Mario Fleischmann

Mario Fleischmann, Jahrgang 1990, studiert Ressortjournalismus in Ansbach, erstellte die Internetseite Mises-media.de und arbeitet derzeit als Praktikant für eigentümlich frei.

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Presseschau 26.11.2012: Nachrichten aus dem Netz

von Mario Fleischmann

Bemerkenswertes aus Wirtschaft, Kultur und Politik

26. November 2012

Hans-Olaf Henkel auf Handelsblatt.com

Der katalanische Ministerpräsident Artur Mas hatte im Wahlkampf alles auf eine Karte gesetzt und war mit dem Ruf nach Unabhängigkeit angetreten. Sein Kalkül ist zwar nicht ganz aufgegangen – aber das Wahlergebnis ist dennoch ein Alarmsignal für die Regierungschefs in ganz Europa. Gestern stimmten die Katalanen für „weniger Spanien“. Sie wollen mehr Eigenständigkeit, die meisten sogar völlige Unabhängigkeit. Ähnliches kannten die Spanier schon aus dem Baskenland. Auch dort ist die Mehrheit mit ihrer Lage im zentralistischen Spanien nach wie vor nicht zufrieden. Demnächst wird eine große Anzahl von Schotten in einem Referendum begründen, aus dem Vereinigten Königreich hinaus zu wollen. Neuerdings demonstrieren auch immer mehr Korsen für eine Loslösung von Frankreich. Dass viele Flamen und Wallonen sich in einem gemeinsamen Belgien immer noch nicht wohlfühlen, wissen wir schon lange. Für unsere Europapolitiker sollte das heißen: Sie müssen sich weniger mit ihren eigenen Visionen als mit denen der Bürger beschäftigen.  Was die Wahl in Katalonien mit dem Euro zu tun hat

Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

Im US-Bundesstaat Texas gibt es seit den letzten Präsidentschaftswahlen eine starke Bewegung, die eine Sezession von den USA fordert. Eine entsprechende Petition an das Weiße Haus hat in nur zwei Wochen 117.000 Unterstützer gefunden. 25.000 Unterschriften waren notwendig, um eine Reaktion der Bundesregierung zu erzwingen. Die Petition fordert, dem Staat Texas auf friedlichem Wege zu gestatten, sich aus den Vereinigten Staaten von Amerika zurückzuziehen. Texas wolle seine eigene Regierung. Das Verlangen der Texaner nach einer Sezession von den USA wird mit den wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Land begründet. Diese hätten ihre Ursache in einer Pflichtvergessenheit seitens der Bundesregierung in bezug auf eine Reform bei den Staatsausgaben. Heute wird jeder vierte in Washington ausgegebene Dollar über Schulden finanziert. Darüber hinaus kritisiert die Petition den immer stärker ausufernden Polizeistaat. Nach Obama-Sieg: Texas will aus den Vereinigten Staaten austreten

Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

Neue Bankenregulierungen im Rahmen von Basel III könnten zu einer steigenden Zahl von Insolvenzen führen. Denn diese verpflichten die Banken zu höheren Eigenkapitalquoten. Und dies könne auf Kosten von Zombie-Unternehmen gehen. In Europa hat es seit Beginn der Schuldenkrise relativ wenige Insolvenzen gegeben. Doch das ist lediglich auf die lockere Geldpolitik der Zentralbanken zurückzuführen. Diese hat den Banken geholfen, den Verfall einiger Kredite aufzuschieben. Zombie-Unternehmen werden am Leben gehalten, da sie die aktuell extrem niedrigen Zinsen weiter bezahlen können. Doch wachsen diese Unternehmen überhaupt nicht. Vielmehr verwenden sie Ressourcen und Arbeitskräfte auf unproduktive Weise. Höhere Eigenkapitalquoten könnten nun dazu führen, dass die Banken schlechte Kredite herunterfahren, was den Konkurs der betroffenen Unternehmen bedeuten würde. Zu viele Zombie-Unternehmen: Pleitewelle in Europa erwartet

Spiegel.de

2014 wollen die USA ihre Truppen aus Afghanistan abziehen. Laut der „New York Times“ könnten jedoch 10.000 US-Soldaten im Land bleiben – ein Zehntel davon zur Terrorbekämpfung. Die Zahlenspiele bestimmen auch die Zukunft einer zukünftigen Bundeswehroperation. Experten gehen davon aus, dass für die weitere Ausbildung und das Training der Afghanen nach 2014 rund 25.000 Soldaten gebraucht würden. Stellen die USA 10.000 Mann ab, müssten die Nato-Partner und einige andere Nationen mehr als die gleiche Menge an Uniformierten stellen. Immer klarer wird so, dass die Bundeswehr auch nach 2014 mit einer Truppe von 1.000 bis 1.500 Mann am Hindukusch bleiben wird und auch die anderen Nationen durchaus größere Kontingente abstellen werden. Derzeit sind rund 67.000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert, sie werden von weiteren 37.000 Nato-Soldaten unterstützt, 4.400 davon kommen aus Deutschland. 10.000 US-Soldaten könnten in Afghanistan bleiben

Freiwilligfrei.de

Die Schule ist eine staatlich organisierte Umerziehungsanstalt, in der die Entwicklungspotentiale von kindlichen Gehirnen durch ein zwölf Jahre langes staatliches Zwangsprogramm zerstört werden. Jedes Kind ist naturgemäß aufgeweckt und experimentierfreudig. Bis es in die Schule muss. Dort wird es gezwungen, monotone, tote Fakten auswendig zu lernen, und es wird sorgfältig dazu dressiert, immer wieder die gleichen Verhaltensweisen zu zeigen. Alles, was das Kind sagt, muss mit dem übereinstimmen, was ihm seine Lehrer sagen. Sie geben die Regeln vor, und das Verhalten des Kindes muss diesen Regeln entsprechen. Die Kinder dürfen nicht ohne Erlaubnis aufs Klo gehen, wenn sie sprechen wollen, müssen sie die Hand heben, und alle eineinhalb Stunden klingelt eine Glocke und sie müssen sich bewegen. Das ist das Verhalten eines Sklaven. Schulpflicht ist staatlich organisierte Kindesmisshandlung

Freitum.de

Am 23. November trafen sich etwa 60 Freiheitsfreunde auf dem Modelhof in der Schweiz. Der Anlass war die Einweihung einer hoffentlich großen Akademie, die sich der Suche nach einer neuen Staatsform verschrieben hat. Als erster Referent durfte Prof. Dr. Hans-Hermann Hoppe eine Skizze seiner Vorstellung einer freiheitlichen Gesellschaft darlegen. Nach einer Einführung in seine Denkweise zeigte er die Grundzüge einer Privatrechtsgesellschaft auf. Er gibt zu verstehen, dass er sich niemals anmaßen würde, zu wissen, wie eine solche Gesellschaft im Detail aussehen könnte. Er wisse jedoch, dass jegliche Staatsaufgaben von Privaten besser erledigt werden können. Sogar Sicherheit und Rechtsprechung könnten von im Wettbewerb stehenden Privaten besser produziert werden. In einer Privatrechtsgesellschaft wären freiwillige Verträge der Kern der Sache, da kein staatlicher Zwang mehr vorhanden wäre. Der Staat hingegen sei ein vertragsloser Zustand – einen „Gesellschaftsvertrag“ gibt es nicht. Eine solche, auf freiwilligen Verträgen basierende spontane Ordnung wäre eine Alternative zum System „Staat“. Privatrechtsgesellschaft: Eine Skizze einer Gesellschaft ohne Staat

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