Mario Fleischmann

Mario Fleischmann, Jahrgang 1990, studiert Ressortjournalismus in Ansbach, erstellte die Internetseite Mises-media.de und arbeitet derzeit als Praktikant für eigentümlich frei.

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Presseschau 20.11.2012: Nachrichten aus dem Netz

von Mario Fleischmann

Bemerkenswertes aus Wirtschaft, Kultur und Politik

20. November 2012

Gegenfrage.com

In seinem wöchentlichen Newsletter verteidigte der US-Kongressabgeordnete Ron Paul die Petition, in der sich 50 Bundesstaaten von der Regierung abspalten wollen. Bereits zuvor hatte Paul betont, dass das Land durch eine Sezession geboren worden sei. Die Grundsätze der Selbstverwaltung und die freiwillige Vereinigung seien der Kern der Gründung der USA. Es sei nichts Verräterisches oder Unpatriotisches, eine Regierung zu verlangen, die mehr auf die Menschen eingeht, die sie repräsentiert. Die US-Regierung überschreite die verfassungsrechtlichen Grenzen in hohem Maße. Der erste und der dritte Absatz der Unabhängigkeitserklärung sähen ausdrücklich die Auflösung einer Regierung vor, wenn diese sich in eine „tyrannische“ Richtung entwickle. In einem Interview mit der US-Zeitung „The Hill“ sagte Paul, dass er sich zwar bald in den Ruhestand verabschiede, sich aber dennoch weiter für die Freiheit in den USA einsetzen werde. Ron Paul: Unabhängigkeitserklärung sieht Sezession vor

Karin Pfeiffer-Stolz auf FreieWelt.net

Geld ist das Kind der freien Märkte. Als Tauschmittel bildet es das Fundament der arbeitsteiligen Wirtschaft, die unseren Wohlstand erzeugt hat. Geld entstand im zeitverzögerten Tausch Ware gegen Ware, im evolutionären Entdeckungsverfahren durch Versuch und Irrtum. Geld ist ein unbestechlicher Buchhalter, welcher Soll und Haben mit unlöschbarer Tinte protokolliert. Das gibt Planungssicherheit und schafft Vertrauen in Zukunftsgeschäfte. Geld wird zum Garanten für Freiheit und Gerechtigkeit. Im Jahr 1971 jedoch wurde das Geld durch einen Akt politischer Willkür abgeschafft. Womit wir seither rechnen, wofür wir arbeiten und was wir sparen, hat mit Geld nur noch den Namen gemeinsam. Die Staatsverschuldungsapostel bezeichnen das „Fiatgeld“ für staatliche Rettungs- und Konjunkturpakete als Segen für die Wirtschaft. In Wahrheit ermöglicht es eine gewaltfreie Enteignung.  Finanzelite im Shoppingrausch – wie wir für dumm verkauft werden

Focus.de

Frankreich gerät zunehmend in den Strudel der Schuldenkrise. Die Haushalts- und Wirtschaftsdaten sind katastrophal. Nun hat das Land auch bei der Ratingagentur Moody’s die Bestnote verloren. Nach sechs Monaten zeichnen französische Medien ein desaströses Bild der Amtszeit von Staatschef François Hollande. Nur noch 36 Prozent der Franzosen sind mit seiner Politik einverstanden. Die Verschuldung liegt bei über 90 Prozent des BIP, das Defizit beträgt in diesem Jahr voraussichtlich 4,5 Prozent und liegt damit weit über den zulässigen Maastricht-Kriterien. Das Gefährliche daran ist: Frankreich hat nicht nur ein Finanzproblem, sondern auch ein Wirtschaftsproblem. Viele der großen Konzerne haben in den vergangenen Jahren dramatisch an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt. Sie kündigen massiven Stellenabbau an, die Arbeitslosenquote steigt seit 17 Monaten und liegt mittlerweile jenseits der Zehn-Prozent-Marke, die Jugendarbeitslosigkeit sogar bei fast 23 Prozent. Die Stimmung der Unternehmen ist so schlecht wie seit Jahren nicht. Das größte Problem in Europa ist nicht mehr Griechenland, Spanien oder Italien, es ist Frankreich, weil Frankreich im Hinblick auf die Herstellung seiner Wettbewerbsfähigkeit nichts unternommen hat und sogar in die Gegenrichtung geht. Moody‘s senkt Kreditwürdigkeit von Frankreich

