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![]() Der ehemalige Sozialarbeiter, Jahrgang 1982, ist stellvertretender ef-Chefredakteur. ef-Sucheef investigativHaben Sie Informationen oder Dokumente für uns? Hier können Sie unserem Investigativ-Team eine Nachricht schreiben.
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Soziales Mammut: Die Monopolkommission warntvon Henning Lindhoff Karitatives Wünsch-Dir-was Deutsche Bahn und Deutsche Post können aufatmen. Für das Hauptgutachten der Monopolkommission sind diesmal nicht die üblichen Verdächtigen ins Visier geraten, vielmehr die großen Wohlfahrtsverbände der Republik. Das Beratungsgremium der Bundesregierung will für seine nächste Stellungnahme im Jahr 2014 die Vergabepraxis so mancher sozial- und jugendhilferechtlicher Gremien untersuchen. Verdächtigt werden hier vor allem die karitativen Big Player Caritas, Diakonie, Arbeiterwohlfahrt und Co., sich unlauterer Entscheidungsstrukturen zu bedienen, wenn es darum geht, Dienstleistungen für hilfesuchende Jugendliche und Erwachsene genehmigen zu lassen. „Es kann nicht sein, dass die Wohlfahrt auf beiden Seiten der Entscheidung steht. Es ist zu vermuten, dass die Ergebnisse eher im Sinne der Wohlfahrt als des Steuerzahlers ausfallen“, bekräftigte zuletzt der Vorsitzende der Monopolkommission Daniel Zimmer seine neuen Ambitionen. Zimmers Sorgen sind berechtigt. Bevor Formen der Sozial- oder Jugendhilfe genehmigt werden, kommen Betroffene, Dienstleister, Behördenvertreter und zahlreiche Kollegen aus verschiedenen Professionen in Fallkonferenzen zusammen, um über die Hilfeberechtigung des Betroffenen, wie auch den zeitlichen und finanziellen Rahmen der Hilfe zu entscheiden. Brisant ist, dass soziale Dienstleister, als Beisitzer in solchen Konferenzen, teilweise stimmberechtigt sind. Gerade, wenn Beisitzer und antragstellender Dienstleister dem gleichen Wohlfahrtsverband angehören, hackt hier womöglich keine Krähe der anderen ein Auge aus. Aber warum bis 2014 warten? eigentümlich frei warnt! Vetternwirtschaft kann auch 2012 nicht ausgeschlossen werden. 21. November 2012 Unterstützen Sie ef-onlineHat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann unterstützen Sie uns durch eine Fördermitgliedschaft. Damit helfen Sie uns, unser Angebot stetig weiter auszubauen und genießen zusätzlich attraktive Privilegien. Testen Sie eigentümlich freiProminente Autoren und kantige Kolumnisten wie Bruno Bandulet, Theodore Dalrymple, Carlos A. Gebauer, Jörg Guido Hülsmann, Michael Klonovsky oder Frank Schäffler schreiben jeden Monat exklusiv in eigentümlich frei. Testen Sie ein Magazin, das über das Angebot auf ef-online hinausgeht. Diesen Artikel teilenAnzeigen |
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