André F. Lichtschlag

Jg. 1968, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift "eigentümlich frei", Verleger (ef und Lichtschlag Buchverlag).

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ef 128: Editorial

von André F. Lichtschlag

Früher verschwiegen, jetzt verleumdet

23. November 2012

Der Quotenliberalkonservative des „Spiegel“, Edelfeder Jan Fleischhauer, schrieb kürzlich: „Die Grünen sind die richtige Partei für alle, die ihre Schäfchen im Trockenen haben. Wenn sie über den Postmaterialismus als kommende Gesellschaftsform dozieren, haben sie keinen Einkommensverzicht im Sinn, jedenfalls nicht für die eigene Klientel. In dieser Welt kommt alles Gute von oben, also vom Staat, wo praktischerweise ein Großteil der grünen Anhänger auch in der einen oder auch anderen Weise angestellt ist. Für die Finanzierung sorgen in dem Modell vorzugsweise diejenigen, die nicht das Glück hatten, beizeiten eine Lebenszeitanstellung mit dynamisiertem Rentenanspruch zu erwerben.“

Entstanden ist also ein grünes Milieu von Gut- und Bessermenschen, das wie jeder Sozialismus zuvor auch auf Kosten der anderen lebt, von der Substanz der Vergangenheit zehrt und sogar zukünftige Generationen in bislang unvorstellbarem Maße beleiht. Zeit für eine Abrechnung also – im Themenschwerpunkt dieses Heftes.

Erinnern Sie sich noch, worüber ich im letzten Heft an dieser Stelle schrieb? Über „Denunziation“ gegenüber echten wie vermeintlichen „Rechten“. Wer das sei und wen es betrifft? Ich orakelte: „Die Definition ist jederzeit ausbaufähig bis hin zum entschieden Liberalen.“ Zwei Wochen später war es soweit. In der Internet-Enzyklopädie Wikipedia wird diese Zeitschrift und meine Person nun auch in die obligatorische Nazinähe gerückt. Absurd? Nein: Absicht.

Wer auch diesen 15. Jahrgang wie jedes Jahr zuvor mit einem prozentual zweistelligen Leserzuwachs abschließt, muss irgendwann mit Gegenwehr rechnen. Vielleicht war es gerade die letzte Ausgabe mit unserer NSU-Enthüllungsgeschichte, die bei manchem stillen Beobachter das Fass zum Überlaufen brachte und die Gegenstrategie von Verschweigen in Verleumden sich wandeln ließ. Die Denunzianten auf Wikipedia verbergen sich hinter Pseudonymen. Augenscheinlich ihrer sonstigen Einträge sind es hartgesottene Sozialisten, die uns Marktfreunde nun einmal nicht mögen. Vermutlich sind es Einzelne aus eigenem Antrieb. Vielleicht sind sie auch organisiert.

Für uns ist der rauhere Gegenwind eine neue Herausforderung. Er wird uns zusätzliche Motivation sein. Und wenn Sie, verehrte Leser, so wie wir sagen, „jetzt erst recht!“, dann kann uns auch diese Böhe nur weitertragen. Etwa indem Sie neue Leser werben, das ein oder andere ef-Abo zu Weihnachten verschenken oder dem besonderen Kreis der Unterstützerabonnenten beitreten („Silber“ 200 Euro oder „Gold“ 1.000 Euro). Eine kurze Email oder ein Anruf genügen.

Das Magazin eigentümlich frei muss weiter wachsen. ef wird weiter wachsen. Spürbar für jeden. In diesem Sinne und deutlicher denn je: Kein Fußbreit den neosozialistischen Ausbeutern und Denunzianten! Mehr Freiheit!

Information

Diesen Artikel finden Sie gedruckt zusammen mit vielen exklusiv nur dort publizierten Beiträgen in der am 26. November erscheinenden Dezember-Ausgabe eigentümlich frei Nr. 128

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