Mario Fleischmann

Mario Fleischmann, Jahrgang 1990, studiert Ressortjournalismus in Ansbach, erstellte die Internetseite Mises-media.de und arbeitet derzeit als Praktikant für eigentümlich frei.

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Presseschau 23.11.2012: Nachrichten aus dem Netz

von Mario Fleischmann

Bemerkenswertes aus Wirtschaft, Kultur und Politik

Zeit.de

Am 3. Dezember könnten die Freiheit und die Neutralität des Internets verlorengehen. An diesem Tag beginnt in Dubai die Weltkonferenz für Internationale Telekommunikation (WCIT). Die Internationale Fernmeldeunion (ITU), eine Organisation, die zu den Vereinten Nationen gehört, will dabei auf Regierungsebene über neue internationale Vorschriften zur Telekommunikation verhandeln. Verschiedene Länder wollen das nutzen, um mehr Einfluss auf das Netz und seine Infrastruktur zu bekommen, und verschiedene Konzerne versuchen, sich neue Pfründe zu sichern. Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) soll nach einem Vorstoß verschiedener Länder, darunter Russland, China, Usbekistan und Tadschikistan, zu einem entscheidenden Gremium im Netz werden. Die Idee: Das Internet sollte von den Vereinten Nationen reguliert, daher faktisch „regiert“ werden. Jedes Mitgliedsland der UN solle dabei eine Stimme haben, Entscheidungen sollten mit einfacher Mehrheit getroffen werden. Die Zahl der Länder, die Inhalte im Netz zensieren, ist von vier im Jahr 2002 auf inzwischen 40 gestiegen. Diese Zahl wächst weiter, und damit die Gefahr, dass uns das Netz, wie wir es kennen, weggenommen wird. EU fürchtet um Freiheit und Grundrechte im Netz

Dr. Klaus Peter Krause auf FreieWelt.net

Von der Freiheit schwärmen nur die, die sie nicht haben. Die Deutschen schwärmen nicht. Ihnen genügt zu haben, was sie für Freiheit halten. Sie vermissen keine Freiheit und rufen nicht nach einem Mehr an Freiheit. Mehr schätzen sie das, von dem sie meinen, nicht genug zu haben. Das sind immer noch: Sicherheit und Gleichheit. Noch gestörter ist ihr Verhältnis zur Marktwirtschaft. Das Vertrauen in die Marktwirtschaft ist gegenüber dem Vorjahresergebnis sogar deutlich zurückgegangen. Erstmalig glaubt auch in Westdeutschland eine knappe relative Mehrheit von 43 Prozent der Bevölkerung, Marktwirtschaft führe automatisch zu sozialer Ungerechtigkeit. Dabei geht es mit Deutschlands wirtschaftlicher Freiheit längst bergab. Deutschlands Abstieg in der Rangfolge der wirtschaftlich freiheitlichen Länder ist unübersehbar, wie der alljährliche Bericht „Economic Freedom of the World“ ausweist.Aber trotzdem glauben die Deutschen, in einer Marktwirtschaft zu leben, und legen so der Marktwirtschaft zur Last, was in Wirklichkeit Staatswirtschaft ist. Ein gestörtes Verhältnis

Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

Die Herabstufung der Bonität Frankreichs durch die Ratingagentur Moody’s ist erst der Anfang eines harten Weges für das Land, meint der Finanzexperte John Mauldin. So werde Frankreich im kommenden Jahr zum größten Problem für Europa. Frankreich sei bankrott und erhöhe trotzdem die Steuern und Ausgaben. Frankreich werde so im nächsten Jahr zum neuen Spanien mutieren, da es ähnliche Probleme, wie z.B. eine hohe Arbeitslosigkeit und massive Schulden, gebe. Französische Arbeiter würden sich Lohnkürzungen nicht gefallen lassen und auf die Straße gehen. Die Europäische Union werde 2013 eine rückläufige Wirtschaftsleistung haben und die Weltkonjunktur belasten. Mauldin rechnet damit, dass der Euro auf das Dollar-Niveau zurückfallen wird. Finanzexperte sieht Frankreich im Epizentrum einer neuen Euro-Krise

MisesDE.org

Dr. Bruno Bandulet gilt als einer der renommiertesten Experten für Gold- und Währungsfragen im deutschsprachigen Raum. Er ist zudem der Herausgeber des auf Edelmetalle und Devisen spezialisierten Finanzdienstes „Gold & Money Intelligence“. Das Ludwig-von-Mises-Institut Deutschland interviewt Dr. Bandulet zu seinem neuen Buch „Vom Goldstandard zum Euro – Eine deutsche Geldgeschichte am Vorabend der dritten Währungsreform“. Dr. Bruno Bandulet im Interview mit dem Ludwig von Mises Institut Deutschland

Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

Der Nobelpreisträger Paul Krugman begegnet der Wirtschaftskrise mit einem extremen Vorschlag. Er will die Einkommenssteuer auf 91 Prozent erhöhen. In den 1950er Jahren lag der Spitzensteuersatz bei 91 Prozent, und die Steuereinnahmen aus Unternehmensgewinnen waren gemessen am Bruttoinlandsprodukt doppelt so hoch wie heute. Starke Gewerkschaften hätten damals über eine größere Verhandlungsmacht verfügt. Diese Umstände hätten zu wirtschaftlichem Wachstum geführt, von dem alle profitiert hätten, schwärmt der Ökonom. Den Befürwortern niedrigerer Steuern widerspricht er vehement. Wer von derartigen Auffassungen „besessen“ sei, den steckt er in eine Schublade mit Nostalgikern, die sich nach einer Zeit sehnen, in der Frauen, Minderheiten und Schwule unterdrückt wurden. Dabei ist der wirtschaftliche Boom nach dem Zweiten Weltkrieg nicht auf hohe Steuern, sondern das Ende eines langen und zerstörerischen Krieges zurückzuführen. Und wie „fair“ ist es, wenn man nur zehn Prozent seines Einkommens behalten darf? Krugman vertritt offenkundig die Ansicht, dass der Staat wirtschaftlich sinnvoller mit Geld umgehen kann als diejenigen, die es erarbeiten. Doch Politiker können mit Geld nicht umgehen. Krugman fordert Spitzensteuersatz von 91 Prozent

Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

Im EU-Budgetstreit hat EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy eine bemerkenswerte Kursänderung vorgeschlagen: Er gab dem Drängen Frankreichs und Italiens nach und erhöhte das Budget für die umstrittene Agrarförderung um 7,7 Milliarden Euro. Die Änderung geht auf Kosten jenes Sektors, den die meisten Beobachter für den zukunftsträchtigsten halten: Infrastruktur-Projekte wie Pipelines, Internet-Breitband und Telekommunikation. Dieser Bereich gilt als derjenige, der am ehesten für Wachstum sorgt. Die Agrarförderung ist dagegen mit vernünftigen Gründen kaum zu rechtfertigen. Schon jetzt ist die Agrarförderung der größte Bereich im EU-Budget. Die Landwirtschaft kann in Europa kein Wachstum erzeugen. Der zweite Bereich, in dem Van Rompuy partout nicht sparen will, ist die Brüsseler Bürokratie. Die 55.000 Beamten stellen für ihn die wichtigste Säule der EU dar. Neue EU-Schwerpunkte: Mehr Geld für Bauern und Bürokraten

23. November 2012

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