Mario Fleischmann

Mario Fleischmann, Jahrgang 1990, studiert Ressortjournalismus in Ansbach, erstellte die Internetseite Mises-media.de und arbeitet derzeit als Praktikant für eigentümlich frei.

ef investigativ

Haben Sie Informationen oder Dokumente für uns? Hier können Sie unserem Investigativ-Team eine Nachricht schreiben.

investigativ@ef-magazin.de

ef auf Facebook

Besuchen Sie uns auch auf Facebook:
facebook.com/efmagazin

Anzeige

Presseschau 30.11.2012: Nachrichten aus dem Netz

von Mario Fleischmann

Bemerkenswertes aus Wirtschaft, Kultur und Politik

30. November 2012

Michael Rasch und Michael Ferber auf MisesDE.org

Die segensreichen Wirkungen des Wettbewerbs haben sich letztlich in immer mehr Branchen durchgesetzt. Die freie Wahl zwischen verschiede­nen privaten Angeboten führt in aller Regel zu besseren Produkten mit einem höheren Nutzen für die Kunden als bei staatlich orchestrierter Planung. Beim Geld verteidigt der Staat sein Mono­pol jedoch bis aufs Messer, und für viele Menschen ist die Privatisierung kaum vorstellbar, ja geradezu eine absurde Idee. Eine Alternativwährung brauchte als erstes wohl eine gewisse Popularisierung, also eine steigende Anerkennung und Wahrnehmung innerhalb der Bevölkerung. Befürworter einer Privatisierung des Geldes erhoffen sich dabei bereits vom Auftreten ernstzunehmender Wettbewerber für den Euro beziehungsweise von der Zulassung privater Geldproduktion eine disziplinierende Wirkung auf den Rat der Europäischen Zentralbank. Wettbewerb ist schließlich der beste Regulator. Die Vorteile privater Währungen und der Weg dorthin

Birgitta vom Lehn auf Welt.de

Ein Memorandum der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) gießt Öl ins Feuer der Debatte über frühkindliche Fremdbetreuung. In den ersten drei Lebensjahren seien Kinder ganz besonders auf eine schützende und stabile Umgebung angewiesen. Die Analytiker berufen sich auf Tiefenwirkungen und Langzeitfolgen von kindlichen Entwicklungsbedingungen, denen sie in Forschung und Praxis begegnen. Generell gilt: Trennungserfahrungen in sehr frühem Alter werden im Körper gespeichert. Sie tauchen in späteren Situationen als Ängste wieder auf. Ein Kind entwickle erst langsam die Fähigkeit, die Abwesenheit der Eltern innerseelisch zu verkraften. Plötzliche oder zu lange Trennungen von den Eltern bedeuten in der frühen Kindheit einen bedrohlichen Verlust der Lebenssicherheit, auch weil Sprach- und Zeitverständnis des Kindes noch nicht weit genug entwickelt sind, um Verwirrung oder Angst mit Erklärungen zu mildern. Je länger die tägliche Betreuung getrennt von den Eltern erfolge, desto höhere Werte des Stresshormons Cortisol seien im kindlichen Organismus nachweisbar. Frühe Fremdbetreuung ist für Kinder schädlich

