Mario Fleischmann

Mario Fleischmann, Jahrgang 1990, studiert Ressortjournalismus in Ansbach, erstellte die Internetseite Mises-media.de und arbeitet derzeit als Praktikant für eigentümlich frei.

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Presseschau 21.11.2012: Nachrichten aus dem Netz

von Mario Fleischmann

Bemerkenswertes aus Wirtschaft, Kultur und Politik

Focus.de

In den Schuldenstaaten gehören die Finanzinstitute zu den größten Käufern von Staatsanleihen. Und auch die übrigen Staaten tun alles, um den Kauf ihrer Papiere durch die Banken zu fördern. So müssen Staatsanleihen – im Gegensatz zu anderen Krediten – nicht mit Eigenkapital unterlegt werden. Bundesbankpräsident Jens Weidmann möchte dieses Staatsschuldenprivileg beenden. Er fordert einen radikalen Bruch mit der Tradition. Sein Vorschlag: Erstens sollte es eine Obergrenze für das Engagement einzelner Banken gegenüber staatlichen Schuldnern geben. Zweitens sollten Banken Staatsanleihen oder Kredite an den Staat entsprechend deren Risiko mit Eigenkapital unterlegen. Weidmann will also, dass Banken nicht mehr grenzenlos Staatsanleihen kaufen dürfen. Und er verlangt, dass sie diese absichern müssen. Es würden so frühzeitiger Preissignale gesendet werden, wenn sich eine unsolide Entwicklung der Staatsfinanzen abzeichnet – es entstünde Druck zur Konsolidierung. Kein billiges Bankengeld mehr für Staaten: Weidmann provoziert mit radikalem Vorstoß die Politik

Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

Nach mehr als elf Stunden Beratungen zwischen der Euro-Gruppe und IWF-Chefin Lagarde konnte bis zum Mittwochmorgen keine Einigung erzielt werden. Damit verzögert sich die Auszahlung der für Griechenland so wichtigen nächsten Tranche weiter. Da die Fragen „so kompliziert“ sind, habe man aber keine abschließende Lösung gefunden. Der griechische Premier Samaras ist empört über die Unfähigkeit der Euro-Gruppe, sich auf die nächste Hilfszahlung für Athen zu einigen. Sein Land habe nur noch Geld für zwei Wochen. Gibt es bis dahin kein Geld, werde ganz Europa in den Abgrund gerissen. Euro-Retter scheitern: Griechenland kündigt Pleite an

Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten.de

In seinem neuen Buch „Die Nimmersatten“ geht der Medien-Autor Hans-Peter Siebenhaar hart mit den öffentlich-rechtlichen Sendern ins Gericht. ARD, ZDF und Deutschlandradio haben im Jahr 2011 satte 7,5 Milliarden Euro nur an Gebührengeldern eingenommen. Siebenhaars Kritik: Es gibt keine Transparenz über die Verwendung der Gelder. Vetternwirtschaft, Korruption und Arroganz seien Teil einer Unternehmenskultur, in der die Kontrolle versagt. Zwar gebe es unter den jungen Journalisten hinter vorgehaltener Hand jede Menge an Unmut über die Zustände. Die Kritiker innerhalb des Systems befänden sich jedoch auf verlorenem Posten. Siebenhaar: „ARD und ZDF sind zu einem Rundfunkstaat im Staat verkommen“

Spiegel.de

Zum ersten Mal hat sich ein iranischer Spitzenpolitiker zur Militärhilfe für die Hamas gegen Israel bekannt. Er sei stolz zu verkünden, dass die Hilfe für die Hamas finanziell und militärisch ist. Sogar unter schlimmsten Umständen werde diese Hilfe in Zukunft fortgesetzt werden. Der Chef der Gruppe Islamischer Dschihad hatte am Dienstag gesagt, die im Gaza-Konflikt von Israel eingesetzten Waffen kämen größtenteils aus dem Iran. Teheran wird vor allem für die Lieferung von Raketen vom Typ Fadschr-5 verantwortlich gemacht, die eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern haben. Solche Geschosse wurden zuletzt wiederholt vom Gazastreifen aus auf Tel Aviv abgefeuert. Iran prahlt mit Militärhilfe für Hamas

Focus.de

Die heutige Ausgabe der „Financial Times Deutschland“ ist zugleich die letzte – das meldet zumindest der britische „Guardian“ und bezieht sich dabei auf Angaben aus dem Angestelltenkreis. Demnach habe der Vorstand dem Team bereits am Dienstag mitgeteilt, dass am Mittwoch Schluss ist. Bisher hatte es geheißen, dass mindestens bis Anfang Dezember produziert werden solle. Zudem habe der Vorstand des Zeitschriftenverlags Gruner + Jahr beschlossen, die Zeitschriften „Impulse“ und „Börse Online“ zu verkaufen. Letzte FTD-Ausgabe erscheint angeblich schon heute

Ralph Bärligea auf MisesDE.org

Der Unterschied zwischen einer Universität, die sich durch Studiengebühren, und einer, die sich durch Steuermittel finanziert, ist, dass Studenten die Studiengebühren freiwillig bezahlen. Finanziert sich eine Universität durch Steuermittel, so nimmt sie Geld in Anspruch, das den Bürgern durch demokratisch legitimierte Androhung von Gewalt abgenommen wurde. Wo sich ein Studium durch später höheres Einkommen rentiert, wird sich jedoch stets auch ein Investor finden, der das Studium finanziert. Das heißt, jeder, für den ein Studium ökonomisch Sinn macht, wird auch die Geldmittel erhalten, um die Studiengebühren bezahlen zu können. Das entscheidende Argument für Studiengebühren ist jedoch die qualitative Verbesserung des Universitätsbetriebs. Denn die Studenten suchen sich ihre Universität, für die sie bezahlen, selbst aus. Dadurch müssen sich die Universitäten an den Bedürfnissen der Studenten ausrichten. So kann sich die Qualität der Universitäten im Wettbewerb evolutionär verbessern. Nur so entsteht ein innovationsförderndes Geschäftsklima. Ansonsten sind die Universitäten durch die Steuermittelfinanzierung vom Staat abhängig. Durch die Politisierung ist Forschung und Lehre von planwirtschaftlichen Vorgaben abhängig und tendiert zur politischen Korrektheit. Freie Wahl der Studiengebühren: Der Weg in die Unabhängigkeit und Exzellenz von Universitäten

21. November 2012

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