Axel B.C. Krauss

Axel B.C. Krauss, Jahrgang 1968, ist freier Journalist und lebt in Berlin.

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ef Television

Klürgen Trittin in der Waffen-SS: Darauf einen Vodka

von Axel B.C. Krauss

Warum viele Hochqualifizierte Deutschland verlassen

Es gibt sie in letzter Zeit leider immer öfter, diese Augenblicke, in denen man sich schwer zurückhalten muss ob der erschreckenden, beinahe schon pandemischen Dummheit innerhalb des eigenen Berufsstandes. Journalisten sollen ja noch hinter Gebrauchtwagenverkäufern, ja sogar noch hinter Politikern rangieren. Auch wenn es mir keinen Spaß macht: Ich verstehe die Abneigung vieler Zeit-Mitinsassen und Medienleidgeplagten bestens.

Allzu viele Worte möchte ich über diese Angelegenheit gar nicht verlieren, dafür ist sie zu banal. Es geht um die SS-Vergangenheit von Klaus Trittin, Jürgen Trittins Vater. Der „Focus“: „Jürgen Trittin, altgedienter Haudegen der Grünen, ist zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gekürt worden. Für einen kleinen faden Beigeschmack sorgte ein bislang unbekanntes Detail in der Biografie des Grünenfraktions-Chefs: Trittins Vater war bei der Waffen-SS.“

Und nun, liebe IQ-Monster des medialen Mainstreams, lasst euch doch – falls es nicht zuviel Umstände macht – bitte mal aus den für Normalsterbliche unerreichbaren Höhen eures messerscharfen Intellektes dazu herab, einem ahnungslosen, ganz schrecklich dumme Fragen stellenden Menschen wie mir zu erklären, warum die SS-Mitgliedschaft von Papa Trittin ein unschönes Detail in der Biografie des Filius sein sollte, der, ich lasse es jetzt einfach mal so fallen, im Jahre 1954 geboren wurde. Als Klaus Trittin im Dienste des Psychopathen und Massenmörders Adolf Hitler gegen den Psychopathen und Massenmörder Josef Stalin antrat, existierte Jürgen also nur als vage Vorahnung im Köpfchen eines Spermiums.

Ach was soll's, Qualitätsjournalismus eben. Man ist den Kummer ja gewohnt. Der übliche Anti-Gehirn-Kreuzzug eben. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ihr Stimmung gegen das Denken macht. Dagegen hilft wieder einmal nur ein großes Glas Vodka. Prost, Kollegen!

P.S.: Jaja, ich weiß. Deutschland. Sippenhaftung und so. Viele tausend Millionen Euro auf dem Rücken Ungeborener verbraten, aber zum Trost haben wir ja die SS-Vergangenheit des Vaters eines deutschen Spitzenpolitikers. Seht ihr, genau das ist der Grund, warum Menschen überhaupt auf die Idee kommen, in Organisationen wie die Waffen-SS einzutreten. Aber das kapiert ihr eh nicht.

16. November 2012

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