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Karin Priester: Abteilung Ruhm und Ehre

von Redaktion eigentümlich frei

Dokumentation

20. Dezember 2012

Gleich drei Artikel sind in dieser Woche über unsere besondere Freundin Frau Professor Karin Priester erschienen.

Geistbraus am 17.12.2012

Im Blog „Negative Gnadeninfektion nach Karin Priester“ schreibt Martin Johannes Grannenfeld über die von Wikipedia gegen eigentümlich frei zitierte Professorin Karin Priester unter anderem: „Das Phänomen der perkutanen Gnadeninfektion ist in Geschichte und Gegenwart des Christentums allgegenwärtig. Karin Priester hingegen verfolgt – wie viele ihrer Kollegen – das Konzept der perkutanen Verdammnisinfektion. Das ist archaisch, aber leider nicht christlich. Denn Verdammnis wird gemäß kirchlicher Lehre nicht perkutan, sondern intrauterin übertragen, also: nicht durch Berührung, sondern durch Geburt. Ich kann den Sünder küssen und werde nicht sündhafter dadurch. Im Gegenteil, es ist mir sogar geboten, den Feind, den Irregeleiteten zu lieben – genauso wie ich seinen Irrtum hassen soll. Sünder werde ich dadurch nicht – ich bin es, weil ich Sohn Evas bin.“ – „Glücklicherweise weiß ich das. Sonst hätte ich nach Lektüre der Priester-Schrift durchaus Angst bekommen, mit Verdammnis infiziert zu sein. Denn, ich gebe es zu: Ich habe den Saum seines Gewandes berührt. Neulich. Auf dem Weihnachtsmarkt. Seine Glatze kam mir gleich verdächtig vor. Ich hätte mich rechtzeitig fernhalten können. Ich habe es nicht getan. Erst als wir zusammenstießen, habe ich die SS-Runen auf seiner Jacke gesehen. Aber da war es schon zu spät. Ich habe mich aber eigentlich schon viel früher infiziert. Ich gebe es zu. Ich habe nämlich eine Freundin, die aus Japan kommt. Da sie sich für Haruki Murakami begeistert, hat sie einmal in einem Internetforum über ihn gepostet. Im selben Internetforum hat gleichzeitig auch ein Kreisvorsitzender der SPD gepostet. Dieser Kreisvorsitzende hat 2004 an einer Diskussion teilgenommen, an der unter anderem auch ein Vertreter des rechten FDP-Flügels beteiligt war. Dieser FDP-Politiker hat einen Bruder, der mit der Tochter eines Industriellen verheiratet ist, welcher 1976 ein Bankett gegeben hat, an dem auch der Schwager eines bekannten peruanischen Holocaustleugners teilgenommen hat.“ – „Berührungsinfektionen sind tückisch. König Midas kann ein Lied davon singen. eigentümlich frei auch.“

Kritische Wissenschaft – critical science am 19.12.2012

Im Blog „Unsinn der Woche: Karin Priesters Gebrabbel“ schreibt Michael Klein über die von Wikipedia gegen eigentümlich frei zitierte Professorin Karin Priester unter anderem: „Sie sind ein… Populist! Antifeminist! Rechtspopulist! Libertärer! Ethno-nationalistischer Fremdenfeind! Rechtsextremist! Faschist! Neoliberaler! BUUH! Sind Sie jetzt erschreckt? Zusammengefahren? Fühlen Sie sich jetzt schlecht? Sind Sie am Ende in sich gekehrt und denken gerade darüber nach, was Sie in Ihrem Leben so alles falsch gemacht haben? Finden Sie sich nicht so recht wieder, in diesen Begriffen? Oder sind Sie am Ende jemand, der nicht an die Magie von Worten glaubt? Jemand, der nicht auf die affektive Konnotation reagiert, die mit Begriffen, wie den zitierten angesprochen werden soll, sondern der immer noch denkt, Begriffe seien erfunden worden, um Informationen zu transportieren und sich zu verständigen? Dann gehören Sie entweder nicht auf die linke Seite des politischen Spektrums, sind nicht modern oder sie hängen noch einer veralteten und vor-konstruktivistischen Kommunikationstheorie an. Das Problem, dass Begriffe Informationen transportieren sollen, kennt Karin Priester nicht. Für Priester sind Begriffe Vehikel, die das transportieren, was sie gerade fühlt beziehungsweise an affektiver Ladung über andere ausgießen will.“ – „Sie kennen Karin Priester nicht? Macht nichts. Ich kenne Karin Priester auch nicht. Dr. habil. Heike Diefenbach kennt sie nicht. Wir und fast alle die wir gefragt haben, hatten noch nie etwas von Karin Priester gehört. Aber Karin Priester scheint eine Anhängerschar in Wikipedia zu unterhalten, die immer wieder gerne auf einen Artikel zurückgreift, den Priester veröffentlicht hat und den man immer dann gebrauchen kann, wenn man BUUH machen und Leser mit Begriffen erschrecken will.“ – „Das Weltbild von Priester ist recht schlicht: Die entsprechenden Wähler sind entweder dumm oder sie werden verführt, nur eines sind die entsprechenden Wähler von Parteien, die Priester rechtsextrem oder rechtspopulistisch findet nicht, Individuen mit eigenem Willen, die Respekt verdienen.“ – „Nun, was macht man mit derartigem Unsinn, mit einer Rabulistik, die vor lauter ideologischer Selbstsucht nicht bemerkt, dass Ayn Rand zwar im Titel eines Buches vom virtue of selfishness schreibt, dass dahinter aber ein (moral)philosophisches Gebäude steht, das mit Sozialdarwinismus ungefähr soviel gemein hat, wie Karin Priester mit Anstand. Hätte Priester etwas gemein mit Anstand, sie hätte mehr als einen Buchtitel von Rand gelesen. Aber für ideologisch geschlossene, dogmatische Persönlichkeiten, wie Milton Rokeach derartige Persönlichkeiten genannt hat, geht es nicht darum, anderen gerecht zu werden, sondern ausschließlich darum, eine Folie zur Verbreitung der eigenen ideologischen Überzeugung zu finden und wie bei vielen Linken, so ist diese Folie bei Priester und in schöner verlogener Regelmäßigkeit die Folie der altruistischen guten Menschen, die sich voller Eigennutz um die Schwachen und Armen kümmern, um die Minderbemittelten, sofern diese nicht rechtsextrem wählen oder sind.“

Schließlich schreibt in der neuen Ausgabe eigentümlich frei Nr. 129 Henning Lindhoff ausführlich über den „Akademiker der Saison: Karin Priester“.

Dieser Artikel in voller Länge sowie die Links zu den beiden anderen Beiträgen finden Sie auf unserer Infoseite über Karin Priester.

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