Mario Fleischmann

Mario Fleischmann, Jahrgang 1990, studiert Ressortjournalismus in Ansbach, erstellte die Internetseite Mises-media.de und arbeitet derzeit als Praktikant für eigentümlich frei.

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Presseschau 22.11.2012: Nachrichten aus dem Netz

von Mario Fleischmann

Bemerkenswertes aus Wirtschaft, Kultur und Politik

Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

Die Regionalwahlen am kommenden Sonntag sollen für Katalonien den Grundstein zur Unabhängigkeit von Spanien legen. Doch die Banken könnten nun dieses Bestreben der Separatisten gefährden. Die katalanischen Banken befinden sich in großer Abhängigkeit von der EZB. Kredite in Höhe von etwa 66 Milliarden Euro haben sie bei der EZB aufgenommen. Zwar geht Kataloniens Präsident davon aus, dass die Region nach ihrer Unabhängigkeit automatisch im Euroraum und in der EU verbleiben würde, aber von der EU selbst kommen bisher gegenteilige Signale. Demnach müsste Katalonien dann eine Mitgliedschaft neu beantragen. Durch die EZB-Kredite wäre das Finanzsystem der Region jedoch an die EZB gebunden – und an eine sofortige Rückzahlung ist derzeit nicht zu denken. Die wackligen Beine, auf denen die katalanischen Banken stehen, könnten dem Land dann sofort zu einem großen Verhängnis werden. Schuldensklaven: Katalonien kann wegen Bankschulden nicht unabhängig werden

Format.at

Unter dem Druck der schweren Rezession stöhnt die italienische Immobilienbranche wegen dramatischer Verluste. Allein im dritten Quartal wurde ein Rückgang der Transaktionen im Immobilienbereich von 25,8 Prozent verzeichnet. Sollte dieser Trend auch im vierten Quartal bestätigt werden, wird die Zahl der Transaktionen unter die Schwelle von 500.000 schrumpfen, berichteten italienische Medien. Damit ist der italienische Immobilienmarkt auf ein Niveau wie Mitte der 80er Jahre gefallen. Die Verkäufer müssen auch immer stärkere Preisnachlässe akzeptieren, um sich von ihren Immobilien trennen zu können. Besonders belastet von der Krise im Immobiliensektor waren die größeren italienischen Städte. In Mailand, Rom und Florenz wurde ein Minus von 27 Prozent verzeichnet. Italien: Immobilienmarkt bricht zusammen

Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

Italienische Unternehmen werden im europaweiten Vergleich am stärksten besteuert – mit einer Quote von fast 70 Prozent. Die privaten Unternehmen müssen mit den Steuern einen überdimensionalen Staatsapparat am Leben erhalten – der nichts produziert und daher auch nicht zum Wachstum der Wirtschaft beiträgt. Weltweit lässt sich die Steuerbelastung Italiens mit der von Indonesien vergleichen. Auf den Plätzen zwei und drei befinden sich Estland (67,3 Prozent) und Frankreich (65,7 Prozent). In Deutschland treten die Unternehmen 46,8 Prozent ihrer Einkünfte an den Fiskus ab. Dagegen sind die Bedingungen in Luxemburg (21 Prozent), in Zypern (23 Prozent) und Irland (26,4 Prozent) für Unternehmen geradezu paradiesisch. Der europäische Durchschnitt liegt bei 42,6 Prozent. Der Gesetzgeber müsste alles in Bewegung setzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu fördern. Italien: Privatwirtschaft muss mit hohen Steuern die Staatsdiener durchfüttern

Focus.de

Die Serie von Klinikskandalen reißt nicht ab: Ein Pfleger soll ein Mädchen missbraucht haben, Babys sterben an gefährlichen Keimen, Organe fehlen. Keimprobleme sind vermutlich der größte Skandal an deutschen Kliniken. Daran erkranken pro Jahr insgesamt mehr als 600.000 Patienten – und mindestens 15.000 sterben daran. Ursache für das Bakteriendesaster sind gravierende Hygienemängel. Das wissen auch Kassen und Politik. Daher riefen sie die Aktion „Saubere Hände“ ins Leben, die besagt, dass Pfleger und Arzt nach jedem Patientenkontakt die Hände waschen und neue Handschuhe anlegen sollen. Das ist in der Praxis nicht durchführbar, weil einfach die Zeit fehlt. Die Kliniken werden zudem zu schlecht geputzt. Tragisch sind auch die Zahlen der Ärztefehler: Sie sind um ein Drittel gestiegen, belaufen sich auf über 1.600 Tote im letzten Jahr. In  Wirklichkeit wollen Krankenkassen und Politik gar nicht, dass viele Menschen einen Organspendeausweis haben. Denn dann gäbe es viel mehr Transplantationen und wesentlich höhere Kosten. Hygiene, Kosten, Ärztepfusch – darum machen deutsche Kliniken krank

Handelsblatt.com

Hedgefonds befürchten, dass die Weltkonjunktur nachlässt und haben ihre Wetten auf steigende Rohstoffpreise bereits die sechste Woche in Folge zurückgefahren. Seit dem 2. Oktober haben sie ihre Netto-Long-Positionen um 38 Prozent reduziert – die längste derartige Phase seit August 2008. Schwächeres Wirtschaftswachstum und höheres Angebot werden nach Einschätzung von Morgan Stanley zu Überschüssen bei Zucker, Aluminium und Zink führen. Die Industrieproduktion in den USA war im Oktober unerwartet zurückgegangen, während die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf einen Wert wie zuletzt im April 2011 zunahmen. In der Eurozone fiel die Wirtschaft im dritten Quartal wieder in die Rezession. Spekulanten wetten massiv auf fallende Rohstoffpreise

22. November 2012

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