Mario Fleischmann

Mario Fleischmann, Jahrgang 1990, studiert Ressortjournalismus in Ansbach, erstellte die Internetseite Mises-media.de und arbeitet derzeit als Praktikant für eigentümlich frei.

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Presseschau 27.11.2012: Nachrichten aus dem Netz

von Mario Fleischmann

Bemerkenswertes aus Wirtschaft, Kultur und Politik

Benjamin Summa auf WiWo.de

Im Rahmen der Verhandlungen zum Reformpaket „Basel III“ könnte auch die Bedeutung von Gold im kommenden Jahr drastisch zunehmen. Die Verwendung des gelben Metalls in den Bilanzen der Banken wird für die Geldhäuser attraktiver, wenn Gold von einem sogenannten „Tier-3-Asset“ zu einem „Tier-1-Asset“ hochgestuft wird. Die Suche nach einem Rezept gegen weitere Schock-Pleiten steht im Mittelpunkt der Verhandlungen um die sogenannten „Basel-III-Regeln“, die 2013 in Kraft treten sollen. Gold hatte in den Basel-Regeln bislang eine untergeordnete Rolle gespielt. Doch die Wertzuwächse in den vergangenen zwölf Jahren lassen diese Bewertung nicht mehr zeitgemäß erscheinen. Die Auswirkungen einer solchen Aufwertung von Gold wären spektakulär. Das Edelmetall hätte damit einen Status als De-jure-Geld und als Bankreserve den gleichen Stellenwert wie Bargeld oder Anleihen. Seit 1971 war Gold kein offizieller Teil des Geldsystems, eine Absicherung von Krediten war mit Gold nicht möglich. Wenn Gold künftig als „Tier-1-Asset“ gilt, dürfte die Nachfrage auf Bankenseite drastisch steigen. Je mehr Gold als Eigenkapital, desto mehr Kredite dürfen vergeben werden und desto mehr Zinserträge hat die Bank. Banken fordern Gold-Aufwertung

MMnews.de

Ein Kanadier wird Chef der britischen Zentralbank. Das Besondere: Zuvor arbeitete er 13 Jahre bei Goldman Sachs. Angeblich haben die Briten keinen würdigen Notenbank-Boss im eigenen Land gefunden.Die Benennung des Kanadiers Mark Carney als zukünftiger Chef der Bank of England ist nichts anderes als ein Skandal. Denn damit ist die Goldman-Sachs-Führungsriege in Europa komplett. Goldman hat damit in fast allen wichtigen Ländern und Bankeninstitutionen seine Finger im Spiel. Nicht zuletzt ist auch EZB-Chef Draghi ein Abkömmling dieser wichtigsten US-Investmentbank. Goldman dürfte damit nicht nur den totalen Durchblick über die Geschehnisse in Europa haben, sondern diese auch zu ihrem Vorteil steuern, befürchten Insider. Goldman Sachs regiert Europa

DiePresse.com

Sie empfinden sich als Melkkühe der Zentralregierungen und drängen auf mehr Autonomie oder die Unabhängigkeit: Von Katalonien über Norditalien bis Flandern wittern Separatisten im Auge der Krise Morgenluft. Gleichzeitig schwindet das Vertrauen in den Nationalstaat, denn Wohlstand spielt eine ganz zentrale Rolle bei der Legitimation von politischen Systemen. Ein Umstand, der auch noch für die EU zum Problem werden könne, wie der Historiker Philipp Ther anmerkt. Die Krise mag den Separatismus befeuern, seine Wurzel sei sie nicht: Hinter den meisten Nationalbewegungen stehe eine Melange aus eigener Geschichte, Kultur und mitunter auch Sprache. Ohne EU-Mitgliedschaft wäre die Eigenständigkeit laut Ther jedoch wirtschaftlicher und politischer Selbstmord. Die Regionen würden in die Isolation driften – und das mitten in Europa. Der Weg nach Brüssel sei aber schon jetzt ziemlich verbaut. Die EU-Kommission richtete bereits aus, dass im Falle neuer Staatsgründungen auf EU-Territorium die Mitgliedschaft erst beantragt werden müsste. Madrid könnte die Vetokeule schwingen – und das wohl mit freundlicher Unterstützung anderer Mitgliedsländer, die Nachahmer in Flandern, Schottland und Co. fürchten würden.Es gibt den Separatismus der Reichen“

Welt.de

Das Stromnetz in Deutschland befindet sich wegen der Energiewende und der Abschaltung von acht Atomkraftwerken in einer kritischen Lage. Zwar sei die Versorgungsqualität weiter hoch, aber die Zahl kurzfristiger Abschaltungen und Eingriffe in das Netz habe sich stark erhöht, heißt es im „Monitoringbericht 2012“ von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt. Das Netz müsse dringend ausgebaut werden, wichtige Projekte hätten erheblichen Zeitverzug. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich die Menge an Ausfallarbeit auf den verschiedenen Netzebenen mehr als verdreifacht. Als Grund für die wachsende Unsicherheit nennt die Untersuchung den stetig steigenden Anteil erneuerbarer Energien wie Wind oder Sonne, deren Leistung mitunter stark schwankt. Die Netzbetreiber müssten Kraftwerke entsprechend hoch und herunter fahren, um Stromengpässe zu vermeiden. Ein Problem sei auch der schleppende Ausbau der Netze. Als ein Beispiel für eklatante Schwächen in den deutschen Stromnetzen führt der Bericht einen Abschnitt zwischen dem niedersächsischen Sottrum und dem hessischen Borken an. Dort hätten sich die kritischen Situationen um 1.242 Prozent gesteigert. Zwischen dem thüringischen Remptendorf und dem bayerischen Redwitz wurden sogar 1.727 brenzlige Stunden registriert. Deutsche Stromnetze erreichen kritischen Zustand

27. November 2012

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