Blu-News.org

Wenn man sich mit den Forderungen, Aussagen und Taten der 68er in Bezug auf den Themenkomplex Familie, Partnerschaft, Frauen und Kinder auseinandersetzt, wird deutlich, in welche Richtung dieser Zug fahren sollte und auch gefahren ist. Einer der Schwerpunkte der damaligen 68er-Generation war die sogenannte „Befreiung der Sexualität“. Zweck war die völlige Unterminierung der christlichen Moral, sämtliche Sittlichkeitsvorstellungen wurden als latent faschistisch und „fortschrittsfeindlich“ gebrandmarkt. Einer der geistigen Väter dieses Denkens war der 68er-Ideologe Herbert Marcuse, einer der Hauptpropagandisten der Frankfurter Schule. Er forderte eine Gesellschaft der „polymorph-perversen“ Sexualität und damit die Freigabe der Perversion, mit der die Menschen von der „Repression“ durch Gewissen und Moral befreit werden sollten. Monogamie galt als überkommen und verachtenswert. Sozialistische Familienzerstörung

Udo Ulfkotte auf Info.Kopp-Verlag.de

In Deutschland fehlen Fachkräfte. Das jedenfalls behaupten Politiker aller Parteien. Von etwa 500.000 Zuwanderern in den letzten Monaten kamen gerade einmal 139 mit der Blue Card als Fachkräfte. Deutschland ist ein Magnet für Nichtqualifizierte. Aber ganz sicher nicht für Fachkräfte. Die vertreiben wir lieber. Beispielsweise die Ärzte. 12.000 deutsche Ärzte haben schon ihre Koffer gepackt und sind jetzt im Ausland tätig. Das kostet Milliardenbeträge und vor allem die Gesundheitsversorgung. Nach Angaben der Bundesärztekammer sind im Jahr 2011 insgesamt 3.410 deutsche Ärzte ausgewandert. Diese Zahl wird 2012 noch höher sein, denn sie steigt von Jahr zu Jahr. 60 Prozent der Medizinstudenten geben inzwischen an, dass sie möglichst schnell nach dem Studium im Ausland tätig werden wollen – bloß nicht in Deutschland. Das Gehalt ist hier für die Arbeitszeit zu niedrig, die Steuern sind zu hoch. Insgesamt verliert Deutschland jeden Tag ein ganzes Dorf an gut ausgebildeten Arbeitskräften. Tschüss Deutschland: Wie wir Ärzte und Akademiker mit Neidsteuern vertreiben

Gulli.com

Der britische Premierminister David Cameron plant, Haushalte mit Kindern zu Netzfiltern zu verpflichten. Wie die „Daily Mail“ berichtet, soll es zum Schutz der Kinder verstärkt zum Einsatz von Filtern gegen Internetpornographie kommen. In Zukunft soll jeder, der einen neuen Computer kauft oder einen neuen Internetanbieter wählt, danach gefragt werden, ob in seinem Haushalt auch Kinder leben. Ist das der Fall, soll automatisch ein Anti-Pornographie-Filter aktiviert werden; diesem Prozess folge dann eine Reihe von Fragen, um zu bemessen, wie streng der Filter sein solle. Es sollen jedoch nicht nur Neukunden dazu gebracht werden, derartige Filter einzusetzen. Auch Personen, die bereits eine Internetverbindung und entsprechende Geräte besitzen, sollen dazu angehalten werden, Netzwerkfilter zu benutzen. Großbritannien: Automatische Netzfilter für Familien mit Kindern

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