Mario Fleischmann

Mario Fleischmann, Jahrgang 1990, studiert Ressortjournalismus in Ansbach, erstellte die Internetseite Mises-media.de und arbeitet derzeit als Praktikant für eigentümlich frei.

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Presseschau 16.11.2012: Nachrichten aus dem Netz

von Mario Fleischmann

Bemerkenswertes aus Wirtschaft, Kultur und Politik

16. November 2012

Frank Doll auf WiWo.de

Der berühmte Investor Marc Faber warnt: Die Börsen werden um mindestens 20 Prozent einbrechen, weil der Weltwirtschaft im nächsten Jahr die Puste ausgeht und die Unternehmensgewinne unter Druck kommen. Das globale Finanzsystem werde eines Tages implodieren. Notenbanken und Politik in den westlichen Demokratien würden den Zusammenbruch der Gesellschaft riskieren. Der Grund sei nicht Griechenland oder die fiskalische Klippe in den USA. Letztere werde wohl umschifft werden mit ein bisschen Patchwork im Kongress. Republikaner und Demokraten werden sich einigen auf ein paar Steuererhöhungen in vielleicht fünf Jahren, und Ausgabenkürzungen in, so Faber, etwa 100 Jahren. Er glaubt vielmehr, die Märkte werden fallen, weil die Unternehmensgewinne unter Druck geraten und die Weltwirtschaft im nächsten Jahr nur schwach wachsen, möglicherweise gar schrumpfen werde. Jedes Land habe mit anderen Problemen zu kämpfen. In vielen Ländern Asiens seien es Überkapazitäten, etwa im Immobiliensektor. In der westlichen Welt einschließlich Japan bremsten die hohen Schuldenberge das Wachstum. Je länger die Bereinigung durch manipulative Markteingriffe von Notenbanken und Politikern in die Zukunft verschoben werde, desto schmerzvoller werde dieser Prozess ablaufen. Marc Faber: „Die Börsen stürzen ab“

Hans-Hermann Hoppe auf MisesDE.org

Der Zusammenbruch des Sozialismus in der ehemaligen Sowje­tunion und den Ländern Osteuropas hat auch den Namen Ludwig von Mises wieder ins öffentliche Bewusstsein gehoben. Zusammen mit Friedrich August von Hayek und Milton Friedman wird Ludwig von Mises als einer der Kritiker des Sozialismus genannt, der diesen Kollaps vorausgesagt hat. Aber noch in dieser Gleichsetzung mit Hayek oder Friedman kommt zum Vorschein, dass Mises und sein Werk im deutschen Sprachraum heute tatsächlich so gut wie un­bekannt sind. Heute weiß man in seinem heimatlichen Österreich weniger über ihn als in den USA, wo er das letzte Drittel seines Lebens zubrachte. Dabei ist Mises eine der heraus­ragenden Geistesgestalten des 20. Jahrhunderts und sein sicherlich bedeutendster Wirtschafts- und Gesellschaftstheoretiker. Friedrich August von Hayek hat seine Bedeutung mit der von Voltaire, Mon­tesquieu, Tocqueville und John Stuart Mill verglichen. Doch selbst dies wird ihm kaum gerecht. Denn Mises hat – kulminierend in seinem Hauptwerk, dem aus seiner „Nationalökonomie“ hervorge­gangenen „Human Action“ – ein geistiges Monument geschaffen, das in Grundlegung und Systematik, thematischem Umfang, Geschlos­senheit und Vollständigkeit der Darstellung, begrifflicher Klarheit und Schärfe sowie Zeitlosigkeit der Geltung im Bereich der So­zialwissenschaften einzigartig ist, und im Vergleich zu dem die Arbeiten seiner Vorgänger dilettantisch erscheinen. Ludwig von Mises und der Liberalismus

Stern.de

In Abwesenheit mehrerer Länder hat Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) in Köln den Startschuss für ein neues Sicherheitszentrum gegeben. Das Gemeinsame Extremismus- und Terrorabwehrzentrum (GETZ) soll Erkenntnisse über Rechts-, Links- und Ausländerextremismus sowie über Spionage und Waffenhandel bündeln. Das Zentrum steht unter Federführung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) und des Bundeskriminalamtes (BKA). Die Länder sollen ebenfalls mitarbeiten. Unterstützung erhielt Friedrich von den Innenministern der unionsgeführten Länder. Sie vertraten in einer Erklärung die Auffassung, es sei richtig, bisherige Einrichtungen zum GETZ „weiterzuentwickeln, um die analytische, präventive und operative Schlagkraft der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern im Kampf gegen den Rechtsextremismus, den Linksextremismus, den islamistischen und Ausländerextremismus optimal zu bündeln“. Neues Sicherheitszentrum GETZ in Köln eröffnet

Harald Wiederschein auf Focus.de

Die Deutschen schränken ihren Wasserkonsum immer mehr ein. Doch das ist schlecht für die Umwelt und für den Geldbeutel. Weil zu geringe Wassermengen fließen, verschmutzen Leitungen und die Kosten steigen. Seit Jahrzehnten nutzen die Deutschen immer weniger Wasser. Während im Jahr 2010 jeder Einwohner durchschnittlich 121 Liter pro Tag aus der Leitung zapfte, waren es 1991 noch rund 144 Liter. Damit sich in den Leitungen keine Ablagerungen bildeten und Keime nicht vermehrten, ist eine gewisse Mindestfließgeschwindigkeit nötig. Wird diese nicht eingehalten, leidet die Qualität des Wassers. Dabei ist Wasser in Deutschland nicht wertvoll in dem Sinn, dass zu wenig zur Verfügung steht. Wasser ist im Gegensatz zu Erdöl oder Erdgas eine erneuerbare Ressource. Von den Mengen, die jährlich in Bächen sowie Flüssen zufließen und herabregnen, nutzen wir nicht einmal 20 Prozent. Auch verbrauchen wir es kaum. Tatsächlich gelangen rund 99 Prozent des genutzten Wassers wieder in den natürlichen Wasserkreislauf. Warum Wassersparen keinen Sinn ergibt

Focus.de

Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland nicht ausgeschlossen. Am Ende werde man einen Forderungsverzicht brauchen, damit Griechenland wieder Zugang zu den Kapitalmärkten bekomme, sagte Weidmann am Freitag in Berlin. Weidmann warf die Frage auf, ob es nicht sinnvoll sei, diesen Forderungsverzicht in Aussicht zu stellen, wenn die Reformen auch umgesetzt seien. Der Internationale Währungsfonds (IWF) pocht auf einen weiteren Schuldenerlass – nun zu Lasten der öffentlichen Geldgeber. Etwa zwei Drittel der griechischen Schulden von mehr als 300 Milliarden Euro entfallen auf sie. Im Frühjahr hatten bereits die privaten Geldgeber auf Forderungen verzichtet. Die Bundesregierung lehnt einen Schuldenschnitt mit der Begründung ab, er sei rechtlich nicht durchführbar. Dem deutschen Steuerzahler würde damit erstmals eine Rechnung aus der Eurokrise präsentiert – was der Regierungskoalition im Wahljahr äußert ungelegen kommen dürfte. „Der Schuldenschnitt löst ja die Probleme noch nicht“, betonte Weidmann. Wenn man heute auf Forderungen verzichte und Athen Schulden erlasse, Haushalt und Defizit aber nicht tragfähig seien, werde man in zehn Jahren in der gleichen Situation sein wie heute. Weidmann: Schuldenschnitt für Athen unvermeidbar

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