Frank Schäffler auf MMnews.de

Aus Verantwortung für das Budget, die Steuerzahler und auch für die griechische Bevölkerung ist festzuhalten: Es ist klar, dass heute erneut die Gläubiger von Banken und Staaten auf Kosten der Allgemeinheit gerettet werden. Es ist klar, dass diese Anpassung des Programms keine Lösung der griechischen Schuldenmisere bedeutet. Es ist klar, dass die Zahlen geschönt und geglättet wurden. Es ist klar, dass bald wieder Mittel für Griechenland in einem hohen zweistelligen Milliardenbetrag fehlen werden. Es ist klar, dass der Bundestag nochmals über Griechenland verhandeln wird. Es ist vor allem klar, dass der eingeschlagene Weg gescheitert ist. Die heutige Entscheidung des Bundestages verschleiert und verschleppt in Wahrheit die seit 2010 anhaltende Insolvenz Griechenlands. Dazu senkt und stundet man die Zinsen, verschiebt Fälligkeiten, verzichtet auf Gebühren, beteiligt die Privatgläubiger durch einen Schuldenrückkauf und prolongiert die laufenden Kredite der Zentralbanken. Im Ergebnis bedeutet dies einen zweiten Schuldenschnitt mittels einer Restrukturierung der Staatsschulden Griechenlands. Schäffler: GR-Hilfe ist Subventionsmaschine für Banken

Welt.de

In Sachsen-Anhalt sollen künftig Zwangstests auf Hepatitis- und HIV-Infektionen bei sogenannten Risikogruppen möglich sein. Zu diesen Risikogruppen würden Homosexuelle, Drogenabhängige, Obdachlose und Ausländer gehören. Ziel sei der Schutz von Personen, die wegen ihres Berufs einer besonderen Infektionsgefahr ausgesetzt seien. Dazu zählt das Innenministerium vor allem Polizisten und Rettungssanitäter. Risikogruppen“ sollen zum HIV-Zwangstest

Interview mit Hans-Olaf Henkel auf n-tv.de

Die Wahlalternative 2013 will die schwarz-gelbe Regierung das Fürchten lehren. Mit Attacken auf die Euro-Rettungspolitik will das Bündnis punkten. Helfen sollen Promis wie Hans-Olaf Henkel. Dieser kritisiert, dass die derzeitige Rettungspolitik ökonomisch in die Sackgasse führt und nur politischen Unfrieden in Europa stiftet.Er schlägt eine Parallele zum Währungsraum USA: Es sei richtig, dass dort die Staaten bezüglich der wirtschaftlichen Verhältnisse sehr unterschiedlich sind und trotzdem eine einheitliche Währung haben. Aber es gebe zwei Unterschiede zu dem, was in der Eurozone passiert. Erstens sei der Arbeitsmarkt in den USA extrem flexibel. Alle sprechen dieselbe Sprache. In der Eurozone sei das nicht der Fall. In der EU werde mit 23 unterschiedlichen Sprachen gesprochen. Und der zweite, noch wichtigere Unterschied: Niemand in den USA komme auf die Idee, dass Texas dem verschuldeten Kalifornien helfen muss. In Europa passiert das, obwohl es noch nicht einmal eine Nation ist. Deshalb sollten die Nordstaaten aussteigen. "Dem Spuk ein Ende bereiten"

Beda M. Stadler auf Cicero.de

„Zu meinem Leidwesen muss nun ich zugeben, Klima-Agnostiker zu sein. Natürlich zweifle ich nicht daran, dass es ein Klima gibt und ich selber nie in der Lage sein werde, zu beurteilen, ob es nun wärmer oder kälter wird. Mein Wissen beschränkt sich derzeit darauf, dass ich sicher bin, von beiden Seiten der Klimadebatte angelogen zu werden. Der Klimagipfel von Doha ist dabei sozusagen die Fortsetzung eines biblischen Szenarios. Am Anfang stand das Wort: CO2. Nach einem kurzen Alten Testament durchlebten wir verschiedene Evangelien, wobei das wichtigste das Kyoto-Abkommen von 2005 ist. Der religiöse Spaltpilz gärt allerdings bereits kräftig und wir befinden uns in einer neuen Reformation.“ Doha und der religiöse Klimawahn

Unterstützen Sie ef-online

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien.
Klicken Sie hier für Informationen zur Fördermitgliedschaft.

Testen Sie eigentümlich frei

Prominente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht.

Diesen Artikel teilen

Anzeigen

Kommentare


Der Kommentarbereich für diesen Artikel wurde geschlossen.

Anzeige