtlinge aus Afrika und Asien Hunger, Durst, Hitze und Kälte. Das erste Land, das viele Flüchtlinge in der EU erreichen, ist oft Griechenland. Doch dort erwartet sie das nächste Drama. Besonders erschreckend sei die Situation von Kindern, die ohne ihre Eltern oder Verwandten angekommen seien. Zehntausende von Migranten strömen jedes Jahr nach Griechenland, sie stammen aus Afghanistan und Pakistan, dem Iran, Syrien und Afrika. Besonders der Konflikt in Syrien hat die Lage in Griechenland verschärft: Laut Human Rights Watch sind mehr als 200.000 Menschen bereits aus dem Bürgerkriegsland in die Nachbarstaaten geflohen, davon 80.000 in die Türkei. Viele suchen dann den Weg in die Europäische Union. Doch Europa bietet nicht einmal einfachen Schutz. Denn die Flüchtlinge werden immer öfter in Griechenland attackiert. Die Zahl von rassistisch motivierten Gewalttaten sei „dramatisch angestiegen“, berichtet Amnesty International. Fast täglich würden die Flüchtlinge angegriffen – sie werden geschlagen, getreten, aus Bussen gezerrt oder durch die Straßen gehetzt. Auch Schwangere würden verfolgt. Flüchtlingsdrama in Griechenland

Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

Die Unabhängigkeit einer Zentralbank ist von großer Bedeutung. Deshalb ist beispielsweise der EZB in den vergangenen Jahren immer wieder vorgeworfen worden, ihre Unabhängigkeit durch die massiven Eingriffe zu verlieren. Die japanische Notenbank hat sich nun tatsächlich dem Druck der Politik gebeugt. Wie die Zentralbank am Donnerstag mitteilte, werde sie den Gesamtumfang des Programms zur Stützung der japanischen Wirtschaft um zehn Billionen Yen auf 101 Billionen Yen (etwa 903 Milliarden Euro) erhöhen. Damit entsprach sie in großen Teilen den Forderungen des künftigen Ministerpräsidenten Shinzō Abe, der bereits im Wahlkampf eine Lockerung der Geldpolitik versprochen hatte. Die Zentralbank werde mit der künftigen Regierung zusammenarbeiten, sagte der derzeitige Zentralbankgouverneur Masaaki Shirakawa in Tokio. Unabhängigkeit verloren: Japans Zentralbank pumpt erneut Milliarden in den Markt

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