Mario Fleischmann

Mario Fleischmann, Jahrgang 1990, studiert Ressortjournalismus in Ansbach, erstellte die Internetseite Mises-media.de und arbeitet derzeit als Praktikant für eigentümlich frei.

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Presseschau 18.12.2012: Nachrichten aus dem Netz

von Mario Fleischmann

Bemerkenswertes aus Wirtschaft, Kultur und Politik

18. Dezember 2012

Deutsche-Mittelstands-Nachrichten.de

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die europäischen Wohlfahrtsstaaten für nicht dauerhaft finanzierbar. Die Kanzlerin: „Wenn Europa heute sieben Prozent der Weltbevölkerung ausmacht, etwa 25 Prozent des globalen Bruttosozialprodukts erwirtschaftet und damit 50 Prozent der weltweiten Sozialkosten finanzieren muss, dann ist es offensichtlich, dass wir sehr hart werden arbeiten müssen, um den Wohlstand zu erhalten. Wir alle müssen aufhören, jedes Jahr mehr auszugeben als wir einnehmen.“ Merkel sagte, selbst wenn ein Staat einen ausgeglichenen Haushalt habe, müsse mehr in Forschung und Entwicklung investiert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu erhalten. Die Welt blicke schon längst nicht mehr auf Europa als Vorbild, andere Modelle wie jene von China, Japan, Indien und Brasilien seien der Maßstab. Dort werde hart gearbeitet und Innovation vorangetrieben. Merkel: „Wir wurden Zeugen, wie in der DDR das ganze sozialistische System nicht mehr wettbewerbsfähig wurde. Dadurch wurde den Leuten der Wohlstand verweigert, was am Ende zu großer Instabilität geführt hat.“ Merkel: Wohlfahrtsstaat ist nicht mehr finanzierbar

Liberalesinstitut.Wordpress.com

Vor rund 50 Jahren stellte eine neue, junge Generation gesellschaftliche Tabus, die Logik von Angriffskriegen und die Autorität des verstaubten Establishments radikal in Frage. Was kurz zuvor noch als undenkbar galt, wurde plötzlich von einer breiten Studentenbewegung offensiv vertreten. Wenige Jahre später hatte sich die gesamte Gesellschaft radikal verändert und es wurde zur Norm, was früher nur einige Intellektuelle zu träumen gewagt hatten. Inzwischen haben die 68er ihren Marsch durch die Institutionen vollendet und sind selbst zu einem verstaubten Establishment geworden. Ist die Zeit vielleicht reif für einen neuen Aufbruch? Die Autoren haben sich einmal im liberalen Lager im deutschsprachigen Raum umgesehen und festgestellt, dass in jüngster Zeit freiheitliches Gedankengut eine zunehmende Dynamik entfaltet. Eine Studie hat jüngst das erstaunliche Wachstum der libertären Bewegung in den USA analysiert – es finden sich darin viele Parallelen zu der Entwicklung in Europa und Deutschland. Brüder, zur Sonne, zur Freiheit! Wie die Idee der Freiheit sich verbreitet (Teil 1)

Geistbraus.de

Die aktuelle eifrei erklärt uns die Welt der Karin Priester. Sie verfolgt – wie viele ihrer Kollegen – das Konzept der perkutanen Verdammnisinfektion. Das ist archaisch, aber leider nicht christlich. Denn Verdammnis wird gemäß kirchlicher Lehre nicht perkutan, sondern intrauterin übertragen. Ich kann den Sünder küssen und werde nicht sündhafter dadurch. Im Gegenteil, es ist mir sogar geboten, den Feind, den Irregeleiteten zu lieben – genauso wie ich seinen Irrtum hassen soll. Sünder werde ich dadurch nicht. Glücklicherweise weiß ich das. Sonst hätte ich nach Lektüre der Priester-Schrift durchaus Angst bekommen, mit Verdammnis infiziert zu sein. Denn, ich gebe es zu: Ich habe den Saum seines Gewandes berührt. Neulich. Auf dem Weihnachtsmarkt. Seine Glatze kam mir gleich verdächtig vor. Ich hätte mich rechtzeitig fernhalten können. Ich habe es nicht getan. Erst als wir zusammenstießen, habe ich die SS-Runen auf seiner Jacke gesehen. Aber da war es schon zu spät. …und berührte den Saum Seines Gewandes, oder: negative Gnadeninfektion nach Karin Priester

