Mario Fleischmann

Mario Fleischmann, Jahrgang 1990, studiert Ressortjournalismus in Ansbach, erstellte die Internetseite Mises-media.de und arbeitet derzeit als Praktikant für eigentümlich frei.

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Presseschau 17.12.2012: Nachrichten aus dem Netz

von Mario Fleischmann

Bemerkenswertes aus Wirtschaft, Kultur und Politik

MisesDE.org

Der geringe Bekanntheitsgrad von Richard von Strigl lässt sich sicherlich unter anderem dadurch erklären, dass er Zeit seines Lebens kaum zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragen Stellung bezogen hat. Heutige Liberale und Libertäre können bei Mises und Hayek Munition für gesellschaftspolitische Debatten finden. Bei Strigl dürften sie jedoch nicht so einfach fündig werden. Seine Beiträge sind fast ausschließlich theoretischer Natur. Strigls Werk ist jedoch brandaktuell. Die Finanzkrise wird von den Österreichern durch das Zusammenspiel von Zinsmanipulation und deren Rückwirkungen in der gesellschaftlichen Kapitalstruktur erklärt. Sein zentraler Beitrag besteht darin, diesem Zusammenspiel tiefer auf den Grund zu gehen als andere Autoren. Während sich Mises, Hayek und andere intensiv mit dem Geldwesen und der Geldtheorie auseinandersetzen, wird die Frage danach, was „reale“ Finanzierungsmöglichkeiten überhaupt sein sollen, nicht gestellt, geschweige denn beantwortet. Ist es nicht so, dass auch Ersparnisse letztlich in Geld bestehen? Was kann es da schaden, wenn die Zentralbanken Geld drucken, um über die damit verbundene Zinssenkung die Nachfrage nach Investitionsgütern anzukurbeln? Um den logischen Fehler in einer solchen Argumentation aufdecken zu können, muss man sich mit der Frage auseinandersetzen, was eigentlich hinter den Ersparnissen steckt und inwiefern sie sich von frisch gedrucktem Geld unterscheiden. Der realwirtschaftliche Kern des Finanzmarktes und der Finanzkrisen

WiWo.de

Für die Eurozone war 2012 kein gutes Jahr. Erst ließ Mario Draghi die „Dicke Bertha“ zwei Schüsse abfeuern. Und weil die Geldschwemme Ende 2011/Anfang 2012 die Misere der klammen Südländer nicht heilen konnte, legte die Notenbank im Sommer nach: Notfalls wollen die Währungshüter unbegrenzt Staatsanleihen der Krisenstaaten kaufen. Im Gegenzug für die Milliardenkredite der internationalen Geldgeber haben die Pleiteländer Reformen versprochen und sich zu ehrgeizigen Sparprogrammen verpflichtet. Diese allerdings wurden allzu oft ignoriert. Wie stehen die Euro-Pleiteländer Ende 2012 da? Wer hat Reformen nicht nur versprochen, sondern auch durchgezogen? Wo gehen die Schuldenberge zurück? WirtschaftsWoche Online hat die Krisenländer unter die Lupe genommen und die Abschlusszeugnisse 2012 verteilt. Irland 3+, Spanien 4-, Zypern 5-, Griechenland 5, Portugal 2, Italien 4, Frankreich 4, Slowenien 4-. Zeugnistag für Europas Pleitekandidaten

Deutsche-Mittelstands-Nachrichten.de

Ein altes russisches Sprichwort sagt: Es gibt keine hässlichen Bräute, es gibt nur nicht genug Wodka. Für die Wirtschaft gilt das nicht. Man kann sich keine schlechte Stimmung schönfeiern, nicht einmal, wenn man die Betriebsfeier in einen ungarischen Puff verlegt. Mies bleibt mies. Man kann auch nicht in aller Ruhe und Gemütlichkeit „Oh, du schöne Weihnachtszeit“ singen, wenn man weiß, dass beim Nachbarn die Hütte brennt. Denn man ahnt, dass das Feuer entweder auf das eigene Haus übergreifen wird oder dass man die obdachlos gewordenen Nachbarn bei sich wird aufnehmen und verpflegen müssen. Schwer zu sagen, welche Aussicht einem noch schlimmer als die andere vorkommt. Wir erleben die letzten Tage Europas. Nicht im physischen, eher im philosophisch-metaphorischen Sinne. So wie Karl Kraus in seinem 1922 erschienenen Monumentalwerk „Die letzten Tage der Menschheit“ vorhersah, so liegen „Die letzten Tage Europas“ unmittelbar vor uns. Nein, sie liegen nicht einfach da, sie springen uns geradezu an. Henryk Broder: „Wir erleben die letzten Tage Europas“

Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

Mit einer Budget-Lücke von 16,4 Billionen Dollar ist der Schuldenberg der USA alles andere als unter Kontrolle. In den vergangenen vier Jahren Amtszeit Obamas ist die Verschuldung sogar noch schneller gestiegen als in den Jahren zuvor. Sparmaßnahmen lassen sich auf Dauer nicht verhindern. Die Differenzen zwischen den Republikanern und Demokraten drohten in den vergangenen Wochen zu einem Scheitern über eine mögliche Erhöhung der Defizitgrenze zu führen. Doch nun haben die Republikaner erstmals nachgegeben. John A. Boehner, der Sprecher des Repräsentantenhauses, hat Obama angeboten, alle Streitigkeiten über die Staatsverschuldung für ein Jahr von der Tagesordnung zu nehmen. Republikaner knicken ein: Obama darf mehr Schulden machen

Legalwaffenbesitzer.de

Während die Berichte vom Dienstag-Amoklauf in der Clackamas Town Center Mall in Oregon die nationalen Medien dominierten, bis sie am Freitag durch das schreckliche School Shooting an der Sandy-Hook-Grundschule in Connecticut überlagert wurden, wurde ein sehr wichtiges Detail wiederholt in der Berichterstattung unterdrückt. Nicht nur die nationalen Medien weigerten sich, diesen Aspekt des tödlichen Ereignisses anzuerkennen, dies taten auch die Polizeibehörden. Der Schütze in Oregon, Jacob Tyler Roberts, traf auf einen legal bewaffneten Bürger, woraufhin er weglief und sich selbst erschoss. Als die Polizei am Tatort eintraf, war Roberts bereits tot. Medien-Blackout: Oregon-Arkaden-Schütze wurde durch einen bewaffneten Bürger gestoppt

Jungefreiheit.de

Die Piratenpartei hat einen Bundesratsbeschluss, der Sicherheitsbehörden einen leichteren Zugang zu sensiblen E-Mail- und Handydaten verschafft, scharf attackiert. Der Gesetzesentwurf sei ein Angriff auf die freie Gesellschaft. Es müsse ein Recht auf anonyme Kommunikation geben. Der stellvertretende Parteichef Sebastian Nerz forderte eine grundlegende Abkehr von der verdachtslosen Überwachung der Menschen. Sollte auch der Bundestag der Reform des Telekommunikationsgesetzes zustimmen, kündigte Nerz den Gang vor das Bundesverfassungsgericht an. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass Telefon- und Internetanbieter die Vertragsdaten ihrer Kunden künftig ohne eigene Prüfung an die Sicherheitsbehörden herausgeben müssen. Dazu gehören auch E-Mail- und Handypasswörter. Zudem soll eine „elektronische Schnittstelle“ für die Anfragen der Behörden eingerichtet werden. Bundesrat für vereinfachte Abfrage von E-Mail-Passwörtern

17. Dezember 2012

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