Oekonomenstimme.org

Bereits vor zwei Jahren war die ökonomische Situation Griechenlands düster, mittlerweile ist sie unhaltbar geworden. Für 2010 wurde die Verschuldungsquote zunächst auf 124,9 Prozent des BIP beziffert, später wurde sie revidiert auf 148,3 Prozent. Das Bundesfinanzministerium geht derzeit davon aus, dass sie bis 2014 auf 188,9 Prozent steigen wird.Viel wichtiger als diese erschreckenden Zahlen zur Staatsverschuldung sind aber die Daten zur Wettbewerbsfähigkeit. Wäre Griechenland wettbewerbsfähig, könnte sich das so ersehnte Wachstum in absehbarer Zeit einstellen, mit dem die Verschuldungsquote gedrückt werden könnte. Griechenland ist von Wettbewerbsfähigkeit aber weit entfernt, sogar Drittweltländer stehen besser da. Angesichts der verheerenden Daten stellt sich die Frage, wie Griechenland innerhalb der Eurozone jemals wieder wettbewerbsfähig werden soll. Es wären Jahrzehnte der Lohnzurückhaltung und Austerität notwendig. Für eine Demokratie ist dies aufgrund der entstehenden innergesellschaftlichen Spannungen, die bereits jetzt erkennbar sind, unmöglich durchzuhalten. Es stellt sich daher die drängende Frage, wieso die Unmöglichkeit der Rettung Griechenlands auf politischer Seite nicht eingestanden wird. Retten um jeden Preis? Die politische Ökonomik der „Eurorettung“

MMnews.de

Eigentlich wollten sich die Außenminister der Nato-Staaten in der vergangenen Woche nur zu einem informellen Meinungsaustausch über die Lage im Nahen Osten treffen. Doch dann ließ Generalsekretär Rasmussen die Katze aus dem Sack. Das Bündnis dürfe angesichts der Entwicklung in Syrien „den Kopf nicht in den Sand stecken“. Was das heißt, war jedermann klar: Die Nato soll sich darauf vorbereiten, militärisch in Syrien einzugreifen. Vor diesem Hintergrund erscheint die Stationierung deutscher Flugabwehrraketen in einem anderen Licht. Angesichts der dem beschlossenen Einsatz zugrundeliegenden Bedrohungsanalyse, die von ungezieltem Mörser- und Artilleriebeschuss ausgeht, ist sie bislang nicht mehr als politische Symbolik. Weder kann sich die starke Regionalmacht Türkei von Syrien ernsthaft bedroht fühlen, noch ist erkennbar, welchen strategischen Nutzen sich Assad von einem Angriff auf das Nachbarland versprechen könnte. Vielmehr würde er der Nato damit einen Grund zu massiver Vergeltung geben, die sein Regime beseitigen würde. Wenn das Bündnis nun dennoch eine Militärintervention erwägen sollte, wäre den deutschen „Patriot“-Einheiten ihre defensive Rolle genommen und sie würden Teil einer militärischen Offensive. Nato-Kriegstrommeln

WiWo.de

Einen Austritt aus der Europäischen Währungsunion hatten ihre Gründerväter nicht vorgesehen. Ein Mitgliedsland kann die Eurozone nur verlassen, wenn es gleichzeitig aus der Europäischen Union (EU) austritt – ein politisch sehr hoher Preis für einen währungspolitischen Fehltritt. Ende November forderte der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte eine Art Euro-Notausgang durch die Einführung einer Exit-Klausel in den EU-Verträgen. Die Holländer bekommen es offensichtlich mit der Angst zu tun. In Griechenland, aber auch in Italien, Spanien und Frankreich hat sich die politische Landschaft bereits so verändert, dass mit dem politischen GAU zu rechnen ist – sprich dem Austritt aus dem Euro. Die Ersten wenden sich vom Euro ab

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